Wege aus kreativen Blockaden

24.08.2006 09:00:00
Ihr Kopf ist leer, das Blatt vor Ihnen auch? Durchbrechen Sie die kreative Blockade mit verschiedenen Techniken - Kreativ-Spiel "Kribbeln im Kopf" zwei Mal zu gewinnen ...

Wenn der Kopf leer ist, wenn einfach nichts mehr geht, man festgefahren ist - woher dann neue Ideen nehmen? Die kreative Blockade kennt wohl jeder, Wege daraus aber nur die wenigsten. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Verändern Sie Ihren Standpunkt, gehen Sie weg oder lassen Sie sich gehen. Das funktioniert unter Zeitdruck nicht? Dann gibt es andere Techniken oder das Spiel "Kribbeln im Kopf", von dem LASERLINE mit Unterstützung des Verlag Hermann Schmidt Mainz 2 Stück verlost.

Mythos Kreativität

"Nein, wir ergreifen keine Idee, die Idee ergreift uns und knechtet uns und peitscht uns in die Arena hinein, dass wir, wie gezwungene Gladiatoren, für sie kämpfen." sagte schon Heinrich Heine. Ist es also nicht unser Wille, der kreative Ideen entstehen lässt? Kommen die Ideen einfach so über uns, wie eine überirdische Kraft, auf die wir keinen Einfluss haben? Ist Kreativität eine Form ekstatischer Selbstverwirklichung oder kann man sie lernen? Wenn wir uns in unserem Umfeld umsehen, dann wissen wir die Antwort darauf von selbst: Kreativ kann jeder sein, dazu muss man weder klug noch ein Genie sein. Kreativität ist in jeder Lebenssituation eine Notwendigkeit, um zu überleben. Künstlerische Kreativität aber benötigt man weniger zum Überleben, als zum schöpferischen Handeln. Das eine wie das andere kann man erlernen, kann es fördern und trainieren. Kreativität ist also keine Kraft in uns, die wir nicht zähmen oder beherrschen könnten. Sie ist in jedem von uns und mit den richtigen Techniken kann man sie sogar auf Befehl aktivieren.

Kreativität unter Zeitdruck

Das hört sich so einfach an. Doch gerade Sie wissen, wie schwer es ist, kreativ zu sein. Glück haben Sie, wenn der Auftraggeber Ihre Ideen erst ****bis nächste Woche benötigt. Doch was, wenn der Abgabetermin auf Morgen gesetzt wird? Was, wenn man in einem Brainstorming Ihre Kreativität besonders benötigt und in Ihrem Kopf ist nur eines - Leere. Jeder Kreative hat hier seine eigenen Methoden, um die Psyche zu überlisten und so von der kleinen, hässlichen Raupe Kreativität zum schillernden Schmetterling Idee zu finden. Doch auch wer keine feste Methode besitzt, kann unter Zeitdruck kreativ sein. Voraussetzung hierfür ist die richtige Herangehensweise und ein Basiswissen darüber, wie man zur Idee kommen kann.

Spontaneität

Gerade wenn es darum geht, schnell einige Ideen aus dem Hut und auf das Blatt zu zaubern, ist man oft wie verbohrt. Das Gehirn ist leer, festgefahren. Mit starrem Blick fixiert man den Computerbildschirm und erreicht damit doch nur eines: Nichts! Denn das Schlimmste in der Ideenphase ist, bewusst zu denken. Oder wie es der Marketingberater Prof. Bernd Rohrbach formulierte: "Problemlösungen scheitern oft am Lösungsversuch". Seien Sie deshalb spontan, aber schreiben Sie sich das Spontane auf! Meist genügt es schon, dem Auftraggeber zuzuhören. Dann fängt das Gehirn schon an zu arbeiten. Halten Sie deshalb Stift und Papier am Telefon immer bereit und schreiben Sie Ihre Gedanken auf, die Assoziationen, spontanen Bilder, die immer dann kommen, wenn man sie am wenigsten erwartet. Oder führen Sie ein Kreativitäts-Tagebuch.

Ideen suchen

Ideen finden sich überall: Auf der Straße, im Kaffee, im Auto, unter der Dusche, im Bett. Unterstützen Sie diese Kreativität, indem sie ihr zum einen freien Lauf lassen, und die so gesammelten Ideen zum anderen immer festhalten - sie sind ansonsten zu flüchtig. Doch Ideen lassen sich auch ganz bewusst sammeln: Indem man das Problem oder die Fragestellung zunächst objektiv analysiert und dann darüber Informationen sammelt. Suchen Sie dazu im Internet, kopieren Sie bereits von Ihnen erstellte Entwürfe und variieren Sie diese, führen Sie Gespräche mit Freunden und Kollegen oder telefonieren Sie mit Ihrer Mutter zu dem Thema. Alles, was Sie an Informationen finden, sollten Sie aufnehmen, denn neue Ideen kommen nicht von alleine. Man muss etwas ähnliches schon einmal gehört oder gesehen oder gelesen haben, um Neues daraus entstehen zu lassen. Verschanzen Sie sich deshalb nicht hinter Ihrem Bildschirm und hoffen Sie auf die Eingebung, sondern inspirieren Sie sich selbst oder lassen Sie sich inspirieren!

Bewegen Sie sich!

Bewegen Sie sich also, auch wenn dies die Zeit eigentlich gar nicht zulassen würde. Ihr Abgabetermin ist in einer halben Stunde? Jeder durchschreitet sein Büro in dieser Zeit mindestens ein dutzendmal. Stehen Sie also auf, laufen Sie durch den Raum, sehen Sie aus dem Fenster oder holen Sie sich einfach einen Kaffee. Aber hören Sie endlich damit auf, über das Problem nachzudenken. Dann kommt die Lösung oft ganz von alleine: In Form eines Zeitschriftencover, einer Schlagzeile oder einer Kinderzeichnung. Dem können Sie auch ein wenig nachhelfen: Setzen Sie sich für 5 Minuten auf den Balkon und blättern Sie in Zeitschriften. Oder blättern Sie durch Ihr eigenes Archiv. Entspannen Sie sich und werden Sie locker(er), nur so kann sich die Idee ihren Weg in Ihr Bewusstsein bahnen!

Das Schlagwort-Spiel spielen

Ihr Kopf bleibt leer? Dann wenden Sie eine andere Methode an, die projektive Ideenfindung. Schlagen Sie dazu einfach ein Buch auf und tippen Sie blind auf ein Wort. Schreiben Sie jetzt einige Minuten lang alles zu diesem Wort auf, das Ihnen in den Sinn kommt. Gehen Sie den Text oder die Stichwörter dann durch. Die neuen Wörter können miteinander kombiniert eine neue Bedeutung erhalten. Erstellen Sie deshalb ruhig einmal weitere Stichwortlisten zum bestehenden Text und kombinieren Sie neue mit alten Ideen. Dadurch haben Sie sich vom Ursprungsproblem innerlich weit genug entfernt, um einen neuen Blick zuzulassen und neue Ideen zu finden.

Perspektivenwechsel

Womit wir bei einem weiteren Punkt wären. Kreativität kann nur dort entspringen, wo auch einmal neue Wege beschritten werden. Deshalb ist Ablenkung manchmal wichtiger, als das sture Nachdenken, wie das Problem gelöst werden könnte. Wechseln Sie dazu doch einfach mal die Perspektive und setzen Sie sich an einen anderen Ort in Ihrem Büro. Wie wäre es mit dem Fensterbrett oder unter dem Schreibtisch? Was sehen Sie, was fühlen Sie? Oder gehen Sie kurz auf die Straße: Draußen scheint Ihre Fragestellung überall an die Wände gepinselt zu sein. Menschen beschäftigen sich damit, in Schaufenstern gibt es Auslagen dazu und eine Zeile aus einem Lied liefert die Antwort. Ändern Sie also doch einfach einmal den Standpunkt Ihrer Betrachtung und rücken Sie ein wenig von dem ab, was Sie schon immer wussten. Gehen Sie also ruhig mal in die Mittagspause, wenn sie nicht weiterkommen. Gehen Sie weg oder einfach ins Bett.

Schlaf

Manchmal - und das sollten Sie sich immer vor Augen halten - geht es langsamer einfach schneller! Haben Sie also bis zum nächsten Tag mit den Vorschlägen für Ihren Auftraggeber Zeit und sind Sie besonders festgefahren, dann lassen Sie das Problem einfach sacken. Das geschieht oft von ganz alleine, wenn Sie sich daran festfressen. Dann wandert das Problem in Ihr Unterbewusstsein und arbeitet dort weiter. Nehmen Sie sich also eine Auszeit und lassen Sie sich bis morgen früh mit der Ideenfindung - wenn möglich - Zeit. Dann kommen sie in unsere Träume, wandern durch den Halbschlaf und lassen uns mitten in der Nach wach werden: Die Ideen. Oder sie spuken spätestens am nächsten Morgen - noch im Dämmerzustand - durch unseren Kopf. Schreiben Sie sich die Ideen dann aber sofort auf, ansonsten sind sie weg und meist auch unwiederbringlich verloren. Und im Traum können die Ideen nun einmal ihre volle Kreativität entfalten, ohne durch die Grenzen unseres Bewusstseins eingeengt zu werden.

Gespräche führen

Auch im Gespräch mit anderen kann man einen Schritt zurück gehen. Denn unterschiedliche Menschen betrachten ein und dasselbe Problem immer auch aus unterschiedlichen Ecken heraus. Das hilft manchmal, ein Problem besser zu erkennen. Fragen Sie sich im Team auch manchmal, ob die Lösung nicht in der Fragestellung selbst liegen könnte. Wenn Ihr Auftraggeber also fragt, wie man das Logo moderner gestalten könnte, dann fragen Sie sich, was modern eigentlich bedeutet? Spielen Sie mit den Gedanken, die aufkommen, seien Sie verrückt, seien Sie spontan, wechseln Sie die Perspektive, werden Sie Kunde, werden Sie Kind, werden Sie eins mit dem Problem. Lassen Sie auch Groteskes zu, werden Sie absurd. Spätestens wenn jemand aus dem Team sagt "das kann man doch nicht machen", dann sollten Sie sich genau mit diesem Vorschlag näher befassen. Dann entsteht vielleicht bald dieses Kribbeln im Kopf und Sie wissen, dass eine gute Idee gefunden ist.

Brainstorming

Diese Art der Ideenfindung im Gespräch nennt man auch Brainstorming. Dabei geht es um das Sammeln von spontanen Einfällen, um die beste Lösung eines Problems zu finden. In der Gruppe gelingt des ebenso, wie alleine. Schreiben Sie jedoch alles auf, was Ihnen oder den Teilnehmern zum Thema einfällt. Und wenn einem nichts einfällt? Spinnen Sie herum, assoziieren Sie Dinge mit dem Thema, spielen Sie mit Worten und Bildern und gehen Sie vor allem aus sich heraus. Nichts ist so hemmend, wie ein durch Regeln und Strukturen, durch Benimmregeln und falsch verstandenen Anstand reguliertes Brainstorming. Aus diesem Grund sollte so ein Treffen auch in einem kreativen Umfeld stattfinden. Gehen Sie in die Kneipe, den Park, ins Museum oder in den Keller. Die besten Geschäftsideen entstanden schließlich meist außerhalb der Büroräume. Und die besten Werbekonzepte stehen dem in nichts nach.

Spielen Sie!

Sie können nicht auf Kommando kreativ sein? Das stimmt nicht, sie haben es nur verlernt! Denn als Kind konnten Sie es garantiert noch, warum also heute nicht mehr? Einen Weg aus dieser Sackgasse können Sie auch über ein Spiel beschreiten. Die Designer und Kommunikationstrainer Mario Pricken und Christine Klell schufen hierzu das Kartenspiel "Kribbeln im Kopf - Creative Sessions", erschienen im Verlag Hermann Schmidt Mainz (39,80 EUR). Es liefert die wichtigsten Zutaten, um frische, innovative, überraschende, überzeugende Ideen zu finden. Die 100 in Trainings entwickelten Karten sind Impulsgeber auf dem Weg zur "Big Idea" und eignen sich für festgefahrene Meetings ebenso, wie für das kreative Brainstorming. Fragen, die inspirieren, reduzierte Illustrationen, die den komplexen Bildersturm im Kopf anregen und zu verblüffenden Ideen führen.

Zwei Mal "Kribbeln im Kopf - Creative Sessions" zu gewinnen

Sie wollen mitspielen? Dann nehmen Sie an unserer Verlosung des Spiels "Kribbeln im Kopf - Creative Sessions" teil. Mit freundlicher Unterstützung des Verlag Hermann Schmidt Mainz verlost LASERLINE zwei Exemplare des kreativen Kartenspiels! Senden Sie uns einfach bis 1. September 2006 eine E-Mail an gewinnspiel@laser-line.de mit dem Betreff "Kribbeln im Kopf". Unter allen Einsendungen entscheidet dann das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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