Welche Schrift ist das?

05.07.2012 09:00:00
Fonts zu identifizieren kann mitunter trickreich sein. Mit diesen Tipps kommt man der Schrift schneller auf die Spur.

Passende Schriften für ein Projekt zu finden, ist nicht immer leicht. Praktisch, wenn der Kunde eine genaue Vorstellung mitbringt oder die Gestalter von einem Font inspiriert werden. Dann dreht sich alles um die spannende Frage: Was für eine Schriftart ist das eigentlich? Mit ein paar Tricks kann man Fonts relativ einfach erkennen und benennen.

Eine Schriftprobe liegt vor?

Quelle: What the Font

Der kleine, nützliche Helfer mit dem hübschen Namen

"What The Font" übernimmt die Identifizierung von Schriften. Dazu muss eine Probe der Schrift hochgeladen oder eine URL angegeben werden. Anschließend vergleicht der Dienst sie mit den hinterlegten Schriften. Dazu wertet er die einzelnen Buchstaben aus, daher muss der Nutzer angeben, ob die Software die Zeichen richtig erkannt hat. Für ein optimales Ergebnis sollten die Buchstaben der Probe mindestens 100 Pixel hoch, horizontal ausgerichtet und gut voneinander getrennt sein. Ganz ähnlich funktioniert "What Font is". Hier stehen bei der Suche etwas mehr Optionen zur Verfügung, dafür fallen die Ergebnisse nicht ganz so umfangreich aus.

Dokumentinformationen sind vorhanden?

Quelle: Sandra Küchler

Wer eine PDF-Datei besitzt, in der die gesuchte Schrift vorkommt, hat schon fast gewonnen. Weil die Schrift in die Datei eingebettet ist, ist in der Regel ihr Name hinterlegt. Unter Adobe Acrobat - das funktioniert auch mit dem kostenlosen Reader - geht man auf "Datei", anschließend auf "Dokumenteigenschaften" und "Schriften". Das Verzeichnis gibt Aufschluss darüber, welche Fonts verwendet wurden.

Eine ähnliche Schrift ist bekannt?

Quelle: Identifont

Der Dienst

"Identifont" ist darauf spezialisiert, ähnliche Schriften aufzuspüren. "Das sieht doch so aus wie eine Arial…" kann dann zum gesuchten Font führen. Man kann auf der Webseite Schriften auch direkt nach ihrem Namen suchen, Bilder-Fonts identifizieren oder nach einem bestimmten Schriftgestalter suchen. Praktisch: Es werden zusätzliche Informationen zu den Schriften angegeben, einschließlich der Links zum Anbieter.

Schriftmerkmale sind im Gedächtnis geblieben?

Quelle: Linotype

Mit Hilfe von Identifont lassen sich Schriften zusätzlich anhand ihrer Eigenschaften eingrenzen. Einen ähnlichen Service bietet Linotype mit dem

Font Identifier an. Dieses englischsprachige Frage- und Antwortspiel leistet nützliche Dienste beim Aufspüren einer Schrift. Nach jeder Antwort - beispielsweise wird nach der Art des Abstriches beim Buchstaben "Q" gefragt - wird der Auswahlkreis kleiner, bis zum Schluss nur noch wenige Schriften in Frage kommen.

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