Unabhängige Ideengeber

20.11.2014 09:00:00
Von Indie Magazinen kann man fürs Editorial Design lernen: Diese Zeitschriften liefern Ideen.

Unabhängige Zeitschriften, auch Indie-Magazine genannt, erfreuen sich großer Beliebtheit. Ständig werden neue Publikationen gegründet. Kreative können von diesen Magazinen lernen, was das Editorial Design betrifft: Sie gehen neue, inspirierende Wege. Wir stellen fünfzehn interessante Magazine und ihre Einzigartigkeit vor.

SINN-Magazin

Quelle: SINN-Magazin

Das Magazin für einen positiven Wandel behandelt die Themen Umwelt, Soziales und den gesellschaftlichen Wandel. Die deutschsprachige Publikation erscheint viermal im Jahr und wird im Einzelhandel sowie als Abo vertrieben. Im Web ist das

SINN-Magazin mit einem gut gestalteten Blog vertreten. Die gedruckte Ausgabe überzeugt unter anderem durch aufwändige Grafiken.

DUMMY

Das Gesellschaftsmagazin DUMMY beschäftigt sich viermal im Jahr mit einem unterschiedlichen, gesellschaftlichen Thema. Auch das Erscheinungsbild wechselt, getreu dem Motto Jedes Mal neu. Jedes Mal anders. Deshalb sind immer verschiedene Gestalter beteiligt.

Streuner

Quelle: Streuner

Ein eigenes Magazin über Krefeld? Das ist

Streuner. Es will Neues aus der Stadt sowie die Menschen, die dort leben, vorstellen. Die Erscheinungsweise ist nicht festgelegt, meist kommt eine Ausgabe pro Jahr auf den Markt, die online und über Buchhandlungen vertrieben wird.

Slake

Das Magazin aus Los Angeles erscheint viermal im Jahr und setzt ganz auf erzählenden, exzellent recherchierten Journalismus. Es umfasst Essays, Memoiren aber auch Geschichten und Poesie. Beim Design setzen die Macher von Slake auf ein künstlerisches Auge. Text auf großformatigen Bildern ist ein wesentliches Element. Im Web kann man durch die Ausgaben browsen und die Seiten, die für sich als Kunstwerke wirken, ansehen.

REPORTAGEN

Hier steht der Name für den Inhalt. REPORTAGEN ist ein unabhängiges Magazin für die erzählte Gegenwart. Es erscheint alle zwei Monate. Durch die Konzentration auf die literarische Reportage wird auf Fotostrecken verzichtet. Der Leineneinband und der Fokus auf die Typografie gelten als Gegenentwurf zu Hochglanz-Magazinen.

Maker Magazine

Quelle: Maker Magazine

Explizit an Kreative richtet sich das zweimal im Jahr erscheinende

Maker Magazine. Es arbeitet mit Künstlern zusammen, um Kreativen neue Inspirationen zu liefern. Die Zeitschrift wird in mehreren Städten weltweit verteilt. In der Web-Galerie sind einzelne Seiten zu sehen, die Fotografien und Installationen umfassen.

Justified Magazine

Zeitgenössisches Design und zeitgenössische Fotografie stehen beim Justified Magazine im Mittelpunkt. Das schlichte Design nimmt sich zurück, unter anderem mit viel Weißraum, um die Werke der Künstler in den Vordergrund zu rücken. Das ist auch im Internet zu bewundern.

sleek magazine for art and fashion

Zeitgenössische Kunst, Fotografie und Mode sind Themen von sleek. Das Magazin setzt starke virtuelle Impulse. An jeder Ausgabe sind internationale Künstler, Fotografen, Modedesigner und Illustratoren beteiligt. Die Modestrecken werden teilweise von bekannten Fotografen produziert.

Works that Work

Wie der Name schon sagt: Works that Work will den Lesern kreative Arbeiten vorstellen, die funktionieren. Die Projekte werden jedoch nicht nur präsentiert, sondern mit Hintergrundinformationen angereichert zum Beispiel zu den Motiven des Designers und der Einwirkung auf die Gesellschaft.

Creative Future

Das Beste aus der Welt von Kunst und Design stellt auch Creative Future vor. Gegründet wurde das Magazin im Jahr 2011 vom damals erst 19 Jahre alten Studenten Christian Andersen. Er arbeitet bei der Gestaltung mit verschiedenen Künstlern zusammen so dass im Design immer wieder neue Impulse entstehen.

The Hundert

Ein deutsch- und englischsprachiges Magazin ist The Hundert, das Standpunkte zur Online-Hauptstadt Berlin liefern will. Themen sind Wirtschaft und Startups, die Erscheinungsweise ist halbjährlich. Das kostenlose Magazin wird auf Konferenzen und Startup-Events verteilt. Es setzt auf eine klare Gestaltung. Auf dem Titel dominieren die Farben schwarz und weiß.

otium

Das Magazin Otium widmet sich der Literatur und Photographie. Es will der literarischen und photographischen Form- und Sprachbildung dienen. Die Werbefreie Zeitschrift ist nur in einer Auflage von rund 500 Stück erhältlich. Auch die Gestaltung der Beiträge erhebt künstlerischen Anspruch.

11 Freunde

Lange den Indie-Kinderschuhen entwachsen ist das Fußball-Magazin 11 Freunde. Es nähert sich der Sportart kulturell und stellt nicht nur Spielergebnisse in den Mittelpunkt. Das Magazin legt Wert auf eine anspruchsvolle Berichterstattung, die sich gleichermaßen in der Gestaltung niederschlägt.

uMag

Das alternative Lifestylemagazin uMag besteht seit 2004 und erscheint mittlerweile in einer Auflage von 50.000 Stück. Zielgruppe sind Großstädter zwischen 20 und 39. Das Heft gliedert sich in die vier Teile Uniq, Music, Arts und Go Ahead. Aus diesen Anfangsbuchstaben setzt sich der Name zusammen.

Lodown Magazine

Quelle: Lodown Magazine

Die unabhängige Zeitschrift befasst sich mit Populärkultur und Bewegungskunst. Sie erscheint im Querformat und mit jeder Ausgabe in einem anderen Design. Zudem werden mehrere Papiersorten eingesetzt. Das

Lodown Magazine erscheint auf Englisch, wird aber in Berlin produziert.

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