Sonderfarben im Digitaldruck

17.03.2016 09:00:00
Wie sich Sonderfarben im Digitaldruck einsetzen lassen und was man in der Druckvorlagenherstellung beachten muss, beschreiben wir in diesem Fachartikel.

Sonderfarben verleihen Drucksachen das gewisse Etwas. Metallictöne oder Hausfarben sowie spezielle Nuancen lassen sich jedoch nicht nur im Offsetdruck verwenden. Auch im Digitaldruck ist die Realisierung von Sonderfarben bei LASERLINE möglich. Wie funktioniert das in der Praxis und wie legt man die Sonderfarben an?

Konvertierung

Die bekanntesten Sonderfarbsysteme sind Pantone und HKS. Im Offsetdruck lassen sich die Farben genau umsetzen, indem die fertig gemischten Farben in die Offsetdruckmaschine eingefüllt und gedruckt werden.

Im Digitaldruck ist das so nicht möglich, hier müssen die Sonderfarben konvertiert werden. Je mehr Farben das Digitaldrucksystem verwendet – neben CMYK sind beispielsweise Orange, Grün, Rot oder Blau möglich – desto genauer wird die Umsetzung, denn desto größer ist der Farbraum.

Zusätzlich ist es möglich, eine echte Sonderfarbe in einem speziellen Druckwerk zu drucken.

4C-Umsetzung

Farbfächer sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Realisierung von Sonderfarben
Quelle: Petra Bork / pixelio.de
Viele Farbsysteme umfassen Werte, mit denen sich die Sonderfarben in einem Vierfarbsystem reproduzieren lassen. So werden die Farben, die konvertiert werden sollen, in der Druckvorlage dann angelegt.

Sinnvoll ist es, bei kritischen Sonderfarben vorab einen Proof anzufertigen und ihn mit dem entsprechenden Farbfächer zu vergleichen.

Dabei muss man jedoch auch darauf achten, dass die verwendete Papiersorte dem späteren Auflagendruck entspricht. Ebenfalls empfehlenswert ist der Proofdruck, wenn die Druckerei das Konvertieren der Sonderfarben übernimmt. So kann man sicher gehen, dass das Endergebnis den Erwartungen entspricht.

Warum Sonderfarben?

Ein wesentliches Einsatzgebiet von Sonderfarben sind Hausfarben und Logos. „Mediamarkt-Rot“, „Lufthansa-Gelb“ oder „Deutsche Bank-Blau“ sind Beispiele dafür.

Unternehmen haben natürlich ein Interesse daran, dass die Farben, die für sie stehen, möglichst farbgetreu wiedergegeben werden. Insbesondere, wenn es sich dabei um Farben aus der HKS-Palette oder Pantone-Farbtöne handelt.

Ein weiteres Segment sind Veredelungen. Hochwertige Drucksachen und Verpackungen punkten durch außergewöhnliche, strahlende Farben – darunter zum Beispiel Metallictöne.

Metallicfarben im Digitaldruck

In fünften oder weiteren Druckwerken können manche Digitaldruckmaschinen sogar Metallictöne verarbeiten. Die Metallicfarbe kann dabei mit farbigen Nuancen kombiniert werden, so dass Metalliceffekte in unterschiedlichen Farben realisiert werden können.

Das ist jedoch noch nicht alles: Auch fluoreszierende Farben lassen sich mit Hilfe des Digitaldrucks verwenden, sowie magnetische Farben für den Sicherheitsdruck oder Wasserzeichen. All das sind Spezialanwendungen, die der moderne Digitaldruck möglich macht.

Fragen zu diesem Thema beantwortet unser Kundensupport jederzeit gerne. Oder schreiben Sie uns einfach online Ihre Anfrage.

 

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