Hier treffen sich die Kreativen

11.11.2010
Regionen in ganz Deutschland versuchen Werber und Designer anzulocken. In diesem kreativen Umfeld entstehen Gemeinschaften und Verbünde

Was ist Kreativwirtschaft?

 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie


Quelle: Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie Unter dem Sammelbegriff „Kreativwirtschaft“ finden sich neben Werbe- und Designagenturen auch Filmproduktionsfirmen, Journalisten, Rundfunksender, Architekten, Verlage, Museen und Galerien wieder. Die Bundesregierung hat dazu eine eigene Initiative gestartet, die

im Netz besucht werden kann. Mehr als eine Millionen Menschen sind in diesem Bereich tätig, sie arbeiten in 230.000 Unternehmen und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von etwa 131 Milliarden Euro. Ziel der Initiative der Bundesregierung ist es, den Wettbewerb zu fördern und das Arbeitsmarktpotential auszuschöpfen.

Was bieten die Städte und Regionen?

 Quelle: Projekt Zukunft Berlin


Quelle: Projekt
Zukunft Berlin Fast jedes Bundesland bietet im Rahmen der Initiative eigene Programme an. Exemplarisch sollen besonders innovative Angebote vorgestellt werden – wie das Berliner

Projekt „Zukunft“, das bereits seit 1997 läuft. Es bietet Kreativen einen riesigen Strauß an Angeboten: Datenbanken zum Nachforschen für Termine, Workshops, Kongresse, Fachtagungen. Auch Informationen über Wettbewerbe und den Standort Berlin generell lassen sich schnell einholen. Auf einer Extra-Seite stellen sich Menschen und Unternehmen vor, die gerade erst in der Hauptstadt angekommen sind. In diesem umfangreichen Pool an Angeboten findet jeder schnell das richtige für sich – und damit auch Kontakt in der grafischen Szene.

Quer durch Deutschland

 Quelle: Creative.NRW


Neben Berlin haben die Bundesländer Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen bemerkenswerte Projekte aufgelegt. In Hamburg können Interessierte einmal im Monat in die kostenlose Sprechstunde des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg kommen und sich beraten lassen. Hessen hat eine

Internet-Plattform lanciert, die Tipps und Ansprechpartner für Förderungen bietet. In Nordrhein-Westfalen gibt es unter dem Schlagwort „Creative.NRW“ seit 1992 ein Cluster für Kreative. In Rheinland-Pfalz ist ein eigenes Kulturbüro zuständig, während der Freistaat Sachsen eine Kulturstiftung eingerichtet hat.

Warum mitmachen?

Der kreative Austausch funktioniert nur dann, wenn die Kreativen das Angebot annehmen und mitmachen. Je mehr aktive Teilnehmer, desto facettenreicher sind Meinungen und Erfahrungen. Aber die Projekte der Länder bieten nicht nur Anregungen und Ideenschmieden, sie leisten konkret Hilfe, beispielsweise bei Fragen nach Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Ins Gespräch zu kommen lohnt sich also. Oft entstehen Netzwerke, die außerhalb des öffentlichen Raums weiter bestehen und die tägliche Arbeit befruchten. Nicht nur in den großen Städten gibt es solche Angebote, die Initiative unterhält auch Regionalbüros. Alle Ansprechpartner und Kontaktoptionen finden sich auf dieser Webseite.

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