Vermittlungs-Provisionen im Web

31.10.2013 09:00:00
Affiliate-Programme können bares Geld im Web bringen. Welche gibt es und wie funktionieren sie?

Das Prinzip der Provision ist altbekannt: Jemand vermittelt ein Geschäft und erhält für das Zusammenbringen von Anbieter und Käufer eine Erfolgs-provision. Unter dem Schlagwort Affiliate, englisch für zusammenschließen, klappt das auch im Internet. Hier ist der Aufwand sogar vergleichsweise klein und jeder Klick kann sich auf dem Konto positiv auswirken.

Die Funktionsweise

Der Affiliate hilft dabei, Kunden auf die Webseite des Händlers zu leiten. Das funktioniert beispielsweise über Werbebanner. Wird der über das Banner auf die Seite geleitete Surfer zum Kunden, erhält der Affiliate dafür eine Vermittlungsprovision. Das Prinzip gibt es bereits seit mehr als 15 Jahren; einer der ersten Online-Händler, die dies umgesetzt haben, war Amazon. Automatisierte Affiliate-Systeme und -Netzwerke bündeln dabei mehrere Händler und regeln die Nachverfolgung sowie die Auszahlung. Besonders aktive und umsatzstarke Affiliates erhalten meist noch zusätzliche Vergütungen im Rahmen einer Provisionsstaffel.

Vergütungsmodelle

Für die Vergütung der Vermittlung gibt es unterschiedliche Modelle. Pay per Lifetime zahlt über einen längeren Zeitraum, beispielsweise bei einem Abo, oder bezogen auf den kompletten Warenkorb eines Kunden. Pay per Click vergütet den Klick auf einen Link oder auf ein Banner während bei Pay per Lead eine Provision fällig wird, sobald ein Interessent auf der entsprechenden Seite gelandet ist, in beiden Fällen auch, wenn er dort nichts bestellt. Pay per Sign Up schüttet dann Geld aus, wenn sich jemand auf einer Seite registriert, Pay per Install, wenn jemand eine Software installiert. Am gängigsten ist jedoch Pay per Sale. Hier erhält der Affiliate einen festen Prozentsatz vom Umsatz des vermittelten Kunden.

Wie kann man mitmachen?

Die meisten Angebote laufen über Affiliate-Netzwerke. Dort kann man sich anmelden und dann für die verschiedenen Programme bewerben. Die Auszahlung läuft zentral und meist auf monatlicher Basis ab. Der Vorteil ist, dass man so mit wenig Aufwand an mehreren Programmen teilnehmen kann und die Provision unkompliziert überwiesen bekommt. Voraussetzung ist, dass der Händler die Bewerbung akzeptiert. Manche Firmen machen wenig bis keine Vorgaben, andere haben strenge Regeln, nach denen sie ihre Affiliate-Partner auswählen.

Die größten zwei

Quelle: Affilinet/Zanox

In Deutschland sind

Affilinet und Zanox die beiden größten Affiliate-Netzwerke. Bei Affilinet kann man sich für rund 2.000 Partnerprogramme registrieren, auch bei Zanox sind es rund 2.000. Die Anmeldung ist für beide Plattformen relativ einfach. Sobald man registriert ist, kann man sich für bestimmte Programme anmelden und erhält Zugang zu den entsprechenden Werbemitteln wie Banner oder Links. Anschließend muss man diese nur noch auf der eigenen Homepage einbinden und auf Klicks und Sales warten.

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