Wie teuer ist eine App?

12.02.2015 09:00:00
Die Programmierung und Umsetzung einer App verursacht verschiedene Kosten. Wir schlüsseln sie auf.

Apps sind aus der mobilen Welt nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es unzählige der Tools zu jedem denkbaren Zweck. Aber welche Kosten fallen für die Programmierung, Entwicklung und Umsetzung von Apps an? Eine pauschale Antwort kann man darauf nicht geben, wohl aber die einzelnen Kostenfaktoren aufschlüsseln.

Betriebssystem

Der Preis für eine App steigt mit den Umfängen. Eine Applikation, die nur auf einem Betriebssystem läuft beispielsweise auf iOS für das iPhone oder auf Android ist günstiger als eine, die mehrere Systeme unterstützt. Mehrkosten fallen außerdem an, wenn die App nicht nur mit Smartphones, sondern auch mit Tablets genutzt werden soll. Derzeit sind Apps für Android etwas teurer, iOS-Apps liegen in der Mitte und Apps für Windows Phone am unteren Ende der Preisskala. Allerdings sind die Unterschiede eher marginal. Soll eine App auf einem zweiten Betriebssystem laufen, sind dafür zusätzliche Kosten von 50 bis 90 Prozent zu veranschlagen.

Umfang

Der Preis einer App steht und fällt mit ihrem Umfang. Am unteren Ende der Preistabelle stehen Apps, die nur Informationen darstellen, zum Beispiel Produkte, oder die bereits aufbereitete Informationen wiedergeben. Teurer wird es, wenn der Produktkatalog mit Filtern durchsucht werden kann oder ein einfaches Shopping-System in die App integriert werden soll. Push-Dienste, die automatisch Nachrichten übermitteln, machen die Anwendung ebenfalls teurer. Am obersten Ende finden sich Apps mit Foren, Spiele-Anwendungen oder solche, die den Datenaustausch über Bluetooth ermöglichen.

Was macht Apps teuer?

Quelle: Tony Hegewald / Pixelio.de

Quelle:
Tony Hegewald /
Pixelio.de Je eindeutiger die Vorgaben durch den Kunden sind, desto schneller geht es, die App zu entwickeln. Generell gilt: Je mehr Vorarbeit der Kunde selbst erledigt, desto günstiger wird die App. Als Beispiel kann man die Bildbearbeitung nennen. Auch das Einstellen der App in die Stores von Apple und Co. ist kostenintensiv. Genauso wie das Nutzen von Porträt- und Landscape-Modus: Soll die App sich mitdrehen, wenn der Anwender sein Smartphone oder Tablet dreht? Das bedeutet gleichzeitig, dass die doppelte Anzahl an Benutzeroberflächen gestaltet werden muss. Explodierende Kosten verursachen auch Elemente, die eigens für die App designt werden müssen, beispielsweise spezielle Buttons. Greift man hier auf Standard-Schaltflächen zurück, werden die Kosten gedeckelt. Ein wesentlicher Punkt ist das Backend, das hinter der App steht. Ist ein eigener Server vonnöten? Dann müssen auch die Kosten für dessen Betrieb mit eingerechnet werden.

Konkrete Zahlen

Der iBusiness Honorarleitfaden nennt Durchschnittspreise für die App-Entwicklung. Sie liegen bei einer einfachen App bei 16.500 Euro, bei einer durchschnittlichen App bei 23.000 Euro und bei einer komplexen App bei 79.000 Euro. Starke Abweichungen nach unten und oben sind dabei nicht außergewöhnlich. Unter einer einfachen App versteht der Leitfaden Anwendungen mit wenigen Bildschirmen. Eine durchschnittliche App umfasst ein Menü und Konfigurationsmaßnahmen. Eine komplexe App verfügt über ein eigenes Backend und viele Komponenten, die eigens für sie entwickelt wurden.

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