Vielseitige Vektoren

19.02.2015 09:00:00
Vektorgrafiken bringen viele Vorteile mit: Wir erklären die Formate und die Funktionen.

Vektorgrafiken unterscheiden sich wesentlich von Pixelgrafiken. Sie basieren nicht auf einem Pixelraster, sondern auf einer Bildbeschreibung. Sie definiert die Objekte, aus denen das Bild aufgebaut ist. Vektorgrafiken können beispielsweise als SVG- oder EPS-Datei gespeichert werden auch hier bestehen Unterschiede.

Vektorgrafik versus Pixelgrafik

Pixelbilder setzen sich aus vielen kleinen Bildpunkten, den Pixeln zusammen daher auch der Name. Man kann diese Dateiform mit einem Mosaik vergleichen. Vektorgrafiken sind dagegen Objekte, die auf Basis mathematischer Koordinaten definiert werden, zum Beispiel von Kreislinien. Digitale Fotos liegen in der Regel als Pixelgrafik vor, denn derart komplexe Objekte lassen sich nur schwer in einer Vektorgrafik darstellen.

Vorteil Vektorgrafik

Quelle: San Andreas/ Wikimedia Commons

Quelle: San Andreas/
Wikimedia Commons Vektorgrafiken eignen sich immer dann, wenn geometrische Grundelemente verwendet werden beispielsweise bei Logos oder auch bei Schriften. Sie bestehen aus Linien, Kurven, Kreisen oder Polygonen. Bei einer Kreisform sind in der Datei zum Beispiel der Kreismittelpunkt und der Radius gespeichert. Hinzu kommen Eigenschaften wie Farben, Muster oder Verläufe. Vektorgrafiken lassen sich im Gegensatz zu Pixelbildern verlustfrei skalieren und deswegen selbst in großen Größen problemlos drucken. Zudem verbrauchen sie, abgesehen von detaillierten Illustrationen, weniger Speicherplatz.

Das Format SVG

SVG steht für Scalable Vector Graphics, übersetzt skalierbare Vektorgrafik. Das World Wide Web Consortium empfiehlt das Format für zweidimensionale Vektorgrafiken. Das Format basiert auf XML und wurde 2001 vorgestellt. SVG unterstützt neben Vektorgrafiken auch Rastergrafiken und Text. Die grafischen Elemente im Format SVG basieren auf so genannten grafischen Primitiven. Verfügbar sind Rechteck, Kreis, Ellipse, Pfad und Polygon. Mit diesen Grundlagen werden Objekte definiert. SVG bietet zudem drei Profile für verschiedene Ausgabegeräte, SVGT, SVGB und SVDF. Die letzten Buchstaben stehen für tiny, basic und full.

Das Format EPS

Quelle: Adobe

„lter als SVG ist das Format EPS für Encapsulated Postscript. Adobe und Aldus haben es 1987 vorgestellt. EPS-Dateien enthalten Daten zu Objekten, Rastergrafiken und Separationen, zudem lassen sich Schriften einbetten. EPS gilt nach wie vor als Standard für Vektordateien, für Pixeldateien wird es kaum noch verwendet. Ebenfalls für Vektordaten eingesetzt wird das Illustrator-eigene Format AI. Im Vergleich zu EPS wird es allerdings von weniger anderen Programmen unterstützt, dafür sind die Speichergrößen kleiner. Zudem lässt sich das AI-Format am Bildschirm besser darstellen. Innerhalb eines reinen Illustrator-Workflows kann man daher AI den Vorzug geben.

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