Eine Übersicht der Glücksymbole

29.11.2012
Glückschwein & Co.: Übersenden Sie Grüße und Glückwünsche zum neuen Jahr mit symbolhaften Bildern. Eine Übersicht der Glücksymbole haben wir in diesen Artikel zusammengefasst.

Seit jeher überbringen Bildpostkarten Glückwünsche. Bis heute erhielten sich dabei viele der bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts auf den Neujahrs- und Silvesterkarten abgebildeten Glücksbringer wie Kleeblatt, Hufeisen und Glücksschwein. Auch an anderen Fest- und Feiertagen des Jahres werden inzwischen allgemein verständliche Symbole auf Postkarten gedruckt.

Symbolik in Grußkarten

Ein Symbol steht immer für eine Vorstellung von etwas, sei es eines Gegenstandes oder eines Gefühls. Diese Vorstellung ist meist zunächst aus der Religion entstanden und entwickelte sich dann über Jahrhunderte hinweg weiter. Aus diesem Grund sind viele Symbole und deren Bedeutung heutzutage bereits wieder vergessen oder nur Eingeweihten bekannt. Andere aber, hauptsächlich aus Bereich des Volksglaubens, werden von Generation zu Generation weitergegeben. Sie sind bis heute allgemein verständlich und zieren nicht zuletzt Glückwunschkarten und andere Grüße, in denen Symbole genutzt werden können.

Das Hufeisen zählt zu den bekanntesten Glücksymbolen. Foto: Pexels

Glücksbringer

Hauptsächlich die Glücksbringer sind heute noch jedem Kind bekannt. Denn die Hoffnung auf herbeigezwungenes Glück ist nicht nur uralt, er ist auch heute noch aktuell. Deshalb wird wie vor hunderten von Jahren Glück beschworen durch das Verschenken von Glückssymbolen oder Glücksbringern, zu denen Glücksschwein, Glückspfennig, Hufeisen, Marienkäfer und Glücksklee zählen.

  • Oft findet man deshalb z.B. auf Neujahrs-Glückwunschkarten das Glücksschwein. Der Eber war bereits zu Zeiten der Germanen ein heiliges Tier. Das Schwein galt als Symbol der Fruchtbarkeit, was wiederum Reichtum und Wohlstand bedeutete.

  • Der Glückspfennig etablierte sich hingegen aus der alten Volksweisheit „wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. Nur wer den Pfennig achtete, konnte zu Reichtum kommen. Und nur wenn man einen Glückspfennig im Portmonee trägt, lockt dieser seine „Artgenossen“ an. Ob man in diesen Tagen eher vom „Glückseurocent“ sprechen sollte, bleibt jedem selbst überlassen.

  • Aufgabe des Hufeisens ist es, Haus und Hof zu schützen und den Eingang Fremden gegenüber zu verwehren. Denn es hält durch seinen Eisengehalt und die runde Form nach altem Glauben unheilvolle Wesen fern. Es brachte deshalb Glück, ein Hufeisen an das Hoftor oder den Segelmast anzubringen.

  • Glück kommt aber auch aus der Natur. Mit dem vierblättrigen Kleeblatt verbinden wir noch heute etwas Außergewöhnliches, da es so selten zu finden ist. Gerade die Seltenheit aber gibt Hoffnung darin, andere Seltenheiten anzuziehen. Der inzwischen als Massenware im Handel erhältliche Glücksklee stammt allerdings aus Mexiko und weist immer vier Blätter auf.

  • Neben dem Klee gilt auch das Erscheinen eines Marienkäfers als glückliches Zeichen. Vor allem wenn er sich im Frühjahr auf die Kleidung oder den Finger niedersetzt, bringt das himmlisches Glück, da er aus dem Himmel zu kommen schien. Deshalb nannte man Marienkäfer früher auch „Himmelskindchen“.

Weitere Glückssymbole

Neben den allseits bekannten Glücksbringern gibt es eine weitere Vielzahl an Symbolen. Auch sie werden für Geburtstagskarten und Glückwünsche ebenso genutzt, wie zur Illustration von Fachtexten, Kinderbüchern und Prosa.

  • Dazu gehört die Sanduhr als Zeichen der Vergänglichkeit und der dahinrinnenden Zeit. Schon Dürer setzte dieses Symbol in seinen Gemälden ein. Und auch heute noch steht die Sanduhr für die dahingeflossene Zeit.

  • Zeit und Leben bedeutet auch die "Uhr" an sich. Sie kann als Zeitmesser gesehen werden, steht aber auch für die Existenz im Allgemeinen und die Wirklichkeit. Sie erinnert deshalb wie die Sanduhr an das Dasein und dessen Vergänglichkeit.

  • Der Schlüssel ist im Grunde ein sehr offensichtliches Symbol, denn er schließt etwas ab, ein oder aus. Im Volksglauben gilt er deshalb bis heute als Talisman, um das Gute einzuschließen und das Böse außen vor zu lassen.

  • In einer schnelllebigen Zeit sollte man die Langsamkeit wieder entdecken. Als Symbol dafür steht die Schnecke. Statt der gewünschten Symbolisierung der Entschleunigung kann sie aber auch als Trägheit interpretiert werden, weshalb man mit dem Einsatz dieses Symbols vorsichtig umgehen sollte.

  • Würfel finden seit langer Zeit ihren Einsatz in Glücksspielen. Sie symbolisieren deshalb das Unwiderrufliche, den Zufall und das Schicksal. Am bekanntesten ist der Ausspruch Julius Caesars „der Würfel ist gefallen“ (lateinisch: „alea iacta est“), nach dem es kein Zurück mehr gibt.

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