So wird WordPress schneller

15.10.2015 09:00:00
Kaum etwas nervt im Web so sehr wie Langsamkeit. Wir zeigen, wie man der Anwendung WordPress zu mehr Speed verhilft.

WordPress ist ein beliebtes Mittel, um Blogs zu erstellen, braucht man doch kaum Vorkenntnisse, um sofort loslegen zu können. Manchmal aber ist die Anwendung quälend langsam und prüft die Geduld der Nutzer. Wir nennen fünf Tipps, um Zeit zu sparen und der Webapplikation Beine zu machen - für schnellere Postings und weniger Warterei.

Unnötige Plug-ins entfernen

Zu viele Plug-ins machen WordPress träge. Man muss jedoch nicht alle Plug-ins deaktivieren, viele bringen nützliche Funktionen mit. Um herauszufinden, welche Zusatzanwendungen die Seite besonders langsam machen, kann man einen Test starten und die Response-Zeit ohne alle Plug-ins messen, anschließend die gewünschten Plug-ins wieder aktivieren und die Zeit erneut prüfen. Auf diese Weise findet man heraus, welche Plug-ins wahre Zeitfresser sind und welche bei der Geschwindigkeit eher nicht ins Gewicht fallen. Eine gute Anlaufstelle hierfür ist beispielsweise Webpage Test.

Besseres Hosting

Quelle: Paul Golla / Pixelio.de

Die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite lädt, hängt wesentlich vom Server ab, auf dem sie gehostet wird. Auch hier kann man die Reaktionszeiten testen. Es lohnt sich, für das Hosting mehr Geld in die Hand zu nehmen - vermeintlich günstige Angebote können aufgrund der langsameren Geschwindigkeit schnell auf andere Weise teuer werden, wenn man Interessenten verliert, denen der Seitenaufbau zu lange dauert. Man sollte daher bei der Wahl des Anbieters nicht nur auf den Preis achten.

Hosting mit WP Engine

Speziell auf das Hosting von WordPress-Blogs ausgerichtet ist der Dienst WP Engine. Er ist besonders empfehlenswert bei Seiten, die auf das Erzielen von Umsatz oder die Präsentation von Unternehmen ausgerichtet sind und daher professionellen Ansprüchen genügen sollen. Die Preise starten bei 29 US-Dollar im Monat. Sie orientieren sich an der Anzahl der Nutzer, den Seitenaufrufen pro Monat, der Speicherkapazität und dem Datentransfer. Die Business-Variante ist für 249 US-Dollar im Monat erhältlich.

Caching einsetzen

Caching macht Webseiten schneller - die Verwendung ist mit einem in diesem Fall nützlichen Plug-in einfach möglich. Zu den beliebtesten und effizientesten Anwendungen gehört W3 Total Cache. Es speichert eine statische Version des Blogs, so dass Seiten, auf denen sich nichts ändert, nicht neu geladen werden müssen. Empfehlenswert ist das Tool daher vor allem auf Blogs mit wenig dynamischem Content. Weitere Informationen zu dem Plug-in und die Möglichkeit zum Download gibt es hier.

Richtige Formate wählen

Quelle: Christina Madertoner / Pixelio.de

Quelle: Christina Madertoner /
Pixelio.de Ladezeiten werden auch dann verringert, wenn Bilder und Grafiken im optimalen Format und komprimiert vorliegen. PNG und JPEG können auf Blogs gut verwendet werden, JPEG-Dateien eher für Fotos, PNG-Dateien für alles andere. Die Bildgröße sollte sich am Rest der Seite und an ihrem Theme orientieren, Fotos in Megapixel-Größe braucht man im Web nicht. Mit Hilfe von Photoshop und anderen Grafikprogrammen kann man die Größe anpassen. Anschließend sollten die Dateien noch komprimiert werden, um die Ladezeit gering und die Aufbauzeit der Seite möglichst schnell zu halten.

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