Was passiert mit Druckdaten?

27.08.2009 09:00:00
„Workflow“, also Arbeitsfluss, nennt man die Stationen, die Druckdaten vom Layouten bis zur Druckmaschine durchlaufen. Einen wichtigen Teil nimmt dabei die Kontrolle ein.

Eine InDesign- oder Quark-Datei ist fertig gestaltet, nun geht es an die Druckausgabe. Doch bevor die Daten wirklich zur Druckmaschine geschickt werden können, müssen sie kontrolliert und aufbereitet werden. Zahlreiche Schritte im Datenworkflow sorgen dafür, dass tatsächlich auf das Papier kommt, was dafür auch vorgesehen war.

Am besten: PDF


Quelle: Adobe
Systems Inc.

Die Programme, mit denen Layouts erstellt werden, nutzen alle eigene Dateiformate – zum Beispiel QuarkXPress, Adobe InDesign, Illustrator oder auch Corel Draw. Man kann aus diesen Dateien direkt ein PDF erzeugen. Die sauberste und zugleich sicherste Variante der PDF-Erstellung ist der Druck in eine PostScript-Datei und die anschließende Umwandlung in PDF mit dem Adobe Acrobat Distiller. Seit den letzten Versionen ist auch der PDF-Export aus den Programmen der Adobe-Produktfamilie und aus QuarkXPress für den Druck brauchbar. Die für unseren Workflow am Besten geeigneten Einstellungen können Sie sich in unserem Service-Bereich unter Joboptions herunterladen.

Die ersten Kontrollen


Quelle: Viktor
Mildenberger (Pixelio)

Wenn die PDF-Datei bei LASERLINE ankommt, wird sie zunächst auf Fehler geprüft. Dies geschieht mit einer so genannten Preflight-Software. Sie spürt Probleme auf, die sich im Druck negativ auswirken würden und erstellt darüber ein Protokoll. Anhand dieses Protokolls können die Schwachstellen abgearbeitet und beseitigt werden. Sind die Daten in Ordnung und somit druckfähig, durchlaufen sie im nächsten Schritt das Colormatching. CMYK-Farben werden nicht angepasst, alle anderen Farbräume werden in den richtigen CMYK-Farbraum konvertiert.

Die nächste Prüfung

Nach dem Colormatching erfolgt das Über- und Unterfüllen, auch Trapping genannt. Das Trapping ist wichtig, wenn Farbflächen aufeinander treffen. Ein Überfüllen vermeidet hier, dass es störende weiße „Blitzer“ zwischen den Flächen gibt. Nach diesem Schritt werden die Seiten so auf dem Druckbogen angeordnet, wie sie nach dem Falzen vorliegen sollen. Dies wird auch als „Ausschießen“ bezeichnet. Sobald eine Datei ausgeschossen wurde, kann man einen Proof erzeugen. Er simuliert die Farben des späteren Auflagendrucks.

Die Plattenbelichtung


Quelle: Heidelberger
Druckmaschinen AG
Optional sind weitere Kontrollen der Druckdaten möglich. Bei LASERLINE wird jeder Proof zudem von zwei Mitarbeitern geprüft. Das Ziel ist es, alle Fehler vor dem Druck aufzuspüren, um unnötige Verzögerungen und Kosten zu vermeiden. Erst wenn die Daten die letzte Prüfung bestanden haben, werden sie an einen Plattenbelichter geschickt, der die Druckplatten für die Offsetdruckmaschine direkt bebildert. Die fertigen Druckplatten werden anschließend zur Offsetdruckmaschine gebracht und dort eingesetzt – der Druck kann beginnen.

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