Sunflash-Reggae

29.08.2013 09:00:00
Warum es auch im Sommer eine gute Idee sein kann, das Blitzgerät mit einzupacken.

Schön war es am Strand. Sonne, Sommer, Sonnencreme und immer mal wieder ein Foto gemacht. Doch wenn man die Bilder dann zu Hause auch jenseits des winzigen Kameradisplays sieht, ist es am Bildschirm oder im Fotobuch vorbei mit der sonnigen Herrlichkeit. Schlagschatten, dunkle Augen, von sonnigen Gemütern keine Spur. Es wird mal wieder Zeit sich im Sommer dem Blitzen zu widmen auch ohne Gewitter am Himmel.

Blitzen immer und überall

Quelle: Kesberger

Zitieren wir ausnahmsweise einmal die Tipp-Seiten eines renommierten Kameraherstellers: Es empfiehlt sich demnach dauernd mit eingeschalteten Blitz zu fotografieren. Die meisten Kameras lassen eine permanente Blitzeinstellung zu, so dass sich der Blitz ungeachtet der Lichtverhältnisse zuschaltet. Ja, warum sollte man auch die Lichtverhältnisse beim Fotografieren berücksichtigen? Viel hilft viel und blitzen hilft immer. Ganz so übertreiben wollen wir es dann doch nicht. Wahrscheinlich ist so die allgemeine Abneigung vorm Blitzlicht entstanden. Den letzten Rest Renommee verspielten die Hersteller wohl, als sie auch Spiegelreflexkameras eingebaute Blitzgeräte spendierten. Kleines Licht, harte Schatten, hässliches Licht.

Licht im Schatten

Man kann die allgemeine Abneigung gegen Blitzlicht auch völlig umkehren. Man muss sie nicht immer ausschalten und man darf sie durchaus auch benutzen. Selbst wenn es hell genug ist. Helles Licht ist nicht immer schönes Licht. Das gilt für schreckliche Schlagschatten in der Mittagssonne genauso wie für schlecht ausgeleuchtete Pressekonferenzen. Der dezente Blitz sorgt genau dann für den Tick mehr an Kontrast und Farbsättigung, der das Bild erst sehenswert macht. Nur zurückhaltend sollte er sein, was eigentlich für die meisten Einsätze der Kategorie »Schöner Blitzen« gilt: Schön dezent ist meistens schöner. Das macht die Einstellung der Belichtungskorrektur für das Blitzgerät zu einer der wichtigsten Funktionen einer Systemkamera in Sachen Beleuchtung.

Weniger Licht ist mehr

Quelle: Kesberger

Wenn man die Blitzintensität um 1,5 bis 2,5 Blenden nach unten korrigiert, ist die Aufhellfunktion durchaus noch gegeben. Bei bewegten Motiven kann noch eine zweite Dimension hinzukommen, wenn der Flash ganz ohne Mob die Bewegung einfriert, aber die eigentliche Bewegung durch die längere Dauerlicht-Verschlusszeit noch erkennbar bleibt. Um beide bei der Bildentstehung beteiligten Bereiche noch nahtloser ineinanderfließen zu lassen, kann es gerade bei Innenaufnahmen hilfreich sein, die Farbtemperatur des Blitzlichtes mit einem kleinen Gelb- oder Orangefilter an das Umgebungslicht anzupassen, da die Kamera nie zwei Farbtemperaturen gleichzeitig einstellen kann.

Blitz von Dauer

Im Freien ist die Farbtemperatur von Blitz und Sonne deutlich näher beieinander, doch dafür stört das helle Licht, wenn für ein Portrait die Blende weit geöffnet wird, und dadurch die kürzeste Synchronzeit unerreichbar lang ist. Wer in der freien Natur statt der 1/125 s auch die 1/4000 s zum Blitzen nutzen möchte, braucht dann ein Gerät mit längerer Abbrenndauer oder einer Art Pseudo-Dauerlicht, wie sie zumindest die Spitzenklasse der Systemblitze oft erlaubt. Dass dabei nur wenig Blitzlicht auf dem Sensor ankommt, stört in diesem Falle nicht wir möchten ja nur etwas aufhellen. Die volle Lichtmenge braucht es dann wieder im Winter.

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