Werden Sie locker!

16.11.2006 09:00:00
Tipps für den stressigen Grafikeralltag - erkennen Sie Stressfaktoren, werden Sie lockerer, trotzen Sie der Belastung und bleiben Sie dadurch entspannt und kreativ ...

Wenn wieder alles über Ihnen zusammenbricht, jeder etwas von Ihnen möchte oder kein Kunde weit und breit in Sicht ist - wenn Ihr Kopf einfach nur noch leer ist, dann lässt sich der Stress nur noch schwer ertragen. Verkrampft aber können Sie kaum kreativ arbeiten und genau das ist Ihr Metier. Ihre Arbeit sollte Spaß machen, die Lust am kreativ sein sollte ihr anzusehen sein und nicht vom Stress geprägt sein! Doch wie entflieht man diesem Stress, wie wird man lockerer? Und was setzt uns eigentlich so unter Stress?

Stressfaktoren für Grafiker

Freischaffende Künstler und Grafiker stehen immerzu unter Stress. Das ist eigentlich ganz natürlich, doch nur wenn man richtig damit umzugehen lernt, kommt man im Geschäftsleben weiter. Um deshalb nicht verrückt vor lauter Stress zu werden muss man zunächst die Quellen des Stresses erkennen: * Nicht genug Arbeit * Zuviel Arbeit * Zahlenkram: Buchführung und Steuern * Wenn Kunden nicht zahlen wollen * Wenn man Dritte nicht termingerecht bezahlen kann * Wenn man die Arbeit im Kopf nicht abschalten kann * Wenn man sich nicht auf die Arbeit einlassen kann * Die ständige Angst vor einer "Kreativitätsblockade" * weitere persönliche Faktoren wie Stress mit der Familie, dem Auftraggeber etc.

Machen Sie sich nicht verrückt!

Sie wissen meist ziemlich genau, was Sie unter Stress setzt. Deshalb vermeiden Sie auch gerne einmal die Buchhaltung oder arbeiten selbst ohne Auftrag immerzu, um nur nicht die Kreativität zu verlieren. Aber lassen Sie es sich gesagt sein: Machen Sie sich nicht verrückt! Denn das ist tatsächlich der effektivste Weg zum Scheitern und sie erreichen mit absoluter Treffsicherheit, dass Ihnen nichts kreatives mehr einfällt. Dabei gibt es wenig aufwändige Mittel und Wege, um den Stress hinter sich zu lassen. Außerdem können Sie sich immer wieder sagen: Andere Leute haben auch Stress, aber ich darf wenigstens mit meinen Stiften und Malutensilien dabei arbeiten!

Werden Sie locker!

Werden Sie also lockerer, Sie haben dafür den besten Job der Welt. Und er macht Ihnen - im Gegensatz zu vielen anderen Berufstätigen - auch noch die meiste Zeit über Spaß! Das zu erkennen macht alleine schon locker. Aber auch, sich den Stress einzugestehen ist wichtig. Ein bisschen Adrenalin ist dabei ganz in Ordnung, aber lassen Sie den Spiegel nicht zu sehr ansteigen. Lassen Sie den Stress also nicht zu sehr an sich heran, das macht nicht mehr kreativ sondern krank. Es liegt dabei an Ihnen, wie Sie dies am besten bewerkstelligen. Einige gezielt eingesetzte Methoden können Ihnen auf der Suche helfen.

Atmen Sie!

Die wichtigste ist Atmen! Klar, das machen wir auch so die ganze Zeit über. Aber das Bewußtwerden der Atmung entspannt. Machen Sie deshalb mitunter eine kleine Pause und achten Sie darauf, wie Sie atmen. Zählen Sie dann zehn dieser beachtenswerten Atemzüge und Sie werden merken, dass Ihr Puls langsamer wird. Lassen Sie die dabei entstehenden Gedanken kommen und wieder gehen, aber halten Sie sie nicht fest. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und nur darauf. Machen Sie dabei Ihren Kopf frei. Und wenn Ihnen das nicht im Büro gelingt - oder zu peinlich erscheint - dann atmen Sie an der frischen Luft - aber atmen Sie dabei bewusst!

Wechseln Sie die Gänge!

Stress kann auch durch ein Zuviel an Aufträgen entstehen. Wenn an einem Tag ein Logo, ein Flyer und der Entwurf für ein CI entstehen muss, dann kann das blockieren. Denn der Kopf hängt noch im einen Auftrag, während der andere schon bearbeitet werden muss. Lernen Sie deshalb sanft die Gänge zu wechseln! Lassen Sie dabei eine Sache geschmeidig hinter sich, um sich einer neuen Aufgabe widmen zu können. Blasen Sie dazu Ihren Kopf einmal richtig durch und denken Sie kurzzeitig an etwas ganz anderes: Rufen Sie Ihren Partner an, flirten Sie während Sie sich einen Kaffee um die Ecke holen, treiben Sie Sport oder verwöhnen Sie Ihren Hund. Machen Sie einfach eine Pause. Sie muss nur ganz kurz sein, aber sie sollte Ihnen die Möglichkeit geben, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Gehen Sie notfalls einfach einmal den Flur entlang, die Treppe rauf und runter oder unterhalten Sie sich mit anderen. Tun Sie etwas, aber nicht das, was an Arbeit soeben anstand oder ansteht! Nur so können Sie einen Gang rausnehmen, um dann wieder hochzuschalten.

Spüren Sie die Kraft!

Auch die ständige Angst, dass die Kreativität versiegen könnte, kann Sie unter Stress setzen. Dabei könnten Sie so gut auf sich vertrauen! Denn die besten Einfälle kamen Ihnen sicherlich in sehr entspannten Zuständen, beispielsweise unter der Dusche, im Museum oder während Sie mit Freunden feierten. Warum also diese "Gabe" nicht ausnutzen? Lassen Sie sich inspirieren und vertrauen Sie darauf, dass Ihre Kreativität Sie nicht im Stich lässt. Blättern Sie dazu doch einfach mal ein bisschen in interessanten Zeitschriften, zeichnen Sie ganz ohne Überlegung wild auf Ihrem Skizzenblock drauf los. Nehmen Sie sich ein Gefühl vor, beispielsweise "Liebe", und zeichnen Sie, was Ihnen dazu gerade in den Kopf kommt. Arbeiten Sie dabei schnell und ohne Beurteilung Ihrer Arbeit. Lassen Sie es fließen, spüren Sie die Kraft in Ihnen. Vertrauen Sie darauf! Sie werden sehen, das lockert ungemein!

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