Werben mit Humor

28.07.2016 09:00:00
Werbung sollte sich nicht immer ernst nehmen - mit Humor erreicht man oft größere und positivere Effekte.

Lachen wirkt ansteckend, ein Schmunzeln setzt positive Gefühle frei: Humor bleibt den Menschen im Gedächtnis und tut ihnen gut. Das kann sich die Werbung zunutze machen. Plumpe Witze sind fehl am Platz, ein zwinkerndes Auge jedoch nicht. Wir geben Tipps, wie humorvolle Werbung umgesetzt werden kann und dadurch im Gedächtnis des Konsumenten bleibt.

Was ist Humor?

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ - dieses bekannte Sprichwort des Schriftstellers Otto Julius Bierbaum drückt ganz gut aus, was Humor bedeutet. Es ist die Fähigkeit des Menschen, dem Alltag und seinen Schwierigkeiten mit Gelassenheit und Heiterkeit zu begegnen. Humorvolle Menschen können über sich selbst lachen und andere zum Lachen bringen.

Grundsätze

Lachen und Humor sind ein Zeichen von Hoffnung.
Quelle: Rainer Sturm / Pixelio.de
Guter Humor richtet nicht gegen andere, sondern verbindet Stärken und Schwächen. Er zeichnet sich dadurch aus, in schwierigen Situationen Hoffnung zu geben. Zudem kann man humoristisch Fehler aufgreifen, die man bereits gemacht hat oder die man eventuell noch machen wird. Durch dieses Tiefstapeln erreicht man, dass man eher unterschätzt wird. Humor funktioniert oft nach den Grundsätzen „Aber wenigstens ist…“ oder „Das ist immerhin besser als“. Er ist nicht zu verwechseln mit Spott, Häme, Zynismus oder Ironie, die abwertende Elemente mit sich bringen und sich oft gegen andere wenden, um sie zu kritisieren. Selbstironie kann dagegen sehr wohl eine Spielart des Humors sein.

Wieso mit Humor werben?

Humoristische Werbemittel ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Wird ein kleine, humorvolle Geschichte erzählt, bleibt sie länger und mit einem positiven Beiklang im Gedächtnis haften und wird oft sogar weitererzählt. Dabei kann ein hoher Sympathieeffekt entstehen. Wichtig ist jedoch, dass der Humor richtig verstanden wird und dass er gut umgesetzt wird. Schlechte Witze oder Gags kehren die Werbewirkung um; dann wirken die Werbespots oder Anzeigen eher störend und nervend. Man sollte humoristische Kampagnen daher vorher an möglichst vielen, in Alter und Geschlecht gemischten, Testpersonen ausprobieren.

Gelungene Beispiele

Humorvolle Werbung bleibt im Gedächtnis.
Quelle: Wolfgang Dirscherl / Pixelio.de
2014 fand die letzte Fußball-WM statt - ohne Stürmer Stefan Kießling, der nicht nominiert wurde. Die Baumarktkette Obi setzte daraufhin eine Kampagne um, in der sich der Fußballer selbst auf die Schippe nimmt. „Zu Hause bleibt sich’s am besten mit Obi“ lautete der Claim. Der Autovermieter Sixt heuerte Schlagerstar Matthias Reim an. Der Barde textete einen seiner bekanntesten Hits kurzerhand um in „Verdammt ich hab nix, ich miet bei Sixt“. Das entsprechende Youtube-Video erzielte mehr als eine Million Klicks. Auch Media Markt arbeitet mit humorvollen Elementen und zitierte beispielsweise Comedian Mario Barth im Hinblick auf Elektronikprodukte mit „das kannste alles anfassen ohne eine geknallt zu kriegen“.

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