Typografie Arten

15.05.2014 09:00:00
Typografie ist mehr als nur die Wissenschaft der Schrifterstellung und des Satzes.

Typographie war früher ein eng gefasster Begriff, der für die (Buch)-Druckkunst stand. Seit der Schriftsatz jedoch digital erfolgt, deckt Typografie viele weitere Bereiche ab. Meist wird die Bezeichnung heute für die Schrifterstellung und den Satz verwendet, doch auch außerhalb dieser Definition wird Typografie mit Bedeutung gefüllt.

Herkunft des Begriffs

Typo kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Schlag, Stein. In dieser Form ist der Begriff auch Herkunft des lateinischen Worts typus für Figur, Bild, Muster. Die Wortendung -graphie kommt ebenfalls aus dem Griechischen und steht für Schreiben. Damit nimmt Typographie Bezug auf die Anfänge des Buchdrucks und des Reproduzierens von Texten und Bildern. Wann genau der Begriff erstmals auftrat, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen.

Mikrotypografie

Unter Mikrotypografie versteht man heute die Gestaltung von Feinheiten innerhalb des Schriftsatzes. Sie wird deshalb auch Detailtypografie genannt. Unter diese Rubrik fallen die Auswahl der Schriftart, die richtige Verwendung von Kapitälchen und Ligaturen, die Regelung der Laufweite und der Wortabstände sowie die korrekte Anwendung von Satz- und Akzentzeichen.

Makrotypografie

Im Gegensatz dazu kümmert sich die Makrotypografie um das große Ganze. Sie wird oft auch schlicht als Layout bezeichnet. Zu ihr zählen Formate, Satzspiegel, Platzierung der Objekte und die Seitenaufteilung. Ebenfalls zur Makrotypografie gehören die Schriftgröße und die Auszeichnung von Schriften sowie das Verhältnis von Bild und Text. Hier kommt es auch darauf an, alle Elemente des Seitenaufbaus auf den Zweck der Publikation abzustimmen und die einzelnen Bestandteile harmonisch anzuordnen. Meistens wird dafür ein Gestaltungsraster angewendet.

Spezielle Disziplinen

Neben den Begriffen Typographie, Mikro- und Makrotypographie haben sich weitere Spezialausdrücke etabliert. Bei der Gebrauchstypographie geht es um Akzidenz- und Werbedrucksachen. Unter Kunsttypographie versteht man Designs, die als Kunstwerk für sich stehen. Animationstypographie befasst sich mit animierten, also bewegten Schriften. Bei der Lesetypographie stehen verschiedene Leseformen und die Abstimmung darauf Print oder Bildschirm im Vordergrund. Plastische Typographie funktioniert dagegen dreidimensional.

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