Zehn Tipps zum Erstellen von Screenshots

26.05.2016 09:00:00
Zu groß, zu klein, falscher Bereich: Das Erstellen von Screenshots kann tückisch sein. Wir geben Ratschläge.

Manchmal möchte man den Bildschirminhalt sichern, ihn ausdrucken oder abspeichern. Mögliche Gründe können die Dokumentation von Fehlern, das Speichern von Bildern oder das Abmessen von Abständen sein. Nicht immer ist es jedoch einfach, die Screenshots problemlos zu erstellen. Diese zehn Tipps schaffen Abhilfe.

Vollbildmodus wählen

Für Screenshots sollte man die gesamte zur Verfügung stehende Bildschirmfläche nutzen. Deshalb empfiehlt es sich, das Programm, von dem der Screenshot erstellt werden soll, im Vollbildmodus auszuführen.

Überflüssiges ausblenden

Screenshots, beispielsweise zur Dokumentation von Fehlern, sollten nur die Elemente enthalten, die wichtig sind. Private Lesezeichen oder Menüleisten haben auf solchen Dateien nichts verloren. Entweder, man lässt sie bei der Auswahl außen vor oder schneidet sie anschließend ab. Manche Tools bieten die Möglichkeit, private Stellen hinterher zu schwärzen.

Richtiges Dateiformat

Das empfohlene Dateiformat für Screenshots ist PNG. Sofern das Werkzeug, mit dem man die Bildschirmfotos aufnimmt, diese Variante anbietet, sollte man sie unbedingt wählen.

Shortcuts unter Mac OS X

Verschiedene Tastaturkürzel lösen unter dem Betriebssystem Mac OS X das Erstellen eines Screenshots aus. Mit „Command“, „Shift“ und „3“ nimmt man den gesamten Inhalt des Bildschirms auf und erzeugt eine Datei. Drückt man zusätzlich „Control“ wandern die Daten in die Zwischenablage. Einen ausgewählten Bereich speichert man mit „Command“, „Shift“ und „4“ in eine Datei oder mit zusätzlichem Drücken von „Control“ in die Zwischenablage. Soll nur das gerade aktive Fenster als Datei gespeichert werden, lautet der Shortcut „Command“, „Shift“, „4“, anschließend „Leertaste“. Auch hier bewirkt das zusätzliche Niederhalten von „Command“ das Übertragen in die Zwischenablage. Alle Daten werden im PNG-Format bereitgehalten.

App „Bildschirmfoto“ unter Mac OS X

Die Bildschirmfoto-App bringt Mac OS X von Haus aus mit.
Quelle: Sandra Küchler
Mac OS X bringt zudem eine eigene App zum Erstellen von Bildschirmfotos mit, die daher schlicht „Bildschirmfoto“ heißt. Hier kann man ebenfalls auswählen, ob man den ganzen Bildschirm, eine Auswahl oder ein aktives Fenster sichern möchte. Auch eine Selbstauslöser-Funktion ist verfügbar. Diese App speichert die Daten im TIFF-Format.

Shortcuts unter Windows 10

Shortcuts erleichtern die Erstellung von Screenshots ungemein.
Quelle: Andreas Hermsdorf / Pixelio.de
„Strg“ und „Druck“ lautet die entsprechende Tastaturkombination unter Windows 10 und früheren Versionen. Der so in die Zwischenablage kopierte Inhalt kann nun in ein Bildprogramm wie Paint eingefügt werden. „Strg“ und „V“ ist hier der Shortcut. Je nach Software kann man das Bildschirmfoto dann in verschiedenen Formaten speichern.

Für Windows: Snipping Tool Plus

Windows-Nutzer können zudem das kostenlose Snipping Tool Plus verwenden. Hier hat man die Möglichkeit, zwischen Vollbild-Screenshot, selbst gewähltem Ausschnitt oder rechteckigem Ausschnitt zu wählen.

Für Windows: Microsoft Snip

Ein weiteres Werkzeug, mit dem sich Screenshots unter Windows erstellen lassen, ist Microsoft Snip. „Capture“ lautet der Befehl, der ein Fadenkreuz aufruft. Damit kann man ein Fenster anklicken und auswählen oder einen Bildschirmausschnitt aufziehen. Snip kopiert die Auswahl anschließend in die Zwischenablage.

Für Windows: Greenshot

Wer ein Screenshot-Programm für Windows sucht, könnte auch Greenshot in Erwägung ziehen. Ein Pluspunkt: Das kostenlose Programm ermöglicht es, scrollende Webseiten festzuhalten. Zusätzlich werden Kommentarfunktionen angeboten; einzelne Partien des Screenshots lassen sich bei Bedarf schwärzen. Auch die Weiterverarbeitung ist komfortabel: Die Dateien können gespeichert, an eine Mail angehängt oder in Microsoft Office übernommen werden.

Für Windows und Mac: Snagit

Umfangreiche Funktionen hat das Tool Snagit von Tech Smith.
Quelle: Tech Smith
Sowohl für Windows als auch für Mac eignet sich die Software Snagit. Sie kann kostenlos ausprobiert werden, für eine Lizenz werden 46,60 Euro fällig. Dafür bringt das Programm sehr umfangreiche Funktionen mit, die über das bloße Erstellen von Screenshot hinaus gehen. Scrollende und Video-Captures gehören dazu, ebenfalls das Hinzufügen von Effekten.

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