Das Eszett kommt endlich groß heraus

31.10.2013
Großbuchstabe Eszett: Zur wechselvollen Geschichte des letzten Umlauts ohne Großbuchstaben ß gibt es jetzt eine Abhandlung.

Die deutsche Sprache ist durch ihre Umlaute geprägt. Doch einer hat bislang nie einen Großbuchstaben erhalten: Das Eszett.

Die Geschichte dieses Buchstaben ist äußerst wechselvoll. Über diese und die Gründe für den fehlenden Großbuchstaben schrieb Ralf Herrmann im TypoJournal von Typografie.info einen Artikel, der nun kostenlos als PDF erhältlich ist.

Unter dem Titel „Das Eszett kommt endlich groß heraus“ geht er auf die Frage ein, ob der fehlende Großbuchstabe im Alphabet von Deutschland und Österreich eine verschmerzbare, geschichtlich bedingte Eigenheit oder ein Grund zu handeln ist.

Die Geschichte und Entstehung des Buchstabens wird dabei ebenso beleuchtet, wie der eigentliche Zweck des Eszett.

Ralf Herrmann geht auf die Probleme um den fehlenden Buchstaben ein und endet mit: „Ich habe keinen Zweifel, dass sich über die Zeit in einem Wechselspiel zwischen Schriftgestaltern, Schreibern und Lesern auf ganz natürliche Weise eine Form des Versal-Eszetts bilden wird, die den anderen Großbuchstaben in nichts nachsteht und die von zukünftigen Generationen als völlig selbstverständlich benutzt und gelesen werden wird - genau so, wie uns heute die Großbuchstaben Umlaute als selbstverständlich und unverzichtbar erscheinen.“

Die lesenswerte Abhandlung über den fehlenden Großbuchstaben Eszett ist kostenlos als PDF erhältlich und kann hier heruntergeladen werden.

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