Was bietet Adobe InDesign CS5?

30.09.2010 09:00:00
Seit einigen Monaten ist die CS5 von Adobe auf dem Markt. Lohnt sich die neue Softwareversion von InDesign? Was bringt sie mit?

Im April dieses Jahres hat Adobe die neue Creative Suite angekündigt, wie zuletzt immer rund anderthalb Jahre nach der Vorgängerversion. Neben Photoshop ist vor allem das Layoutprogramm InDesign gefragt, das mittlerweile mindestens genauso viele Fans hat wie QuarkXPress. Mit der Version CS5 will Adobe nun die Brücke zum digitalen Publishing ausbauen.

InDesign goes digital

Quelle: Adobe Systems Inc

Quelle: Adobe
Systems Inc
InDesign CS5 kann selbstverständlich anspruchsvolle Layouts für den Printbereich erstellen – aber das ist nicht alles. Die neue Version ist auch darauf ausgelegt, interaktive Elemente für die Darstellung von Tablet-Geräten zu erzeugen: Animationen, Videos und Audiodateien lassen sich ebenfalls in die dann interaktive Gestaltung einbauen. Anschließend lassen sie sich im Flash-Format ausgeben. Wermutstropfen: Apples iPhone und iPad unterstützen das gängige Format derzeit noch nicht. Dennoch lassen sich auch für das iPad Ebooks über den Branchenstandard EPUB erstellen.

Textänderungen verfolgen und abstimmen

Quelle: Sandra Küchler

Neben der „Digitalisierung“ beherrscht InDesign CS5 auch Abstimmungsprozesse besser als seine Vorgänger. Über das Modul Review lassen sich Korrekturabläufe online anstoßen. Kommentare und Rückmeldungen können per Webbrowser gegeben und direkt im Seitenlayout angezeigt werden. Review ist allerdings wohl nur für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei. Ebenfalls neu – und ohne Zusatzkosten – sind die vereinfachte Auswahl und Bearbeitung von Objekten und das Nachverfolgen von Textänderungen, ähnlich wie man es aus Microsoft Word kennt.

Schneller arbeiten

Quelle: Sandra Küchler

Das Ebenen-Bedienfeld im neuen InDesign hat prominente Vorbilder: Es wurde den entsprechenden Menüs aus Illustrator und Photoshop angepasst – Adobe spielt auch hier die Stärken seines Softwarepakets mit ähnlichen Elementen quer durch die Programme aus. Daher lässt sich auch die Adobe Bridge noch einfacher aus InDesign nutzen. Ebenfalls neu, nicht nur bei InDesign CS5, sondern bei allen Programmen der Creative Suite 5, ist die Unterstützung für native 64-Bit-Anwendungen, sowohl unter Mac, als auch unter Windows. Das macht sich vor allem bei hohen Auflösungen bemerkbar. Die neue Version soll sowieso flotter laufen als die CS4.

Und die Kosten?

InDesign CS5 kostet als Vollversion 849 Euro plus Mehrwertsteuer, das Update ist ab 249 Euro netto zu haben. Außerdem ist die Software natürlich Bestandteil der Pakete, die Adobe für Mehrfachnutzer schnürt: Design Standard, Design Premium und die Master Collection enthalten das Layoutprogramm. Deren Vollversionen kosten 1.699 Euro, 2.299 Euro und 3.099 Euro. Für Besitzer von älteren Versionen wird es günstiger. Das Aufrüsten auch von der CS2 oder CS3 lohnt sich daher, vor allem, wenn man zu einem Paket greift und gleich mehrere Programme auf den neuesten Stand bringt. Frühestens Ende 2011, wegen der Wirtschaftskrise vielleicht auch erst 2012, rechnen Experten mit der CS6. Bis dahin kann man viel Arbeitszeit mit der neuen Version sparen – wie viel, kann man mit der kostenlosen Testversion ausprobieren.

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