Frischer Wind, freche Ideen

21.06.2012
Kreativitätstechniken helfen mit zum Teil ungewöhnlichen Mitteln, neue Ideen zu finden. Wir stellen die spannendsten Methoden vor.

Grübeln, nachdenken, sinnieren: Manchmal hilft alles nichts, die passende Idee für ein Projekt will sich einfach nicht einstellen. Dann können Kreativitätstechniken für den zündenden Einfall sorgen. Egal, ob alleine oder in der Gruppe: Alle Methoden zielen darauf ab, den Geist in neue Bahnen zu leiten und eingefahrene Denkmuster zu durchbrechen.

Landkarten für Ideen

Zu den bekanntesten Techniken zählt das Mind-Mapping: Es kann allein oder in der Gruppe zum Erfolg führen. Dabei wird das zentrale Thema in die Mitte eines Papiers geschrieben. Alle Informationen, die einem dazu einfallen, werden rundherum in Verästelungen notiert. Längst gibt es auch entsprechende Computerprogramme, mit denen sich selbst umfangreiche Mind-Maps erstellen lassen. Verschiedene Farben können zusätzlich für Klarheit sorgen. Mind-Mapping hat den Vorteil, dass man Ideen nicht nur sammelt, sondern sie gleichzeitig strukturiert. Ähnlich funktioniert das Clustering, bei dem man ausgehend von einem Hauptbegriff eine Assoziationskette bildet.

Die Perspektive wechseln

 Quelle: Stephanie Hofschlaeger Pixelio.de


Bei der Kopfstandtechnik ist keine sportliche Betätigung gefragt, hier geht es darum, die Fragestellung aus einer anderen Sicht zu betrachten. Nicht "Was können wir dem Kunden anbieten" steht beispielsweise im Mittelpunkt, sondern "Was kann der Kunde uns mitbringen?" Die Antwort könnte lauten: "Einen heißen Kaffee". Dann geht es wieder in die andere Richtung: "Wir könnten unserem Kunden einen heißen Kaffee anbieten". Die Zufallsmethode kann ebenfalls verblüffende Ergebnisse liefern. Hier wird ein Katalog oder ein Lexikon mit einem zufälligen Begriff verwendet, um frische Impulse zu erhalten.

Mit Worten spielen

Auch die Semantische Intuition setzt auf die Kraft des Wortes. Dabei werden zwei Begriffe miteinander verknüpft, um neue Bedeutungen zu erhalten. Aus "Topf" und "rühren" könnte so zum Beispiel ein "Rührtopf" werden, der quasi von selbst kocht. Das Schlagwortspiel funktioniert nach einem ähnlichen Muster: Hier wählt man blind ein beliebiges Wort aus und schreibt alles auf, was einem dazu in den Sinn kommt. Das Spiel hat das Ziel, den Kopf wieder frei zu bekommen und sich ein Stück weit von der eigentlichen Fragestellung zu distanzieren.

Es kann so einfach sein

 Quelle: Rainer Sturm Pixelio.de


Neben speziellen Kreativitätstechniken hilft auch schlichtes Handwerk, um sinnvolle Ideen zu finden: Gut zuhören und dadurch erfahren, was der Kunde wirklich will, und alles in Stichworten aufschreiben. Diese Notizen sind dann der Ausgangspunkt für weitere Überlegungen. Gespräche mit Freunden oder Kollegen können ebenfalls neue Aspekte einbringen. Selten hilft es, im Büro zu warten, bis sich der Einfall von selbst einstellt. Man braucht oftmals Anregungen von außen, sei es in einem Café oder in einem Wald beim Spazierengehen. Denn Perspektivwechsel heißt auch immer, die vertrauten Räume zu verlassen.

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