Ingolstädter Designgespräche

29.06.2006
Vom 6. bis 9. Juli 2006 finden die 2. Ingolstädter Designgespräche im Museum für Konkrete Kunst statt - Thema in diesem Jahr ist "Metal meets Plastic" ...

Design macht gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Prozesse sichtbar. Wer über Design diskutiert entwickelt mit. Darum wurden 2004 die Ingolstädter Designgespräche ins Leben gerufen. Vom 6. bis 9. Juli 2006 haben Gestalter und Designinteressierte nun wieder in Ingolstadt die Möglichkeit, Position zu beziehen, Design zu erleben und zu diskutieren. Motto in diesem Jahr ist "Metal meets Plastic" - ein zivilisatorisches Entwicklungsmerkmal trifft auf ein beliebig formbares Werkmaterial, das inzwischen zum bevorzugten Werkstoff der Designer wurde.

Geschichte der Designgespräche

Vor nunmehr zwei Jahren riefen vier junge Ingolstädter Grafikagenturbetreiber die Ingolstädter Designgespräche ins Leben. Ziel war es dabei, den gesellschaftlichen Mehrwert des Faktors Design darzustellen. Zunächst auf Grund der überwältigenden Resonanz im Jahr 2004 jährlich geplant soll jetzt - zwei Jahre später - an diesen Erfolg angeknüpft werden. Zu den viertägigen Designgesprächen erwarten die Veranstalter mehr als 2000 Besucher. "Die parallel dazu im Nachbargebäude stattfindende Ausstellung "Piccolino – Innovation im Kleinwagendesign" harmoniert hervorragend mit den Designgesprächen und garantiert ein einzigartiges Kulturerlebnis, das seines Gleichen sucht." versprechen die Initiatoren der 2. Ingolstädter Designgespräche.

Design ist Alltagskultur

Hinter den Designgesprächen steht aber noch mehr als nur die Lust am Zusammentreffen. Denn Design macht gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse sichtbar. Und gestaltete Produkte prägen und spiegeln die Welt in der wir leben wieder. Die Veranstalter der Ingolstädter Designgespräche wollen deshalb einen Ort schaffen, an dem man an dieser Entwicklung aktiv teil haben kann, an dem man Position beziehen kann, Design erlebt und diskutiert.

Metall und Plastik

Das in diesem Jahr als Motto geltende "Metal meets Plastic" soll dabei die gesamte Geschichte des Designs widerspiegeln. Denn Kunststoff, oder umgangssprachlich Plastik, besitzt von allen Werkstoffen die engste Bindung zur industriellen Massenfertigung. Seine Vorläufer, das Gummi Arabicum und Tierhorn, waren bereits frei formbar. Doch erst mit Schellack als frei gießbarem Material konnte die Fertigung mittels Maschinen beginnen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Plastik zum bevorzugten Werkstoff der Designer. Denn durch die technischen Möglichkeiten konnten ganz neue Form- und Farbgestaltungen ausgeführt werden. Designklassiker entstanden. Metall hingegen spiegelt die zivilisationsgeschichtliche Entwicklung wieder. Man unterscheidet sogar einige Epochen der Menschheitsgeschichte nach der Nutzungs- und Bearbeitungsweise von Metallen. Noch heute stellt Metall eines der wichtigsten Werkzeuge dar.

Motto: "Metal meets Plastic"

"Metall meets Plastic" möchte nun einen der ältesten und einen der jüngsten Werkstoffe der Geschichte der Menschheit auf eine Plattform bringen. Wie kommunizieren die beiden Werkstoffe miteinander? Wie interessant sind die beiden Werkstoffe im Bereich Design? Welchen Herausforderungen stellt sich der Designer bei der Arbeit mit diesen Materialien? Diese Fragen - und viele weitere - werden bei den Ingolstädter Designgesprächen in zahlreichen Diskussionen, aber auch in zahlreichen parallel stattfindenden Ausstellungen beantwortet. So wird der bekannte Industrial Designer Konstantin Grcic ebenso seine Werke vorstellen, wie Stefan Diez, Jörn Design und viele weitere. Hier finden Sie eine detaillierte Ausstellerliste.

Veranstaltungsort Ingolstadt

Und das alles findet in Ingolstadt statt? Der Audi-Stadt, im Zentrum des Städtevierecks München, Augsburg, Nürnberg und Regensburg gelegen? Ja, denn mit seinem grenzenlosen Wachstum platziert sich Ingolstadt auf einem der Spitzenplätze in ganz Bayern. Die Region 10 besticht durch wirtschaftliche Stabilität, die sich in den steigenden Einwohnerzahlen und dem überdurchschnittlich hohen Jahreseinkommen der Mittelschicht widerspiegelt. Auch für die Zukunft ist Expansion angesagt: Weltkonzerne wie die Audi AG, die Media-Saturn Holding und die Continental-Temic AG leisten ihren Beitrag dazu. Die Exerzierhalle im Ingolstädter Klenzepark bietet deshalb, so die Veranstalter, den optimalen Eventstandort für ein derartiges Design-Forum, welches im Umkreis von 200 km einzigartig ist. Und eingeladen sind dazu alle, die sich für und mit Design und Gestaltung beschäftigen …

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