Farbharmonien erarbeiten

29.10.2009
Gegensätze ziehen sich an: Das gilt auch für die Kombination von Farben im Layout. Neben den Unbunt-Bunt-Kontrasten wirken aber auch Ton-in-Ton-Harmonien oder Farbnachbarn.

Die Grundfarbe wählen


Quelle: Markus Wegner
(Pixelio) Viele Farbharmonien gehen von einer bestimmten Grundfarbe aus. Das kann die Hausfarbe des Unternehmens sein, für das die Drucksachen erstellt werden. Man kann die Grundfarbe jedoch auch nach ihrer Bedeutung und den Assoziationen, die sie auslösen soll, auswählen. Diese Eigenschaften sollten idealer Weise die gewünschte Wirkung beim Leser oder Empfänger unterstützen.


Quelle: Joujou (Pixelio)

Farbkombinationen

Ausgehend von der Grundfarbe werden damit harmonierende Farbtöne ausgesucht. Sie machen die Gestaltung lebhafter und können auch zur Gliederung eingesetzt werden – unter anderem in einem Farbleitsystem. So finden sich Leser beispielsweise bei unterschiedlichen Teilen einer Zeitschrift besser zurecht. Die Anzahl der Farben hängt auch vom Druckprodukt ab: Bei Visitenkarten wird meist nur eine Farbe als Blickfänger eingesetzt, bei Flyern können es mehrere sein.

Was passt immer dazu?


Quelle: Renate
Franke (Pixelio) Zu jeder Farbe passen Grautöne sowie Schwarz und Weiß. Sie können zum Beispiel ein kräftiges Rot mit einem hellen und einem dunklen Grau kombinieren. Zu Pastelltönen sieht Weiß am besten aus, zu klaren Farben passt Grau. Abgedunkelte Farben sehen in Kombination mit Schwarz besonders gut aus. Bei Grautönen können Sie etwas von der Farbe beimischen, die die Komplementärfarbe zum Grundton ist. Dadurch neutralisiert sich der Grauton.


Quelle: Sigrid Rossmann
(Pixelio)

Nebeneinander liegende Farben

Der Farbkreis dient als Orientierungshilfe für die Kombination von benachbarten Farben: So harmonieren Blautöne beispielsweise mit Grün, Gelb dagegen mit Orangetönen. Diese Mischungen können auch über einen weiteren Teil des Farbkreises ausgedehnt werden – wenn zum Beispiel Gelb mit Rot und Lila verbunden wird. Je größer der abgedeckte Bereich auf dem Farbkreis ist, desto lebendiger wirken die Kombinationen.

Ton-in-Ton

Nuancen aus der gleichen Farbfamilie lassen sich ebenfalls gut kombinieren. Das ergibt ein ruhiges, harmonisches Gesamtbild. Außerdem wird die Wirkung der Grundfarbe verstärkt. Ein Layout in Rottönen wirkt warm, eines in Blautönen kühl und beruhigend. Die einzelnen Nuancen sollten sich jedoch deutlich voneinander unterscheiden.

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