Freistellen im Layout

18.06.2011
Objekte freistellen ist eine klassische Domäne von Adobe Photoshop. Doch auch in InDesign CS4 ist dies, in Verbindung mit anderen Programmen, möglich.

Adobe spielt den Trumpf der Zusammenarbeit seines Programmpakets Creative Suite verstärkt aus. Das gilt auch für das Freistellen in der Layout-Software. Hier lassen sich InDesign und Photoshop besonders elegant kombinieren – zum Beispiel beim Erstellen und Anwenden eines Beschneidungspfads.

Kanten auswählen

Ähnlich wie in Photoshop, lassen sich auch in Adobe InDesign Objekte anhand von hervorspringenden Kanten freistellen. Quelle: Sandra Küchler

Ähnlich wie in Photoshop, lassen sich auch in InDesign Objekte anhand von hervorspringenden Kanten freistellen. Wählen Sie dazu das gewünschte Motiv mit dem Auswahl-Werkzeug aus. Anschließend gehen Sie auf „Objekt“, „Beschneidungspfad“ und dann „Optionen“. Klicken Sie auf „Art“ und „Kanten suchen“. Mit der aktivierten Vorschau können Sie die Auswahl über die Regler „Schwellenwert“ und „Toleranz“ noch genauer steuern. Aktivieren Sie „Innenkanten einschließen“, um den Innenraum des Rahmens mit in die Auswahl zu übernehmen.

Freistellen mit Beschneidungspfad

Möchten Sie ein Objekt in InDesign freistellen, erstellen Sie zunächst über die Ebenen-Palette eine neue Ebene und einen Rahmen. Quelle: Sandra Küchler

Möchten Sie ein Objekt freistellen, erstellen Sie zunächst über die Ebenen-Palette eine neue Ebene und einen Rahmen. Färben Sie die Fläche des Rahmens ein. Sperren Sie anschließend die Hintergrundebene. Nun platzieren Sie das Bild. Duplizieren Sie im nächsten Schritt die Ebene. Nun wird auch die zuvor erstellte Ebene gesperrt. Als nächstes gehen Sie auf „Objekt“, „Beschneidungspfad“ und „Optionen“ sowie „Art“. Dadurch können Sie einen zuvor in Photoshop erstellten Beschneidungspfad auswählen und anwenden. Zuletzt deaktivieren Sie die nicht benötigten Ebenen unter „Objekt“ und „Objektebenenoptionen“.

Photoshop nutzen

Freistellen von Objekten im Layout geht auch mit Adobe Photoshop. Beim dritten Weg beginnen Sie zunächst in Photoshop. Wandeln Sie hier die Hintergrundebene in eine freie Ebene um. Quelle: Sandra Küchler

Beim dritten Weg beginnen Sie zunächst in Adobes Bildbearbeitungsprogramm Photoshop. Wandeln Sie in Photoshop die Hintergrundebene in eine freie Ebene um. Sie löschen den Hintergrund, indem Sie ihn auswählen und auf „Bearbeiten“ und dann „Ausschneiden“ gehen. Speichern Sie die Datei und öffnen Sie sie in InDesign. Über das Skalieren-Werkzeug passen Sie nun die Größe an. Anschließend wird das Bild positioniert und bei Bedarf in der Deckkraft reduziert. Diese Technik funktioniert jedoch nur bei Objekten vor einem weißen Hintergrund.

 

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