Was war, was kommt

26.05.2011 09:00:00
Früher war die Gestaltung von Webseiten dem technisch Machbaren unterworfen, dann wurden die Möglichkeiten hemmungslos ausgelebt. Jetzt gilt wieder: Weniger ist mehr.

Erst vor rund 15 Jahren begann die breite Nutzung des Internets. Seither haben die Technik und die Gestaltung Quantensprünge gemacht. Mittlerweile besinnt man sich jedoch beim Webdesign wieder auf das Wesentliche. Nicht alles, was machbar ist, sollte umgesetzt werden. Von wachsender Bedeutung sind auch mobile Endgeräte.

Die Anfänge

Quelle: Urpo Lankinen Pixelio

Die Vorläufer des Internets vernetzten ursprünglich Universitäten miteinander. 1993 wurde der erste Webbrowser vorgestellt – das World Wide Web, wie wir es kennen, wurde aus der Taufe gehoben. Seit Mitte der Neunziger Jahre hat der Zugang zum Internet rapide zugenommen. Heute ist es aus dem Alltag hierzulande nicht mehr wegzudenken. Viele Experten bezeichnen es als größte Medienrevolution seit der Erfindung des Buchdrucks – über keinen anderen Kommunikationskanal können so schnell so viele Menschen erreicht werden. Soziales Leben findet immer mehr „online“ statt.

Erste Gestaltungsversuche

Das Design der ersten Webseiten war noch stark den technischen Gegebenheiten unterworfen. Fernab von heutigen DSL-Leitungen konnten noch keine aufwändigen Elemente, wie große Bilddateien oder gar Videos, auf den Internetseiten eingebettet werden – sie hätten die Ladezeiten ins Uferlose gesteigert. Der Fokus lag viel mehr darauf, Informationen zu vermitteln. Die erste Version der Auszeichnungssprache HTML bot noch kaum kreative Möglichkeiten. Mittlerweile sind immer mehr Hürden gefallen, Stylesheets sind hinzugekommen und HTML wurde sukzessive ausgebaut. Plug-ins wie Adobe Flash stellten einen weiteren Meilenstein bei den Gestaltungsoptionen dar.

Über das Ziel hinausgeschossen?

Quelle: Harald Wanetschka Pixelio

Das Internet ist immer schneller geworden – heute werden selbst Videos in Sekundenschnelle geladen. Technisch sind Gestaltungswünschen kaum noch Grenzen gesetzt. Das hatte zum Teil kuriose Folgen: Manche Webseiten fackelten ein wahres Feuerwerk an Schriften, Farben, Animationen, Bannern und Pop-up-Fenstern ab. Alles, was designtechnisch denkbar war, wurde auch umgesetzt. Die Folge: Die Gestaltung lenkte von den Inhalten ab. Heute denkt man wieder um – die Botschaften zählen, nicht das „Blingbling“. Webseiten sollen informativ, übersichtlich und sachlich erscheinen.

Aktuelle Trends

Viel Weißraum, wenig Animationen, eine logische Seitenaufteilung und reduzierte Formen sind Merkmale moderner Internetauftritte. Das kommt einem weiteren Trend zugute: Viele Webseiten werden heute über mobile Geräte wie Tablet-PCs oder Smartphones abgerufen. Aufgrund der kleineren Bildschirme und der oftmals schlechteren Verbindung unterwegs, geht das Internet wieder „back to the roots“. Hinzu kommen neue technische Features, denen mit speziellen Webseiten für mobile Endgeräte Rechnung getragen wird: Auf iPhone oder iPad kann man Seiten einfach mit dem Finger „umblättern“ und Verweisen ebenfalls per Fingertipp folgen. Auch deswegen sollten sich die Designelemente zurücknehmen – zugunsten des Nutzers.

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