Verschiedene Proof-Arten

26.11.2015 09:00:00
Proof ist nicht gleich Proof: Man unterscheidet verschiedene Varianten. LASERLINE definiert in diesem Artikel die Bedeutung des Begriffs Proof.

Proofs sind im Druck enorm wichtig: Sie simulieren das spätere Druckergebnis bereits, bevor die komplette Auflage in den Druck geht. Dadurch werden Fehler, beispielsweise im Layout, in der Rechtschreibung, aber auch bei den Farben rechtzeitig erkannt. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Bezeichnungen – wir bringen Licht ins Dunkel.

Softproofs versus Hardproofs

Die erste Unterscheidung, die bei Proofs getroffen werden muss, ist diejenige zwischen Softproof und Hardproof. Softproofs werden nur am Bildschirm ausgegeben, Hardproofs dagegen in gedruckter Form. Selbst wenn zertifizierte Geräte und eine spezielle Software eingesetzt werden, um den Proof farbverbindlich zu machen, können Softproofs nie den Status eines Hardproofs erreichen. Softproofs dienen vielmehr einem schnellen, oft auch erstem Überblick. Dabei besitzen sie jedoch auch einen unschätzbaren Vorteil: Sie lassen sich teilen, per E-Mail oder Zugangscode verschicken und so von mehreren Personen zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten beurteilen.

Hardproof als Premium-Produkt

Der beste Hardproof wird als Kontraktproof, Contract Proof oder Normproof bezeichnet und ist farb- und rechtsverbindlich.
Quelle: Kersten Schröder/Pixelio.de

Bei Hardproofs gibt es verschiedene Bezeichnungen und Abstufungen: das beste Produkt wird als Kontraktproof, Contract Proof oder Normproof bezeichnet. Hier werden eigens Proofdrucker und Proofpapiere eingesetzt. Durch den UGRA/Fogra-Medienkeil wird der Proof zudem farb- sowie rechtsverbindlich. Dieser Medienkeil kann mit Messgeräten ausgewertet werden. Kontraktproofs sind wichtig für die Druckfreigabe und verschaffen sowohl der Druckerei als auch dem Auftraggeber eine rechtssichere Grundlage für einen Auftrag – vor allem, wenn es um spätere Reklamationen geht.

Nicht rechtsverbindliche Proofs

Neben farb- und rechtsverbindlichen Proofs gibt es noch solche, die allein der Simulation des Druckergebnisses, aber nicht einer Rechtsbasis dienen. Der Validation Print, auch unter dem Namen Layoutproof bekannt, kann aber als Referenz dienen, wenn Kunde und Druckerei das so vereinbaren. Er hält jedoch nicht die engen Toleranzen ein, denen ein Kontraktproof unterliegt. Diese Art von Proofs eignet sich vor allem für Abstimmungen während des Gestaltungsprozesses, um Fehler schnell aufzuspüren und sich einen Überblick über Druckprodukte zu verschaffen. Validation Prints sind deutlich günstiger als Kontraktproofs, da sie mit herkömmlichen Tintenstrahldruckern ausgeführt werden können.

Der Proof fürs Grobe

Formproofs oder Standproofs von LASERLINE bieten einen schnellen und preisgünstigen Überblick.
Quelle: stummi123/Pixelio.de

Soll der Überblick noch schneller und preisgünstiger erfolgen, können Formproofs, auch als Standproofs bezeichnet, ins Spiel kommen. Hier werden mehrere Seiten, beispielsweise eines späteren Magazins, auf einem großen Bogen ausgedruckt, der dem späteren Ausschießschema folgt. Diese Art von Proof eignet sich nicht dafür, Farben zu beurteilen. Er hilft aber dabei, Texte und Bilder zu kontrollieren und einen Gesamtüberblick über ein mehrseitiges Werk zu erhalten.

Proofs von LASERLINE

LASERLINE erstellt zum einen nicht farb- und rechtsverbindliche Farbausdrucke, die von den fertig gerippten Druckdaten erstellt werden. Dabei kommt ein Digitaldrucksystem zum Einsatz, zudem typisches Papier für den Auflagendruck. Große Formate über DIN A3 werden auf einem Tintenstrahlsystem von Epson geprooft. Zusätzlich haben Kunden die Möglichkeit, einen farbverbindlichen Normproof nach Medienstandard zu bestellen. Er umfasst neben dem Proof ein ausführliches Messprotokoll, wird auf zertifiziertem Proofpapier gedruckt und mit einer Anleitung zur Farbabstimmung sowie einem Ugra-Farbtemperatur-Indikator zur Normlichtprüfung bereit gestellt. Sollte dies für Ihre Zwecke noch nicht ausreichend sein, erstellt LASERLINE auf Wunsch auch einen echten Offset-Andruck.

 

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