Striche mit System

26.01.2012 09:00:00
Barcodes verschlüsseln Schrift mit Hilfe von Strichen und Lücken. Mit Scannern werden die Zeichen ausgelesen und weiterverarbeitet.

Der englische Begriff "Bar" für "Balken" stand Pate für den Begriff "Barcode". Wir verstehen darunter heute eine Schrift, die sich maschinell auslesen lässt. Der Vorteil: Die so erzeugten Informationen lassen sich elektronisch weiterverarbeiten. Barcodes können mit Hilfe von kostenlosen Tools schnell generiert werden.

Am Anfang war ein Päckchen Kaugummi

Erste Versuche mit der Barcode-Technologie reichen ins Jahr 1949 zurück, konnten sich jedoch nicht durchsetzen. 1973 startete in den USA der Code "UPC". Das erste Produkt, das im Juni 1974 per Strichcode erfasst wurde, war eine Kaugummipackung der Marke Juicy Fruit. Zwei Jahre später wurde in Europa der EAN-Code eingeführt. Zunächst war ein eindimensionaler Code gebräuchlich, Ende der 80er Jahre kamen zweidimensionale Codes auf - heute beispielsweise der DataMatrix-Code. Mittlerweile kann man über die Farbsättigung oder die Helligkeit auch dreidimensionale Codes erzielen. Animierte Codes verfügen aufgrund der Ablaufzeit über eine vierte Dimension.

EAN-Codes

Der gängigste Code in Europa ist die "European Article Number" (EAN). Sie besteht entweder aus 8 oder aus 13 Ziffern. EAN-Codes finden sich auf Warenverpackungen und werden mit Scannern ausgelesen. Wareninformationen und Preise werden dadurch automatisch maschinell weiterverarbeitet und müssen nicht mehr per Hand eingegeben werden. Bei einem EAN-Code mit 13 Ziffern bestehen die ersten 7, 8 oder 9 Zeichen aus der Basisnummer, die sich wiederum aus einem Länderpräfix und einer Unternehmensnummer zusammensetzt. Hinzu kommen die Artikelnummer des Herstellers und eine Prüfziffer. Ein EAN-Code mit 8 Ziffern wird vor allem für kleine Artikel eingesetzt.

Lesbare Barcodes gestalten

Um Barcodes gut lesbar zu halten, müssen sie dunkel auf hellem Untergrund stehen. Der Kontrast muss ausreichen, damit die Scanner den Code erfassen können. Spezielle Barcode-Schriftarten bergen die Gefahr, dass die Auflösung nicht stimmt oder das Verhältnis von Lücken und Strichen nicht richtig wiedergegeben wird. Je nach Anwendung muss bei Bedarf die Balkenbreite korrigiert oder der Druckzuwachs ausgeglichen werden. Der Druck mit Tintenstrahldruckern kann ebenfalls problematisch sein. Denn die Tinte kann verwischen und den Barcode unleserlich machen. Besser sind Codes, die im Offsetdruck, per Thermotransferdruck oder in Einzelfällen mit einem Laserdrucker aufgebracht werden.

Kostenlose Helfer

Im Internet finden sich kostenlose Tools, mit denen sich Barcodes auf die Schnelle erzeugen lassen. TEC-IT bietet für verschiedene Systeme, darunter EAN mit 8 oder 13 Ziffern, einen Barcode-Generator. Er darf jedoch nur für nicht-kommerzielle Zwecke und unter Angabe der Quelle verwendet werden. Die Codes können dann einfach heruntergeladen werden. Auch BarcodesInc hat einen kostenlosen, englischen Barcode-Generator auf der Webseite verlinkt. Für kommerzielle Anwendungen ist allerdings eine kostenpflichtige Software nötig.

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