Von der Idee zur App

28.10.2010 09:00:00
Apps sind der letzte Schrei. Kaum ein Unternehmen kommt an dieser Entwicklung vorbei – und damit auch kaum ein Gestalter.

Für fast alles gibt es eine App und viele Unternehmen entdecken die Werbewirksamkeit der kleinen Anwendungen für Apples iPhone und iPad sowie für Googles Android. Gestalter können sich hier ein neues Betätigungsfeld erschließen, sofern sie das nötige Know-how rund um Konzeption und Realisierung mitbringen.

Wie fange ich an?

Ein Kunde möchte auf den App-Zug aufspringen: Und jetzt? In der Konzeptionsphase kümmert sich der Gestalter vor allem darum, welche Funktionen die App bieten und wer sie überhaupt nutzen soll. Wer eine App in Apples App-Store anbieten möchte, muss sich der Kontrolle des Shops aussetzen, dafür erreicht er gleich drei Empfänger: iPhone, iPod Touch- und iPad-Besitzer. Apps anders in den Umlauf zu bringen, als über den App-Store, ist nicht möglich. Google ist bei der eigenen Plattform dagegen nicht so restriktiv. Die dort erhältlichen Programme lassen sich auch über den Webbrowser laden. Egal, wofür man sich entscheidet: Es empfiehlt sich, eine Anwendung erst umzusetzen und sie dann auf die andere Plattform zu übertragen.

Do-it-yourself oder Do-it-together?

Wer bislang noch überhaupt keine Erfahrungen mit Apps hat, sollte einen Partner hinzuziehen. Viele Dienstleister haben sich auf die Entwicklung von Applikationen spezialisiert und können mittlerweile auf einen beeindruckenden Schatz an Referenzen und Erfahrungen zurückgreifen. Einige Namen: App Aware, Craft Mobile, Cybob Communication (ICC), Excelsis, Grand Centrix, Iverse Media und App Agency, um nur einige zu nennen. Beschreitet man den App-Weg lieber alleine, sollte man sich in der Programmiersprache Objective-C auskennen. Erfahrungen mit den Programmiersprachen C, C++ und Java sind dabei von Vorteil. Applikationen für Googles Betriebssystem Android werden meist in Java erstellt.

Nützliche Helfer

Quelle: Harald Wanetschka Pixelio

Quelle: Harald
Wanetschka (Pixelio) Apple ist nicht untätig, sondern pusht das Erscheinen neuer Apps.

Im Web stellt der Anbieter Entwicklungsumgebungen für die kleinen Programme bereit. Auf Englisch findet man dort Anleitungen, sowie Downloads – zum Beispiel iOS SDK 4.1, das Xcode-Funktionen und weitere Werkzeuge zum Erstellen einer App bereit hält. Registrierte Anwender können diese Tools kostenlos nutzen. Gleichzeitig findet man auf dieser Seite auch Beispielanwendungen, um die Realisierung eines Projekts nachvollziehen zu können. Ebenso lehrt Apple auf dieser nützlichen Seite, wie man Videos einbindet und weitere Features programmiert. Mit Hilfe von Simulatoren kann man die App anschließend auf Herz und Nieren testen.

Wie kommt das Programm in den Store?

Hat man es geschafft und eine funktionierende, ansprechende App gestaltet, so muss sie noch ihren Weg in den App Store finden, um verbreitet zu werden. Dazu wird eine kostenpflichtige Registrierung im so genannten iPhone-Entwicklungsprogramm fällig. Dadurch kann man die App „offiziell“ testen und die App samt den Resultaten an Apple übermitteln. Gibt der Anbieter sein OK, kann man die Anwendung fortan über den Store laden. Googles Android-Plattform arbeitet dagegen lizenzkostenfrei und offen – hier gibt es keine Kontrolle über die Applikationen.

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