So findet man den besten Monitor

12.11.2015 09:00:00
Für Gestalter und Designer ist ein guter Bildschirm unverzichtbar. Auf was man beim Kauf achten sollte.

Stundenlang blickt jeder Layouter und Grafiker pro Arbeitstag auf seinen Bildschirm - deshalb sollte man bei der Wahl des Geräts nicht nur auf den Preis schauen. Aber welche technische Ausstattung ist sinnvoll, welche Features unverzichtbar? Wir geben einen Überblick über Funktionen und technische Merkmale, auf die professionelle Gestalter achten sollten.

Der Verwendungszweck zählt

Quelle: Shininess /Pixelio.de

Quelle: Shininess
/Pixelio.de Wichtigstes Entscheidungskriterium bei der Wahl eines neuen Bildschirms ist die Art der Verwendung. Für Grafiker ist der Monitor eines der wichtigsten Arbeitsgeräte, deshalb sollten sie sich für einen professionellen Bildschirm entscheiden. Damit A4-Seiten im Originalformat horizontal dargestellt werden können, ist eine bestimmte Mindestgröße von Nöten - dann muss aber auch der Platz für den Monitor und den notwendigen Abstand zum Gerät vorhanden sein. Man sollte etwa den 1,2-fachen Wert der Bildschirmdiagonale als Abstand einhalten. Ein 27-Zoll-Monitor weist beispielsweise eine Bildschirmdiagonale von 69 Zentimetern auf, der Blickabstand sollte mindestens 82 Zentimeter betragen. Bedenken muss man außerdem, dass kleine Geräte unter Umständen wegen der höheren Pixeldichte eine größere Detailschärfe mitbringen. Eine weitere wichtige Größe ist das Seitenverhältnis - wer vor allem Dokumente bearbeitet, sollte das Format 16:10 bevorzugen.

Hardwareunterstützung

Quelle: Markus Hein /Pixelio.de

Quelle: Markus Hein
/Pixelio.de Wer die Anschaffung eines neuen Bildschirms plant, sollte die Ausstattung des Rechners begutachten, an den der Monitor angeschlossen werden soll. Unterstützt die dort verbaute Grafikkarte den Bildschirm und seine Funktionen vollständig? Über welche Schnittstelle soll der Monitor an den Rechner angeschlossen werden? VGA-Anschlüsse sind nicht zu empfehlen, da hier die Wiedergabequalität leidet. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass sowohl Rechner als auch Monitor eine DVI-, eine HDMI-Schnittstelle oder einen Display-Port mitbringen.

Verstellmöglichkeiten

Quelle: Denise /Pixelio.de

Quelle: Denise
/Pixelio.de Wer lange Zeit am Stück, an mehreren Tagen der Woche, den Blick auf den Monitor richtet, sollte das Gerät so gut wie möglich an die eigenen Bedürfnisse anpassen können. Dazu zählt beispielsweise die Höhenverstellung, mit denen man den Monitor auf den eigenen Blickwinkel einstellen kann, ebenso wie die Möglichkeit, den Bildschirm neigen zu können. Für eine hohe Benutzerfreundlichkeit sorgen zudem matte Oberflächen, die ein Spiegeln und Reflektieren verhindern. Manche Hersteller weisen ihre Monitore explizit als flimmerfrei aus, auch darauf kann man beim Kauf achten, denn Flackern belastet die Augen auf Dauer sehr. Mit Hilfe der Pivot-Funktion kann man den Bildschirm auf den Kopf stellen - das kann für Grafiker ebenfalls ein interessantes Feature sein.

Auflösung

Mindestanforderung an Monitore ist heute der Standard Full HD mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, Bildschirme mit 27 Zoll bringen in der Regel 2.560 x 1.440 Pixel mit. Professionelle Nutzer sollten jedoch den 4K-Standard in Erwägung ziehen, der viermal so viele Bildpunkte wie Full HD und damit ein großes Detailreichtum bietet. Hier muss man jedoch auf jeden Fall prüfen, ob die Hardware des Rechners die Auflösung mitgehen kann. Gerade bei Animationen oder Filmen kann es sonst zum Ruckeln kommen. Achtung: Auch die Pixeldichte darf nicht außer Acht gelassen werden. Dieser Wer wird in Pixel per Inch, ppi, gemessen. Je höher er ist, desto detaillierter wird das Bild. Bei gleicher Auflösung und steigender Zoll-Größe sinkt die Pixeldichte, im umgekehrten Fall steigt sie.

Verschiedene Panels

Herzstück der Monitore ist das Panel, das im Inneren verbaut wurde. LCD-Monitore verwenden Flüssigkristalle, unterschieden wird jedoch die Art und Weise, wie diese Flüssigkristalle angesteuert werden. Ein TN-Panel reagiert besonders schnell, weist jedoch keine besonders hohe Bildschärfe auf. Grafiker sollten sich vor allem VA-Panels näher ansehen, die zwar langsamer reagieren, im Hinblick auf die Bildqualität aber ganz vorne sind. IPS-Panels stellen einen Mittelweg dar.

Zusatzfunktionen

Die vielleicht wesentlichste Zusatzfunktion für Gestalter ist die Möglichkeit, den Bildschirm zu kalibrieren um ein konstantes Farbergebnis zu garantieren. Hier können aber auch externe Geräte zum Einsatz kommen. Dennoch ist es einfacher, wenn der Monitor diese Funktion schon von Haus aus mitbringt und man sie regelmäßig ausführt. Einige Geräte haben zudem einen Lautsprecher oder ein USB-Hub eingebaut - nette Extras, die man nicht unbedingt braucht, die aber trotzdem sehr nützlich sein können. Und wer in der Pause den Monitor gerne einmal zweckentfremdet, kann zudem darauf achten, ob ein TV-Tuner eingebaut ist.

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