Zeitmanagement mit dem Pareto-Prinzip

09.01.2014 09:00:00
Der Pareto-Effekt verbirgt ein verblüffendes Postulat, das man für das eigene Zeitmanagement nutzen kann

Es ist eigentlich ein statistisches Phänomen, sagt jedoch viel darüber aus, wie wir arbeiten: das Pareto-Prinzip. Es kann dabei helfen, effiziente Arbeitsschritte zu erkennen und die weniger zielführenden zu verbessern. Das Pareto-Prinzip lässt sich jedoch nicht nur auf das Zeitmanagement anwenden, sondern sogar auf die Kundenstruktur.

Wer war Pareto?

Quelle: Wikimedia Commons

Das Pareto-Prinzip geht auf Vilfredo Pareto zurück, der von 1848 bis 1923 lebte. Er war ein italienischer Ingenieur, –konom und Soziologe. Neben dem Pareto-Prinzip ist er auch Begründer des Pareto-Diagramms und der Pareto-Verteilung. Pareto lehrte an der Universität Lausanne und widmete sich früh der sogenannten Wohlfahrtsökonomik.

Das Pareto-Prinzip

Die Pareto-Verteilung besagt, dass eine kleine Anzahl von hohen Werten mehr zum Gesamtwert beiträgt als eine hohe Anzahl von kleinen Werten. Vilfredo Pareto zog als Beispiel die Vermögensverteilung in Italien heran: 20 Prozent der Familien besaßen dort zu seiner Zeit 80 Prozent des Vermögens. Von dieser Formel leitete er das Pareto-Prinzip ab. Es besagt, dass sich die meisten Aufgaben mit einem Einsatz von 20 Prozent so erledigen lassen, dass die Gesamtaufgabe zu 80 Prozent erfüllt ist.

Zeitmanagement mit der 80/20-Regel

Quelle: Gaby Stein/ Pixelio.de

Quelle: Gaby Stein/
Pixelio.de Übertragen auf die tägliche Arbeit bedeutet das Pareto-Prinzip: Wir erledigen in 20 Prozent unserer Zeit rund 80 Prozent der Arbeit. Das ist effizient, aber was passiert mit den restlichen 20 Prozent? Sie fressen 80 Prozent unserer Arbeitszeit auf. Daraus folgt der Schluss, dass gerade diese 20 Prozent optimiert werden sollen. Dazu muss man zunächst die Aufgaben, die täglich erledigt werden, in eine der beiden Gruppen einteilen. Was geht gut von der Hand, wo finden sich Störfaktoren? Was lässt sich bei dem zähen Anteil der Arbeit verbessern?

Kaufstarke Kunden identifizieren

Das Pareto-Prinzip lässt sich jedoch auch auf die Kundenstruktur von Firmen und Selbstständigen anwenden. Hier bedeutet es, dass 80 Prozent des Umsatzes mit 20 Prozent der Kunden gemacht werden in vielen Fällen ist das tatsächlich so. Wichtig ist, die Unternehmen zu identifizieren, welche ihre Top-Kunden sind und wie sie die anderen Auftraggeber vielleicht zu solchen machen können. Das Pareto-Prinzip lässt sich auf viele weitere Bereiche ausdehnen: 20 Prozent der Angestellten können 80 Prozent der Arbeit erledigen, 20 Prozent der Produkte für 80 Prozent des Umsatzes stehen. Es lohnt sich, die Strukturen einmal durch die Pareto-Brille zu betrachten und sich zu fragen, wo Optimierungspotential besteht.

Übersicht Druckprodukte
  • zahlreiche Produkte im Digital- und Offsetdruck

  • umfangreiches Sortiment in der Werbetechnik

  • Rollenoffset Produkte für große Auflagen
  • 100% klimaneutral
Produkte finden
Wir helfen Ihnen weiter!
SIE BENÖTIGEN HILFE BEI DER DRUCKDATENERSTELLUNG?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen.
Auf unserer Serviceseite haben wir viele nützliche Hinweise dazu zusammengefasst.
SIE HABEN IHR WUNSCHPRODUKT NICHT GEFUNDEN?
Sollten Sie spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, richten Sie bitte eine Anfrage an unser Service-Team. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie!