Was taugt Windows 7?

09.04.2009 09:00:00
Microsoft Windows soll bald in einer neuen Version erhältlich sein: Unter dem Codenamen „Vienna“ läuft derzeit der Betatest zu Windows 7, das die Vista-Version ablösen wird.

1985 fiel der öffentliche Startschuss für Windows von Microsoft. Seither hat der Software-Gigant das Betriebssystem immer wieder verbessert. Die aktuelle, jedoch relativ ungeliebte Variante heißt Vista. Seit Januar dieses Jahres wird der Nachfolger unter dem Codenamen „Vienna“ getestet. Welche neuen Funktionen soll Windows 7 bringen?


Quelle: Microsoft
Corporation.

Die Geschichte von Windows

Unter dem Namen „Interface Manager“ wurde das Betriebssystem seit 1983 entwickelt. 1985 kam es als „Windows“ auf den Markt. Windows 2 und 3 folgten in den Jahren 1987 und 1990. Dann wandte sich Microsoft von der Benennung nach Versionsnummern ab und etablierte 1995 die Version „Windows 95“. Dementsprechend bot das Unternehmen drei Jahre später „Windows 98“ und wiederum zwei Jahre später „Windows 2000“ an. Nur ein Jahr später brachte Microsoft das bislang am besten verkaufte Betriebssystem, Windows XP, auf den Markt. Das 2007 erschienene Windows Vista konnte die Beliebtheit der XP-Version nicht erreichen. Des Weiteren existieren noch verschiedene Windows-Versionen für Server und spezielle Anwendungen.

Sechs Editionen

Microsoft will Windows 7 in sechs unterschiedlichen Editionen auf den Markt bringen. Die Starter Edition kommt für Mini-Notebooks in Frage, Home Premium für PCs zuhause und Professional für Personen, die den Rechner im Heimbüro beruflich nutzen wollen. Für Geschäftskunden will Microsoft die Enterprise und die Ultimate-Versionen anbieten. Die Variante Home Basic soll nur in Schwellenländern verfügbar sein. Außerdem soll das Aufrüsten von Windows XP möglich sein. Über frei entwickelbare „Styles“ können die Anwender dem Betriebssystem eine eigene Note verleihen.

Neue Oberfläche

Quelle: Microsoft Corporation.

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Corporation.
Die bisherige Benutzeroberfläche soll einige Neuerungen erfahren: Auf der Task-Leiste sollen sich erstmals Anwendungen ablegen lassen – hier hat sich Microsoft offensichtlich an den „Docks“ von Apples Mac-Betriebssystem orientiert. Die Leiste selbst erscheint größer, die einzelnen Symbole jedoch kleiner als bislang. Des Weiteren beinhaltet die Task-Leiste eine Funktion, die alle Fenster durchsichtig werden lässt. Sie ersetzt den Befehl „Desktop anzeigen“. Ein Klick auf ein Icon mit der rechten Maustaste soll das Menü „Jump List“ öffnen, das die zuletzt genutzten Daten anzeigt oder beim Media Player beispielsweise häufig gehörte Titel erneut anbietet. Fenster und Programme lassen sich über die Vorschau schließen.

Windows Explorer

Der beliebte Dateien-Manager Windows Explorer erhält ebenfalls neue Funktionen. Über einen neuen Ordnertyp lassen sich Bibliotheken und Sammlungen erstellen, die bestimmte Musiktitel oder Bilder beinhalten. Die Suche lässt sich in Windows 7 auf eigene Datenquellen ausweiten. Die „Sidebar“, die in Windows Vista eingeführt wurde, fällt dagegen weg. Sie hat kleine Programme, so genannte „Gadgets“ enthalten. Diese lassen sich jetzt auf dem Desktop platzieren.

Quelle: Microsoft Corporation.

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Anwendungen

Windows 7 soll den Internet Explorer 8 enthalten. Kleine Programme wie die Fotogalerie, der Movie Maker oder Mail finden sich im Paket Windows Live Essentials, das sich separat aus dem Internet laden lässt. Der Notizblock WordPad kann in der neuen Version auch die Formate OpenXML und ODF öffnen oder speichern. Ebenfalls umgestaltet und um finanzielle Berechnungen erweitert wurde der Taschenrechner.

Veröffentlichung

Quelle: Microsoft Corporation

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Es wird erwartet, dass Microsoft Windows 7 spätestens Anfang 2010 auf den Markt bringt – vermutlich wird das neue Betriebssystem schon zum Weihnachtsgeschäft 2009 erhältlich sein. Die Beta-Version verbraucht weniger Speicherplatz als Vista und soll zudem schneller laufen. Im Januar dieses Jahres bot Microsoft eine Beta-Version der Ultimate-Edition zum Herunterladen aus dem Internet an. Der Download ist mittlerweile jedoch nicht mehr möglich. Die Beta-Version lässt sich bis Anfang August nutzen.

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