Was Nutzer wirklich wollen

27.04.2017 09:00:00
„Usability“ ist nicht nur ein Schlagwort, sondern Voraussetzung im Webdesign. Warum der Nutzer im Mittelpunkt stehen sollte, erklärt dieser Fachartikel.

Im Webdesign, wie auch im Design generell, ist seit geraumer Zeit ein Umdenken zu spüren. Es wird nicht mehr alles umgesetzt, was technisch machbar ist, Seiten werden nicht mehr um jeden Preis hochgerüstet. Statt dessen stehen der Anwender und das, was er wirklich will und braucht, im Fokus. Wie sieht „User Centered Design“ in der Praxis aus?

Entwicklungskonzept

Der Informationsfluss im Internet wird immer schneller und größer
Quelle: Rainer Sturm / Pixelio.de
Bereits in der Projektierungsphase kommt beim User Centered Design dem Nutzer ein großer Stellenwert zu. Ziel ist es, Webseiten und andere Designprojekte so gebrauchstauglich wie möglich zu gestalten - daher rührt der Begriff „Usability“. Die Nützlichkeit wird groß geschrieben, deswegen wird der Anwender bereits bei der Planung ernst und wichtig genommen. Ausgehend von diesem Ansatz muss man sich zunächst ein Bild vom zukünftigen Nutzer machen.

Nutzerprofile

Ein wichtiger Punkt beim User Centered Design ist ein möglichst exaktes Nutzerprofil. Welche User greifen später beispielsweise auf eine Webseite zu und was erwarten sie dort? Wie finden sie die gewünschten Informationen am schnellsten? Mit welchen Geräten gehen sie ins Netz, welche intuitiven Abläufe haben sie gespeichert? Was schreckt sie eher ab? Auf Basis dieses Profils erfolgt die Planung des Projekts, die sich immer an den Nutzern orientiert. Nach Möglichkeit werden sie zudem in die Realisierung mit einbezogen, indem man ihr Feedback einholt und sie Webseiten oder andere Projekte wiederholt testen lässt.

Optimierungsbedarf

Webseiten müssen die Nutzer wirklich erreichen
Quelle: Cornelia Menichelli / Pixelio.de
User Centered Design funktioniert nicht nur bei neuen Projekten. Bestehende Webseiten lassen sich ebenfalls hinsichtlich der Usability optimieren. Auch dazu kann man Nutzer befragen, wie sie sich auf den Seiten zurecht finden und wo sie Verbesserungspotential sehen. Nur weil eine Webseite schon länger online ist heißt das nicht, dass es nicht noch Optimierungsmöglichkeiten gibt. Es empfiehlt sich sogar, Internetseiten in regelmäßigen Abständen hinsichtlich der Usability zu prüfen. Denn das Nutzerverhalten ändert sich laufend. Wo früher beispielsweise vorwiegend von stationären Rechnern aus im Internet gesurft wurde, gehen die meisten Menschen mittlerweile mit mobilen Endgeräten online.

Starke Wirkung

Man sollte niemals unterschätzen, wie stark sich User von ihrem Erlebnis im Web leiten lassen und denken, dass man Usability nicht braucht. Ein Shop ist zu langsam oder zu umständlich? Dann kaufen die Anwender bei einem anderen ein, der mehr Komfort bietet. Die Seite lädt ewig, die Navigation ist zu kompliziert? Nutzer haben heute viele Möglichkeiten, Informationen einzuholen oder Produkte zu bestellen. Gefällt ihnen etwas nicht oder ist eine Seite nicht praktikabel, klicken sie sie weg und kommen nie wieder. Usability ist heute ein „Must have“.

 

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