Gib mir fünf!

20.01.2011
Adobe hat 2010 die Version CS5 von Photoshop veröffentlicht. Nutzer älterer Ausgaben, die aufrüsten wollen, finden nicht immer alles am gewohnten Platz.

Ebene oder neue Datei?

 Quelle: Sandra Küchler


Wenn man bislang Dateien in Photoshop gezogen hat, wurden sie als neue Datei geöffnet. Das ist in CS5 nicht mehr so: Dort wird bei diesem Prozedere eine neue Ebene innerhalb der bestehenden Datei erzeugt. Über „Seitenverhältnis erhalten“ werden die Proportionen beim Skalieren geschützt. Auch ein Blick auf die allgemeinen Voreinstellungen unter „Bearbeiten“ lohnt: Hier kann man über „Bild beim Platzieren skalieren“ sicherstellen, dass die neue Ebene nicht größer als die Zieldatei ist. Photoshop speichert neue Ebenen außerdem automatisch als Smart Objekt. Das ist praktisch, weil sich die Ebene so verlustfrei skalieren lässt. Allerdings wird dadurch viel Speicherplatz verbraucht. Wer daher auf dieses Feature verzichten möchte, deaktiviert die Option „Rasterbilder als Smart-Objekte ablegen oder ziehen“.

Kleine Tipps zu Shortcuts und Co.

 Quelle: Sandra Küchler


neue Option gibt es bei den Pinseln. Die Pinselgröße wird weiterhin durch Rechtsziehen der Maus bei gedrückter Alt-Taste verändert. Neu ist jedoch, dass ein nach Oben- und Untenziehen die Kantenschärfe der Werkzeugspitze steuert. Wer auf der Hintergrundebene arbeitet und die Entfernen-Taste drückt, füllt nun nicht mehr automatisch die ganze Ebene mit der Hintergrundfarbe. Stattdessen gelangt man in den „Füllen“-Dialog, wo man zusätzlich eine Option wie das inhaltssensitive Füllen hat, die auch über den Bereichsreparatur-Pinsel zugänglich ist. Verschoben haben sich außerdem manche Menüpunkte. Neu ist das Untermenü bei „Bearbeiten“ und „Einfügen spezial“, das den Punkt „In die Auswahl einfügen“ beherbergt. Die Objektivkorrektur hat ein neues Zuhause im Filter-Hauptmenü gefunden.

Ein bisschen Namenskosmetik

 Quelle: Sandra Küchler


Photoshop ist berüchtigt dafür, dass manche Funktionen zwar annähernd gleich bleiben, in einer neuen Version jedoch plötzlich ganz anders heißen. „Bild neu berechnen mit“ kommt jetzt als „Interpolationsverfahren“ daher. „Kante verbessern“, „Maske verbessern“: Nach dieser Auswahl konnte man bislang einen Regler „Verkleinern/Erweitern“ betätigen. Jetzt muss man die „Kante verschieben“. In der Bridge findet man statt einem „Überprüfungsmodus“ jetzt den „Betrachtungsmodus“ und statt der „Kollektion“ die „Sammlung“. Manche Funktionen sind auch gänzlich weggefallen. Nutzer früherer Versionen suchen in CS5 beispielsweise den „Extrahieren-Filter“ vergeblich.

Neue Tools, die man kennen sollte

 Quelle: Sandra Küchler


Adobe hat Photoshop CS5 neue Werkzeuge spendiert; darunter der Mischpinsel. Er macht authentisches Malen in der digitalen Welt möglich, indem er die auf dem Pinsel aufgetragene Farbe mit der bereits im Motiv vorhandenen kombiniert. Das freie und anatomisch korrekte Verbiegen von Elementen im Bild wird über das Formgitter möglich. Ebenfalls neu: Die Funktion HDR-Tonung und das ausgebaute HDR-Bedienmenü. Damit imitieren auch Nicht-HDR-Fotos annähernd perfekt die Anmutung der „High Dynamic Range“. Last but not least: Die Bridge hat mit der Mini Bridge eine kleine Schwester bekommen. Sie ermöglicht das Navigieren ohne großen Dialogaufwand.

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