Varianten des RGB-Farbraums

23.04.2009 09:00:00
Farbräume definieren die darstellbaren Farben. Im Druck ist das der CMYK-Farbraum, am Bildschirm RGB. Doch auch innerhalb von RGB gibt es verschiedene Modelle.

Kreative kennen sie unter dem Begriff „Schuhsohle“: Die grafische Darstellung von Farbräumen. Sie zeigt an, welche Farben in einem bestimmten Farbraum darstellbar sind. Je nach Farbraum beziehungsweise Medium unterscheiden sich diese Farben. Selbst innerhalb des Farbraums RGB gibt es noch unterschiedliche Varianten – zum Beispiel sRGB.

Der Farbraum RGB

„ RGB“ steht für die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. RGB ist ein additives Farbmodell: Das bedeutet, die darstellbaren Farben werden durch eine Addition der drei Grundfarben erzeugt. Alle drei Grundfarben zusammen erzielen ein Weiß. Das RGB-Modell wird von Bildschirmen angewandt. Auch Kameras, Scanner und Camcorder arbeiten mit RGB. Dabei ist RGB jedoch nicht gleich RGB: Adobe hat beispielsweise den Standard sRGB etabliert.

Adobes RGB-Farbraum von 1998

Der Farbraum Adobe RGB enthält sowohl die Farben, die am Bildschirm darstellbar sind, wie auch die Farben, die sich drucken lassen. Er wurde 1998 entwickelt. Ziel war es, die meisten CMYK-Farben auch im RGB-Farbraum und damit auf einem Monitor darstellen zu können. Der Adobe RGB-Farbraum vereinigt knapp die Hälfte der im Lab-Farbraum festgelegten Farben.

Der Farbraum sRGB

Quelle: Dicklyon Wikimedia

Der Farbraum sRGB steht für „Standard RGB“. Er wurde von Hewlett-Packard und Microsoft 1996 entwickelt. Weitere Firmen wie Intel, Pantone oder Corel unterstützen den Farbraum ebenfalls. Ursprünglich wurde der Farbraum auf Röhrenmonitore ausgelegt. Er ist kleiner als der RGB-Farbraum und soll alle Monitore auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, damit die Anzeige beispielsweise von Internetseiten bei möglichst vielen Nutzern gleich erscheint.

ECI-RGB

Quelle: ECI European Color Initiative

Quelle: ECI European Color Initiative Eine weitere Variante des RGB-Farbraums ist ECI-RGB. Er wird von der European Color Initiative (ECI) vor allem für die professionelle Bildbearbeitung empfohlen. Der Farbraum soll alle gängigen Druckverfahren und Displaytechniken abbilden. Entsprechende Profile bietet die

ECI kostenlos auf ihren Internetseiten an. Die European Color Initiative wurde im Juni 1996 von den Verlagshäusern Bauer, Burda, Gruner+Jahr und Springer gegründet. Derzeit aktuell ist das eciRGB_v2-Profil.

RGBA

Auch RGBA ist ein RGB-Modell. Es wird um einen vierten Kanal, Alpha genannt, erweitert. Damit wird die Transparenz beschrieben – wichtig für Überblendeffekte.

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