Smarter arbeiten mit Photoshop

06.05.2010 09:00:00
Mit Smart-Objekten kann man in Photoshop zerstörungsfrei arbeiten

Daten bearbeiten, verbessern, verfremden, ausschneiden, neu zusammensetzen: Photoshop ist ein wahres Eldorado für Bildbearbeitungskünstler. Häufig gibt es nur ein Problem: Die Retusche verändert die Originaldaten, so dass Qualitätsprobleme auftreten können. Nicht so, wenn Smart-Objekte verwendet werden.

Was sind Smart-Objekte?

Quelle: Sandra Küchler

Quelle: Sandra Küchler Smart-Objekte funktionieren wie Ebenen. Mit einem Unterschied: Sie speichern stets eine Kopie der Original-Daten, bevor mit der Bearbeitung begonnen wird, und zwar im Vektor- oder Pixelformat. Für Kreative bietet das einen unschätzbaren Vorteil: Auf diese Weise wird das zerstörungsfreie Arbeiten möglich. Es gibt keine Qualitätsverluste, da bei der Retusche immer wieder auf die ursprünglichen Daten zurück gegriffen wird. Smart-Objekte werden beispielsweise über „Ebene“, „Smart-Objekt“, „In Smart-Objekt konvertieren“ erstellt. Aber auch „Filter“, „Für Smartfilter konvertieren“ kann verwendet werden. Um eine Datei als Smart-Objekt zu öffnen, geht man auf „Datei“ und den entsprechenden Befehl.

Anwendungsmöglichkeiten…

Smart-Objekte sind Allround-Talente. Der kleine, zusätzliche Arbeitsschritt, der durch das Umwandeln der Smart-Objekte entsteht, ist seinen Aufwand mehr als wert. Ihre Vorzüge spielen die smarten Objekte beispielsweise bei Farbraum-Änderungen, Ebenen-Transformationen, beim Skalieren oder Beschneiden von Motiven aus. Tipp: Auch Textebenen lassen sich so bearbeiten und bleiben gleichzeitig editierbar. Fotografen, die Raw-Daten nutzen, können ihre Bilder in Photoshop gleich als Smart-Objekt öffnen lassen. Dazu klicken sie im Camera Raw-Dialog das Häkchen bei „Arbeitsablauf-Optionen“ an.

… und Einschränkungen

Quelle: Sandra Küchler

Quelle: Sandra Küchler Die Tausendsassas kommen jedoch bei manchen Arbeitsschritten an ihre Grenzen. Soll beispielsweise die Farbe eines Objekts geändert werden oder Stempel beziehungsweise Pinsel verwendet werden, so will Photoshop die Daten zunächst in eine Pixelebene überführen. Damit gehen jedoch auch die Pluspunkte der Smart-Objekte verloren. Auch beim Speichern stehen nicht alle Optionen offen: Smart-Objekte lassen sich in den Dateiformaten PSD, Tiff oder PDF speichern – Finger weg also von Jpeg! Einfacher geht es dann wieder beim Zurückverwandeln von Smart-Objekten: Der Befehl dazu lautet „Ebene“, „Rastern“ und „Smart Objekt“.

Smart-Objekte für Fortgeschrittene

Quelle: Sandra Küchler

Quelle: Sandra Küchler Über „Ebene“, „Smart-Objekte“ und „Inhalt ersetzen“ kann man eine alternative Datei auswählen – die Bearbeitungen bleiben jedoch erhalten. Vorsicht: Smart-Objekte erhalten keinen Link auf die Ursprungsdatei – sie werden also nicht automatisch auch geändert, wenn man die Originaldaten modifiziert. Smart-Objekte können auch kopiert werden. Zum einen durch das Duplizieren der Ebene, zum anderen aber über „Ebene“, „Smart-Objekte“, „Neues Smart-Objekt durch Kopie“. Dieses Vorgehen ist oftmals besser, da dadurch ein unabhängiges neues Objekt entsteht – und damit auch die Gelegenheit, ganz von vorne loszulegen.

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