Ja, ich will – Tipps für Hochzeitskarten

18.02.2019
Eine Hochzeit ist etwas Besonderes. Und wer seine Familie und Freunde einlädt, macht sich um das Fest viele Gedanken. Idealerweise auch um die Einladungskarten.

Eine Einladungskarte zur Hochzeit soll auffallen. Schön und edel soll sie sein. Etwas Außergewöhnliches, das nicht im Altpapier landet, sondern mindestens bis zur Hochzeit in einem Regal steht. In einem Buffetschrank, an einer Pinnwand, in einer Vitrine.

Deswegen sollte die Karte aus einem besonderen Papier bestehen. Es darf durchaus 200 Gramm pro Quadratmeter schwer sein – es liegt dann gut in der Hand, bekommt nicht mal eben Eselsohren und zeigt sich schlichtweg von seiner besten Seite.

Ob hochglänzend und strahlend weiß, oder strukturiert matt, in einem Naturweiß. Und auch farbig machen starke Papiere einen starken Eindruck. Klappkarten sind sehr beliebt, aber auch einfache Varianten wie hochwertige Postkarten im Umschlag machen etwas her, wenn die Gestaltung ansprechend ist.

Verspielt oder schlicht

Das Haptische ist nur das eine. Genauso stimmen muss das Optische. Die richtige Schrift ist dabei wesentlich, die richtigen Farben genauso. Mit dem Wort „richtig“ ist das aber so eine Sache. Vieles ist Geschmackssache.

Das eine Pärchen mag es verspielt und romantisch – und wird eher eine Schreibschrift oder Kalligraphie verwenden. Vielleicht sogar in Golddruck, kombiniert mit einem Herz und Eheringen.

Ein anderes Paar mag es schlichter und setzt auf große Druckbuchstaben in Versalien – ohne farblichen oder gestalterischen Schnickschnack. Grundsätzlich beliebt sind Prägungen, weil sie fast jedes Design optisch und haptisch aufwerten.

Quelle: Jeremy Wong Weddings / Unsplash

Nichts vergessen, bitte

Denken Sie daran, die wesentlichen Informationen zur Hochzeit in die Einladungskarte zu drucken. Die Namen der Verlobten werden selten vergessen. Anders sieht es schon mal mit dem genauen Ort und der Uhrzeit aus.

Und was passiert nach der Trauung? Wo wird gefeiert? Gibt es einen Empfang, ein Essen in einem Restaurant? Oder ist ein Saal gemietet, um bis zum nächsten Morgen zu feiern? Wie sieht es mit Hotels in der Nähe aus? Gibt es einen Shuttle von Standesamt oder Kirche zum Festsaal?

Die Einladungskarte ist ebenfalls ein guter Ort, um einen Dresscode anzukündigen. Und wer feste Vorstellungen von Geschenken hat, kann auch das auf der Hochzeitskarte mit aufnehmen.

Telefonnummer und E-Mail

Manchmal ist es sinnvoll, die Telefonnummer und die E-Mail-Adressen der Trauzeugen anzugeben, wenn sie in die Planung stark eingebunden sind. Das ist dann ein Garant für die typischen Überraschungen.

Es lohnt sich aber auch, die eigenen Kontaktdaten anzugeben. Das erhöht die Chance immens, dass die Eingeladenen rechtzeitig zu- oder absagen.

Die richtigen Worte

Eine Einladungskarte zur Hochzeit soll vor allem wichtige Informationen vermitteln. Übersichtlichkeit ist deswegen Pflicht. Es bietet sich deswegen an, kurze Texte zu schreiben – im Zweifel sogar das zeilenweise und stichwortartige Auflisten von Ort und Uhrzeit. In einem Satz lassen sich zum Beispiel mit Fettungen die wichtigsten Daten hervorheben.

Viele Karten beginnen schlicht mit dem Satz „Wir heiraten“ oder „Wir trauen uns“ oder „Wir laden ein“. Das ist aber kein Muss. Genauso könnte man sagen:

„Verliebt seit 2001 – verlobt seit 2017 – verheiratet ab dem 29. August 2019“.

„Was unsere Eltern geschafft haben, schaffen wir auch – eine glückliche Ehe.“

„Erst kam die Liebe, dann das Kind und nun die Hochzeit.“

„Wir sind bereit, uns das Ja-Wort zu geben.“

„Die Liebe ist schon da, die Ringe fehlen noch.“

„Flitterwochen? Nicht mit Euch. Hochzeit? Nur mit Euch!“

„Wir könnten nur zu zweit heiraten. Wollen wir aber nicht. Deswegen seid Ihr eingeladen.“

„Wollt Ihr mit uns weinen? Dann kommt zu unserer Hochzeit.“

„Der Traualtar wartet auf uns. Und wir auf Euch.“

„Das Warten hat ein Ende – die Ringe sind schon gekauft.“

„Unsere Liebe ist für die Ewigkeit. Deswegen sagen wir zueinander ‚ja‘.“

Ein letzter Tipp

Schnell ist ein Name falsch geschrieben. Die Uhrzeit stimmt plötzlich nicht mehr. Oder das Datum fehlt komplett. Deswegen: Lassen Sie den Entwurf von einem Freund oder Verwandten unbedingt korrekturlesen. Es lohnt sich.

Und wenn Sie die Danksagungen im selben Stil der Einladungskarten entwerfen – mit dem gleichen Papier und derselben Schriftart – macht auch das ordentlich Eindruck.

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