Usability im Web

14.10.2010 09:00:00
Der 6. World Usability Day rückt die Benutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt. So berücksichtigt man beim Webdesign die Anwenderbedürfnisse.

World Usability Day

Quelle: Peter Kirchhoff Pixelio

Quelle: Peter Kirchhoff
(Pixelio)

Der diesjährige

World Usability Day steht unter dem Motto „Kommunikation“. Die Veranstaltungen beschäftigen sich damit, wie die technischen Möglichkeiten unsere Kommunikation beeinflussen – zum Beispiel Handys, Social Media-Netzwerke, E-Mails oder Chats. In vielen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Diskussionsforen oder Vorträge angeboten. Das Schlagwort „Benutzerfreundlichkeit“ soll so weiter mit Leben gefüllt werden. Für das Web haben sich bereits einige Regeln etabliert, die eine größtmögliche „Usability“ bei Internetseiten garantieren – und damit Erfolg.

Der erste Eindruck zählt

Quelle: Rainer Sturm Pixelio

Quelle: Rainer Sturm
(Pixelio) Surft ein User zum ersten Mal auf einer Webseite, so macht er sich in Sekundenbruchteilen ein Bild von der Internetpräsenz und findet sie entweder gelungen oder abschreckend. Die Startseite dient also als Visitenkarte für ein Unternehmen im Netz und sollte daher sorgfältig geplant werden: Der Anwender muss auf einen Blick die Logik der Navigation erkennen können, zu viele Unterpunkte und unübersichtliche Gestaltungsblöcke verwirren dagegen. Gut ist es auch, wenn das Unternehmenslogo sofort zu erkennen ist und der User dadurch bestätigt wird, dass er die richtige Seite aufgerufen hat. Texte müssen für eine höchstmögliche Benutzerfreundlichkeit in einer gut lesbaren Schrift und einer ausreichenden Schriftgröße vorliegen.

Verstrickt im Seitendschungel?

Eine gute Navigation ist das A und O auf Webseiten. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Navigationspunkte leicht verständlich und inhaltlich gegliedert sind. Der User muss immer wissen, wo er sich befindet. Zum guten Ton gehört es auch, beim Anklicken einer neuen Seite das Aufrufen neuer Browserfenster zu vermeiden, sonst beendet der Nutzer seine Surfsession mit lauter offenen Fenstern – ein Ärgernis. Sinnvoll kann es dagegen sein, wenn der User bereits aufgerufene Seiten schnell noch einmal anklicken kann, zum Beispiel bei Katalogen. Verweise auf externe Seiten können verlinkt werden. Vorsicht jedoch: Klickt der User einen solchen Link, ist er zunächst von der ursprünglichen Seite verschwunden. Solche Links sollten daher nur wohldosiert eingesetzt werden.

Testen, testen, testen

Quelle: Dieter Schütz Pixelio

Quelle: Dieter Schütz
(Pixelio) Trial and Error – Versuch und Irrtum: Nur durch Ausprobieren lässt sich die Usability einer Webseite sicherstellen. Zunächst testet man die Seite selbst, dann schickt man Testpersonen ins Rennen. Ziel ist es, Bugs, Probleme oder falsche Seitenverweise, unlogische Navigationspunkte oder andere Fehler vor dem Launch der Webseite aufzuspüren. Wichtig: Browsercache, Cookies und Verlauf sollten vor und zwischen jedem Test gelöscht werden. Um das Surfverhalten und das Auftauchen von möglichen Problemen protokollieren zu können, sollten die Tests aufgezeichnet werden. Mit spezieller Tracking-Software können die einzelnen Schritte nachvollzogen werden.

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