Was taugt das Modbook?

04.06.2009 09:00:00
Die Firma Axiotron baut ein Apple Macbook zum „Modbook“ um: Mit einem speziellen Stift wird der Rechner zu einem Tablet-Computer. Das ist jedoch nicht ganz billig.

Es ist der Traum vieler Grafiker und Designer: Ein Tablet-Rechner von Apple. Die Kreativ-Schmiede aus Cupertino bietet trotz zahlreicher Gerüchte ein entsprechendes Gerät noch nicht an. Das hat die Firma Axiotron aus den USA auf den Plan gerufen: Sie baut auf Wunsch ein vorhandenes Macbook so um, das es sich mit einem Stift steuern lässt.


Quelle: Axiotron Corp.

So funktioniert das Modbook

Das Modbook ist nichts anderes als ein modifiziertes Macbook. Der 13-Zoll-Bildschirm des Rechners funktioniert wie ein Grafiktablett. Gesteuert werden das Betriebssystem sowie alle Anwendungen über einen speziellen Stift, der über den Bildschirm geführt wird. Eine manuelle Tastatur hat das Gerät nicht mehr, stattdessen wird bei Bedarf auf dem Bildschirm eine virtuelle Tastatur eingeblendet, deren Buchstaben zur Eingabe mit dem Stift berührt werden. Darin unterscheidet sich das Modbook von anderen Tablet-Rechnern. Ein weiterer Unterschied: Das Display lässt sich nicht drehen, einen Deckel zum Zuklappen gibt es ebenfalls nicht mehr.

Kernstück: der Stift

Der dazugehörende Stift ist die „Maus“ des Modbooks – mit den Fingern oder anderen Hilfsmitteln lässt sich der modifizierte Mac nicht steuern. Alternative und Ersatz-Spitzen für den Stift liegen bei. Die Grafiktablett-Technik im Modbook stammt vom Hersteller Wacom. Eine deutsche Handschriftenerkennung über die Software Inkwell ist im Modbook inklusive. Optional lassen sich Maus oder Tastatur über eine Schnittstelle anschließen.

Preise


Quelle: Axiotron Corp. In Deutschland bietet

mStore das Modbook in zwei Varianten an: Interessierte können ein vorhandenes Macbook umbauen lassen. Das kostet 1.298 Euro und heißt „Modservice“. Schüler und Studenten zahlen 105 Euro weniger. Alternativ kann man ein „neues“ Modbook für 2.246 Euro kaufen. Es umfasst unter anderem einen 2.0-GHz-Intel Core 2 Duo-Prozessor, eine Grafikkarte von NVIDIA, eine 120-Gigabyte-Festplatte und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Mit dabei sind außerdem das Betriebssystem Mac OS X Leopard und das Programmpaket iLife ’09. Wer die Garantie des Modbooks auf drei Jahre ausdehnen möchte, muss noch einmal 349 Euro aufzahlen – Schüler und Studenten zahlen dafür 319 Euro.

Fazit

Kreative, die sich den Traum eines Tablet-Macs erfüllen wollen, müssen derzeit noch tief in die Tasche greifen. Als Alternative – jedoch nicht für eingefleischte Mac-Fans – kommen Tablet-PCs mit Windows-Betriebssystem in Frage. Sie sind deutlich günstiger. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein herkömmliches Macbook mit einem externen Grafiktablett von Wacom zu nutzen. Eventuell wird Axiotron auch weitere Modbooks auf den Markt bringen, die günstiger zu haben sind.

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