Gestaltung der freien Fläche

17.12.2009
Keine Angst vor der freien Fläche: Leere Seiten im Layout lassen sich durch grafische Elemente strukturieren. Auch Kontraste und Symmetrien geben dem Design Gestalt.

Linien und Flächen


Quelle: Rainer Sturm
(Pixelio) Die erste Orientierung in der Gestaltung geben Linien und Flächen. Eine gleichmäßige Verteilung sorgt für ein harmonisches Gesamtbild, Kontraste erzeugen dagegen Spannung. Auch die Linien selbst können kontrastieren – beispielsweise mit kurzen und langen, dünnen und dicken Varianten. Außerdem lassen sie sich zu Formen wie Winkeln zusammenfügen, die sich ebenfalls variieren lassen. Gleiches gilt für die Flächen, die das wichtigste Gestaltungselement bilden. Hier ist der stärkste Kontrast derjenige zwischen hell und dunkel.

Wie entsteht Symmetrie?

Wird eine Fläche in der Mitte gleichmäßig geteilt, so erscheint sie symmetrisch. Figuren, die sich spiegeln lassen, sind symmetrisch. Die Bezeichnung leitet sich vom griechischen Begriff „Symmetria“ her und bedeutet Ebenmaß. In der Geometrie lässt sich ein symmetrisches Objekt durch Umwandlungen auf sich selbst abbilden. Kann ein Objekt durch eine mathematische Operation in ein anderes überführt werden, so nennt man diese beiden Objekte symmetrisch.


Quelle: Uta Herbert (Pixelio)

Wie entsteht Asymmetrie?

Ungleiche Flächen, Abstände und Gestaltungsobjekte erzeugen eine Asymmetrie im Layout. Asymmetrische Anordnungen wirken spannungsvoller als symmetrische, die eine größere Ruhe und Harmonie vermitteln. Das Prinzip Symmetrie-Asymmetrie wird auch in der Kunst und in der Fotografie angewandt.

Eine Form erzeugt eine Gegenform

Sobald ein Element auf einer Fläche angeordnet wird, entsteht auch eine Gegenform. Ein weißes Quadrat auf einer schwarzen Grundfläche erzeugt gleichzeitig ein schwarzes Rechteck mit einer weißen Aussparung. Auf diesem Prinzip basieren viele optische Täuschungen.

Viele Kontrastmöglichkeiten


Quelle: Rainer Sturm
(Pixelio) Neben dem Kontrast Hell-Dunkel ergeben sich im Layout viele weitere Variationen. Zum Beispiel: Viel-Wenig, Groß-Klein, Positiv-Negativ, Singular-Plural, Rund-Eckig, Dicht-Aufgelockert, Leicht-Schwer, Weich-Hart, Senkrecht-Waagrecht, Ausgefüllt-Leer, Geordnet-Durcheinander, Klar-Verschwommen, Starr-Bewegt, Freistehend-Randabfallend.

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