Zehn Design-Trends für 2017

26.01.2017 09:00:00
Jedes Jahr entwickeln sich Web- und Logodesign weiter. Diese zehn Trends müssen Sie 2017 kennen.

Die kreative Branche wandelt sich stetig, überall entstehen neue Projekte und Ansatzpunkte. Obwohl alles ständig im Fluss ist, haben sich Design-Trends für das Jahr 2017 heraus kristallisiert. Egal ob Webdesign oder Logoentwicklung: Wir stellen die wichtigsten Themen des Jahres vor und zeigen, was Designer in den kommenden Monaten beschäftigt.

Fehler einkalkulieren

Auftraggeber und Gestalter gehen im Webdesign häufig von einem idealen Nutzer aus und standardisieren die Anforderungen. Doch nicht alle Menschen, die heute im Web surfen, kennen sich mit allen Funktionen aus oder wissen intuitiv, wo sie hinklicken müssen. Die ältere Generation erobert das Internet, entdeckt die Möglichkeiten und macht sie sich zunutze. Dabei müssen Webgestalter jedoch einkalkulieren, dass ihre Navigation leicht verständlich sein muss und dass User auf einen falschen Button klicken dürfen, ohne sich dadurch gleich völlig auf der Webseite zu verlieren. Fehler müssen eingeplant werden und dürfen den Nutzer nicht frustriert zurück lassen.

Responsives Design wird weitergedacht

Ältere Menschen erobern sich das Internet - und haben eigene Bedürfnisse.
Quelle: Rainer Sturm / Pixelio.de
Ganz unter Berücksichtigung von älteren und jüngeren Nutzern entwickelt sich das Responsive Webdesign weiter. Es passt sich nicht nur auf die Art des Internetzugangs an, sondern auch auf das Alter des Users. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, der Anwender gibt beim Besuch der Webseite sein Alter an, oder die Webseite reagiert auf die Art und Weise, wie sie bedient wird und welche Produkte aufgerufen werden. Sucht der User zum Beispiel Jugendbücher, darf die Seite poppiger erscheinen, ruft er Ratgeber für Senioren auf, könnte die Schriftgröße erhöht werden.

Design muss menschlicher werden

Technologisch sind die Menschen in vielen Teilen der Welt hochgerüstet wie nie zuvor. Nachrichten sind jederzeit verfügbar, wir besitzen mehrere mobile Geräte, sind jederzeit erreichbar. Dabei geht jedoch der menschliche Faktor verloren. Nicht alles muss perfekt sein, wir wollen uns mit Design wohlfühlen und eine beschützende Atmosphäre kreieren. Es darf kein kühles Roboter-Gefühl entstehen, das die Anwender verstört und abschreckt.

Haptik wird wichtiger

Haptik erhält einen neuen, höheren Stellenwert.
Quelle: Rainer Sturm / Pixelio.de
Im Sinne des „menschlicheren Designs“ wird auch die Haptik wieder wichtiger, gerade bei Smartphone und Tablet. Apples jüngste iPhone-Version simuliert das Drücken des Home-Buttons haptisch, auch das Drehen an Menüs wird taktil unterstützt. Einige Webdesigner experimentieren auf mobilen Endgeräten schon damit, den Usern ein fühlbares Signal zu geben, wenn sie eine bestimme Aktion auslösen, beispielsweise einen Button drücken. Die Technik wird sich in diese Richtung weiterentwickeln, um den Verbraucher mit noch mehr Sinnen anzusprechen und eine Reaktion auf eine Aktion zu liefern.

Wetter-Apps boomen

Gehen die Gesprächsthemen aus oder soll ein Einstieg in den Small-Talk gefunden werden, kommt die Rede meist auf das Wetter. Auch auf Handys oder Tablets boomen die Wetter-Apps. Viele Menschen wollen von unterwegs aus auf die Vorhersagen zugreifen, wenn sie beispielsweise das Haus verlassen und wissen wollen, ob ein Regenschauer zu befürchten ist, oder wenn sie verreisen. Wie wird das Wetter am Urlaubsort, welche Kleidung muss eingepackt werden? Wetter-Apps geben schnell und übersichtlich eine individuelle Antwort.

Mobile Endgeräte kommen zuerst

Bislang haben Webdesigner in fast allen Fällen zunächst die Internetseiten für stationäre Rechner entwickelt und im Rahmen des Responsive Webdesigns dann für mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones angepasst. Dieser Prozess kehrt sich mehr und mehr um: Zunächst werden die Seiten für den mobilen Internetzugang optimiert und anschließend für den Zugang über feste Rechner „hochgerüstet“. Statt die Webseite für Tablet und Handy abzuspecken, wird sie für stationäre Rechner ausgebaut. Das gewährleistet die Konzentration aufs Wesentliche.

Prototypen leichter entwickeln

Mit Webflow und anderen Tools lassen sich Webseiten-Prototypen schneller erstellen.
Quelle: Webflow
Webdesigner greifen zunehmend auf Werkzeuge wie InVision, Marvel, UXpin und Webflow zurück. Sie ermöglichen es, die wesentlichen Elemente von neuen Webseiten rasch aufzubauen, ohne dass dafür ein Code geschrieben werden muss. So können Farbschemata, die Verteilung von Menüpunkten oder Schriften einfach im Zusammenspiel ausprobiert werden. Dadurch kann der Auftraggeber viel leichter in die Entscheidungsfindung einbezogen werden und sieht schneller sowie anschaulicher als vorher, wie seine fertige Webseite aussehen könnte.

Weniger Stock-Fotos

Bilder sprechen eine mächtige Sprache - jedoch nicht, wenn sie beliebig und austauschbar sind. Der Fundus an Stock-Fotos ist mittlerweile riesig und es ist scheinbar leicht, sich an passenden Bildern zu bedienen. Doch gerade wenn es um spezielle Themen oder Unternehmenspräsentationen geht, sollten die Fotos sorgfältig ausgewählt werden. Eigens erstellte Motive sprechen den Betrachter viel stärker an als Bilder, die er glaubt schon etliche Male woanders gesehen zu haben.

„Do it yourself“-Logos

Logos sollen Verbraucher dazu führen, Unternehmen und Produkte schnell wieder zu erkennen. Sie sollen jedoch auch ein Markenimage transportieren. Der Trend im Logodesign geht ähnlich wie im Webdesign zu „menschlicheren“ Entwürfen, die nahbar wirken und Sympathie ausstrahlen. Diese Logos können wie handgezeichnet wirken oder im Do-it-yourself-Look erscheinen. Sie müssen keine Perfektion ausstrahlen, sondern sollen zeigen, dass hinter dem Unternehmen und den Produkten Menschen stehen.

Flache Buchstaben

Als weitere Entwicklung nehmen sich Logos wieder mehr zurück. Das gilt auch für die Typografie. Buchstaben werden bewusst flach, ohne Relief oder 3D-Effekte, gestaltet. Keine Schatten, keine Farbverläufe, keine auffallenden Effekte: Im Rahmen des „Flat-Design“ liegen flach gestaltete Bildmarken 2017 voll im Trend.

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