Gegenstände aus dem Drucker

08.05.2014
Was können 3D-Drucker und werden sie sich wirklich durchsetzen? Das müssen Designer wissen

Dreidimensionale Drucksysteme sind auf dem Vormarsch. Die Geräte werden immer günstiger, so dass sich 3D-Drucker bald auch für den Hausgebrauch eignen könnten. 3D-Druckshops bieten schon heute das Ausdrucken von Gegenständen an. Ersatzteile, Figuren, Unikate: Erlaubt ist, was gefällt und technisch umsetzbar ist.

So funktionieren 3D-Drucker

Dreidimensionale Drucksysteme tragen schichtweise Material auf. Bei den Systemen, die derzeit im Trend sind, ist das in der Regel Kunststoff. Er wird über eine Spritzdüse analog der Vorlage aufgetragen. Statt einer Tintenpatrone werden Kunststoffe in verschiedenen Farben verwendet. Je nachdem, wie komplex die Vorlage ist, fällt auch die Länge der Fertigungsdauer aus. Bei anderen Fertigungsverfahren wird ein festes Werkstück bearbeitet, indem es beispielsweise gefräst wird. Man spricht hier vom Umformen, bei 3D-Druckern von Urformen.

Drucksysteme für den Heimgebrauch

Bereits ab rund 1.000 Euro kann man sich sinnvolle 3D-Drucksysteme kaufen. Allerdings gibt es dabei Qualitätsunterschiede komplexe Werkstücke kann man nur mit hochwertigeren Systemen anfertigen (lassen). Hier empfiehlt es sich, in einen Druckshop zu gehen, der die Form dann produziert. Probleme kann es beispielsweise geben, wenn die Wände einer Tasse zu dünn ausfallen oder das Drucksystem Details nicht reproduzieren kann.

Anwendungsbereiche

In der Industrie werden 3D-Drucker für die Erstellung von Prototypen verwendet. Auch für Designer, beispielsweise von Verpackungen, sind diese Drucksysteme interessant. Spielzeug, Ersatzteile, individueller Schmuck, Figuren, Gebrauchsgegenstände, kleine Möbel theoretisch ist vieles denkbar. Voraussetzung sind jedoch vernünftige Druckdaten, bei deren Erstellung CAD-Kenntnisse nützlich sein können.

Eine Revolution?

In einigen Bereichen hat der 3D-Druck das Potential, eine kleine Revolution auszulösen: Bei der bereits angesprochenen Herstellung von Prototypen oder Ersatzteilen zum Beispiel. Im Bereich der Designobjekte wird er jedoch in den nächsten Jahren noch ein Nischenmarkt bleiben. Dennoch kann es sich für Kreative lohnen, das Druckverfahren im Auge zu behalten und sich in diese Richtung weiterzubilden. Noch gibt es nicht viele Designer, die entsprechende Ideen und Vorlagen erstellen und umsetzen können.

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