Folien richtig gestalten

08.05.2010
Powerpoint-Präsentationen erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Doch auch bei der Gestaltung von Folien gelten Regeln – viele Fehler lassen sich leicht vermeiden.

Ob auf Vorträgen, während Konferenzen oder bei Meetings: Nichts geht mehr ohne Powerpoint-Präsentationen. Die Folien sind allgegenwärtig. Zwar wird die Qualität einer Präsentation maßgeblich vom Vortragenden bestimmt, doch das Layout und die Übersichtlichkeit der Folien spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Folien nicht überfüllen!

Wenn Sie eine Präsentation erstellen sollen, überlegen Sie sich zunächst, was wirklich auf die Folien muss. Eine Folie zu erläutern dauert später während des Vortrages etwa drei Minuten. Überfrachten Sie den Vortrag daher nicht. Das gilt sowohl für die Anzahl der Folien als auch für jede einzelne Folie selbst. Vorzugsweise sollte eine Präsentation maximal zehn Folien umfassen, mehr ermüden die Zuhörer. Überlegen Sie sich, was hängen bleiben soll und konzentrieren Sie sich auf diese Informationen –weniger ist dabei mehr.

Informationen sammeln

Zunächst sollten Sie also die Informationen sammeln, die im Vortrag wesentlich sind. Wählen Sie anschließend die wichtigsten Fakten aus. Haben Sie Material aus fremden Quellen –zum Beispiel aus Statistiken –müssen diese Informationen in der Regel noch aufbereitet werden. Vergessen Sie dabei die Quellenangabe nicht. Außerdem sollten Sie den Zuhörer nicht manipulieren; etwa durch das gezielte Weglassen von wichtigen Fakten. Als nächsten Schritt können Sie die Inhalte der einzelnen Folien auf Papier skizzieren. So können Sie vorab ausprobieren, welche Inhalte sinnvoll zusammen auf eine Folie passen, und ob der Platz dafür ausreichend ist.

Gestalten der Folien

Die Präsentation sollte, falls vorhanden, den Corporate Design- und Corporate Identity- Richtlinien des Unternehmens folgen. Deshalb wird auf jeder Seite ein Logo oder ähnliches eingebunden. In der Regel ist es am rechten oberen oder rechten unteren Eck am besten aufgehoben. Achten Sie darauf, dass das Logo nicht zu groß abgebildet wird, sonst lenkt es vom Inhalt ab. Statistiken, Zahlen oder Verläufe können am besten in einem Diagramm visualisiert werden. Dabei stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Gliederung der Folien

Drei Informationsbereiche sind auf jeder Folie entscheidend: der Folientitel, der eigentliche Text und die Fußzeile. Geben Sie dem Titel einen großen Schriftgrad (um die 24 Punkt) und verwenden Sie eine gut lesbare Schrift. Setzen Sie bei allen Folien ein durchgängiges Layout ein, so dass der Titel immer an der gleichen Stelle steht. Gestalten Sie den Text in Stichpunkten - pro Seite maximal sieben - und gliedern Sie diese mit Zwischenräumen. So behalten Zuhörer und Vortragender gleichermaßen den Inhalt gut im Blick und verlieren sich nicht in langweiligen Bleiwüsten. In die Unterzeile, die ebenfalls auf allen Folien am gleichen Platz steht, gehören das Datum, der Autor, die Foliennummer und Copyright-Vermerke. Als Schriftgrad sind hier acht bis neun Punkt ausreichend.

Zur Typographie

Beachten Sie auch in Präsentationen eine korrekte Typografie. Pfeile sollten zum Beispiel so: „?“nicht aber so: „-->“dargestellt werden. Auch die Anführungszeichen sollten richtig wiedergegeben werden. Versalien sollten Sie vermeiden –verwenden Sie lieber Kapitälchen, um Aussagen hervorzuheben. Auch fette Schriftschnitte sollten tabu sein. Sie lassen sich oft schwer entziffern, wenn die Präsentation projiziert wird.

Übersichtlichkeit bewahren

Bei längeren Präsentationen können Sie das Vortragsthema oder den gerade behandelten Unterpunkt am linken oder rechten Rand wiederholen. So machen Sie den roten Faden Ihrer Präsentation sichtbar und erleichtern es Ihren Zuhörern, den Überblick zu behalten. Sie sollten die Folien außerdem so gestalten, dass sie problemlos ausgedruckt werden können –das heißt, farbliche Elemente müssen so gestaltet sein, dass sie auch schwarzweiß gut wirken. Verwenden Sie darüber hinaus nicht zu viele unterschiedliche Schriften innerhalb einer Präsentation –am besten wird nur ein Font eingesetzt. Grafiken und Bilder sollten Sie nur zurückhaltend einsetzen. Wenn Sie Bilder als Hintergrund einsetzen, muss die Schrift dennoch gut lesbar sein –auch aus der letzten Reihe.

Tipp!
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