Von InDesign zum iPad

04.08.2011 09:00:00
Mit InDesign CS5.5 erstellte Dokumente können auf dem iPad angezeigt werden – wenn man entsprechende Hilfsmittel nutzt. Das Zauberwort heißt „Digital Publishing“.

Mobile Endgeräte erleben einen wahren Boom, allen voran Apples iPad. Der Tablet-PC für unterwegs zeigt digitale Inhalte an. Mit der Adobe Digital Publishing Suite lässt sich Adobe InDesign CS5.5 zum Autorenwerkzeug für Tablet Publishing aufrüsten. Erstellt wird dabei eine so genannte Issue-Datei, die für verschiedene Plattformen verwendet werden kann.

Was kann die Digital Publishing Suite?

Quelle: Adobe

Hauptaufgabe der Digital Publishing Suite ist es, Inhalte so zu konvertieren, dass sie auf verschiedenen mobilen Endgeräten nutzbar sind. Aktuell funktioniert das für das Apple iPad und Android-basierte Tablet-Rechner. Mit Hilfe unterschiedlicher Vertriebsmodelle lassen sich die Inhalte gleichzeitig vermarkten - beispielsweise als Download oder Abonnement auf Kanälen wie dem Apple App Store oder dem Android Market. Analyse-Tools aus der Adobe Online Marketing Suite geben Auskunft über die Nutzung der Anwendungen und machen den Weg frei für bezahlte Werbung.

Leistungsmerkmale

Die Digital Publishing Suite umfasst mehrere Services. Mit dem Folio Producer Service werden Inhalte wie Texte, Bilder, Videos und Audiodateien direkt aus Adobe InDesign CS5.5 geladen. Der Distributor Service dient dazu, die Inhalte zu speichern und an die verschiedenen Endgeräte "auszuliefern". Der Verkauf über unterschiedliche Plattformen funktioniert über den E-Commerce Service; die Auswertung anhand von Reports und Statistiken übernimmt der Analytics Service. Über den Viewer Builder Service können individuelle Oberflächen erstellt werden, die beispielsweise das Firmenlogo des Herausgebers tragen.

Werkzeuge

Quelle: Adobe

Voraussetzung für die Nutzung der Digital Publishing Suite ist eine Vollversion von InDesign CS5.5. Deshalb stehen die bekannten Werkzeuge der Layoutsoftware wie gehabt zur Verfügung. Über die Digital Publishing Suite kommen Tools aus dem Overlay Creator Panel hinzu. Der Content Viewer macht es möglich, die Ausgabe der Inhalte auf verschiedenen mobilen Endgeräten zu simulieren. Gleichzeitig dient er dazu, die Publikationen zu exportieren. Außerdem bringt die Digital Publishing Suite Werkzeuge mit, um PNG-, PDF- oder HTML-Dateien in die Inhalte einzubetten.

Preise

Die Digital Publishing Suite wird in zwei unterschiedlichen Varianten angeboten: einer Enterprise und einer Professional Edition. Die Professional Edition ist eine abgespecktere Variante, die unter anderem weniger Auswertungsoptionen bietet. Die Preise beide Versionen gibt Adobe auf Rückfrage bekannt. Sie setzen sich aus einer Grundgebühr und einer Abrufgebühr zusammen. Bei der Enterprise Edition kommen bei Bedarf Service-Gebühren hinzu. Weitere Infomationen gibt es im Internet.

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