Was bringt Photoshop Lightroom 3?

08.07.2010 09:00:00
Adobe hat jüngst Photoshop Lightroom 3 vorgestellt. Die Fotoverwaltungs-Software funktioniert ähnlich wie Apples Aperture. Lohnt sie sich?

Mit der Beliebtheit der Digitalfotografie ist auch die Masse der Bilddateien auf den Rechnern explosionsartig angewachsen. Software zum Verwalten der Fotos schafft Ordnung und Übersicht im Bilderwust. Zu den beiden beliebtesten Programmen zählen dabei Apples Aperture und Adobes Photoshop Lightroom – letzteres kommt in neuer Version auf den Markt.

Die Funktionen

Quelle: Adobe Systems Inc.

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Adobe Systems Inc. Photoshop Lightroom ist ein Ordnungshelfer für Bilddateien. Sie lassen sich mit der Software verwalten, durchsuchen und auch bearbeiten. Wie von Adobe gewohnt arbeitet das Programm eng mit anderen Anwendungen aus der Creative Suite zusammen. So lassen sich Dateien aus Lightroom automatisch in Photoshop öffnen, Änderungen werden ebenfalls automatisch in Lightroom übernommen. Fotografen können mit der Software ihre Aufnahmen außerdem im Web präsentieren, als Diashow oder als Printlayout ausgeben. Mithilfe von Wasserzeichen lassen sich Name, Logo oder weitere Informationen in die Bilddatei integrieren – praktisch für den Copyright-Schutz.

Neu in Lightroom 3

Quelle: Adobe Systems Inc.

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Adobe Systems Inc. Was wäre eine neue Software-Version ohne zusätzliche oder verbesserte Funktionen? Lightroom 3 bringt eine überarbeitete Rauschreduzierung und eine erweiterte Unterstützung für digitale Spiegelreflexkameras mit. Adobe verspricht außerdem, dass das Programm noch schneller läuft. Ein neues Feature ist die Objektivkorrektur, die Verzerrungen, Abweichungen und Vignettierungen per Mausklick tilgt. Auch stürzende Linien lassen sich nun mit einem eigenen Tool korrigieren. Einige Kameramodelle bieten in Zusammenarbeit mit Lightroom 3 ein weiteres pfiffiges Detail: Sie fotografieren auch, wenn sie an den PC angeschlossen sind – Lightroom zeigt die Aufnahme sofort am Bildschirm.

Der Vergleich mit Aperture

Quelle: Adobe Systems Inc.

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Adobe Systems Inc. Apple hat im Februar dieses Jahres mit der Version 3 von Aperture vorgelegt – Adobe zieht jetzt mit Lightroom 3 nach. Windows-Anwender brauchen nicht lange überlegen, welche Software sie nutzen, da Aperture nur für Mac verfügbar ist. Hinsichtlich der Funktionen und der Leistungsfähigkeit unterscheiden sich beide Programme kaum; sowohl Lightroom als auch Aperture erfüllen ihre Aufgaben sehr gut. Letztendlich ist es eine Entscheidung zwischen der Mac- und der Windows- beziehungsweise Photoshop-Welt: Mit Lightroom fällt die Integration innerhalb der Creative Suite-Familie leichter, Aperture bietet dagegen das typische Apple Look-and-Feel.

Fazit

Die Vollversion von Lightroom 3 schlägt mit netto 249 Euro zu Buche, Upgrades sind günstiger. Das Geld ist gut angelegt: Für diesen Preis erhalten die Käufer ein leistungsstarkes Programm, das Ordnung auf der (Bilder-)Festplatte schafft und sinnvolle Werkzeuge bereithält. Lightroom macht sich schnell bezahlt, da das mühsame Suchen nach verloren gegangenen Dateien entfällt und die Bearbeitung intuitiv von der Hand geht. Preislich liegt Aperture übrigens leicht unter Lightroom: Für die Mac-Software werden 199 Euro fällig. Abgespeckte Versionen zur Datei-Verwaltung bietet auch die Adobe Bridge, die Teil der Creative Suite ist. Hier fehlen allerdings die durchaus sinnvollen Bildbearbeitungs-Tools.

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