Sind Sie urlaubsreif?

09.08.2007 09:00:00
Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr: Warum Ferientage so wichtig sind und wie Sie den Erholungsfaktor am effektivsten nutzen.

Jeder Arbeitnehmer und jeder Freiberufler freut sich auf freie Tage ohne Jobstress. Süßes Nichtstun, die Seele baumeln lassen, neue Länder kennen lernen: Das steigert auch die Motivation, wenn man an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Doch viele Berufstätige tun sich schwer damit, einen längeren Urlaub anzutreten und sich richtig zu erholen. Dabei ist neben vielen anderen Faktoren auch die Dauer der Ferientage wichtig.

Wird es Zeit für eine "Aus-Zeit"?

Ob Strandurlaub, Kreuzfahrt oder Ausflug in die Berge: Meist plant jeder Beschäftigte mindestens einen Urlaub im Jahr. Oft jedoch reicht die Dauer der Ferientage nicht aus oder die Zeitspanne zwischen zwei Urlauben ist zu lange. Berufstätige können dann selbst erkennen, wann eine Auszeit angebracht oder sogar dringend nötig wird: Häufen sich Alltagsfehler? Werden wichtige Dinge vergessen, schleichen sich Flüchtigkeitsfehler ein? Sinkt die Motivation? Steigen umgekehrt die Gereiztheit und die Aggressivität? Dann ist es höchste Zeit für eine kleine Auszeit vom Job.

Warum Urlaub so wichtig ist

Urlaub ist nicht nur ein Vergnügen, er ist sogar notwendig: Wer im Beruf ständig an der Belastungsgrenze arbeitet, tut seinem Körper auf Dauer nichts Gutes. Stress schadet Körper und Seele und äußert sich eines Tages in Krankheitsbeschwerden. Deshalb sind Erholungsphasen so wichtig: Körper und Geist können regenerieren, die Belastung und das Gesundheitsrisiko werden wieder reduziert. Ferienzeit ist auch Zeit, um zu entspannen, Hobbys nachzugehen und sich der Familie oder Freunden zu widmen. Wer sein Leben dagegen nur noch auf den Job fokussiert, läuft Gefahr, früher oder später an einem Burn-Out-Syndrom zu erkranken. Damit ist niemandem gedient - weder dem Arbeitnehmer noch dem Arbeitgeber.

Mut zum Urlaub

Viele Berufstätige scheuen jedoch davor zurück, einen längeren Urlaub zu beantragen. Sie befürchten, dass zu viel Arbeit da ist, um für zwei oder mehr Wochen wegfahren zu können. Sie überlegen, was der Vorgesetzte denken soll, wenn man sich so lange entbehrlich macht? Wer sich jedoch nie ausreichend erholt, tut sich und seiner Tätigkeit keinen Gefallen. Das sehen auch immer mehr Chefs so und versuchen, ihren Angestellten längere Urlaube zu ermöglichen. Entscheidend ist, dass der Urlaub rechtzeitig geplant wird. Dann können Vertretungen auch für größere Zeiträume organisiert werden. Was für Angestellte gilt, gilt auch für Selbstständige: Da sie in der Regel noch mehr arbeiten, sind langfristig einkalkulierte Auszeiten für sie besonders wichtig.

Wie der ideale Urlaub aussieht

Urlaub ist jedoch nicht Urlaub: Mediziner empfehlen eine mindestens dreiwöchige Auszeit. Aus ärztlicher Sicht dauert es nämlich so lange, bis wirklich eine Erholungsphase eintritt und der Arbeitnehmer oder Freiberufler "abschaltet". Wer tatsächlich keine drei Wochen am Stück wegfahren kann, sollte wenigstens ab und zu einen Kurztrip unternehmen, um aufzutanken. Wichtig ist darüber hinaus, dass die Urlaubstage nicht mit Aktivitäten überfrachtet werden - sonst kommt schnell Freizeitstress auf. Man sollte vor allem das tun, was einem Spaß macht. Auch Kontraste können dabei helfen, schneller abzuschalten. Wer beispielsweise im Büro in der Regel sitzt, sollte sich im Urlaub öfter bewegen. Wer im Beruf viel mit Menschen zu tun hat, sollte in den Ferien eher die Abgeschiedenheit suchen. Außerdem sollten Berufstätige nach dem Urlaub nicht sofort wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Ein Tag Puffer hilft, den Übergang zurück zum Job einfacher zu gestalten. Gut ist es auch, den Urlaub nachwirken zu lassen und die Erinnerungen daran zu pflegen.

Was in den Ferien vermieden werden muss

Es gibt jedoch nicht nur die "Do's" sondern auch die "Don'ts": Im Urlaub sollte jede Art von Ärger vermieden werden. Wer sich ständig über das miese Wetter, den schlechten Service oder einen kleinen Stau aufregt, hat nichts von seinen Ferientagen. Man sollte sich klar machen, dass sich diese Einflüsse sowieso nicht ändern lassen und das Beste daraus machen. Entspannung sowie Ruhe sollten im Vordergrund stehen; über Mängel sollte man großzügiger als sonst hinwegsehen. Hohe Erwartungen stehen einem gelungenen Urlaub ebenfalls im Weg. Wer ohne feste Vorstellungen an den Urlaubsort reist, wird auch nicht enttäuscht. Ebenfalls tabu sollte der Gedanke an das Büro sein. Mit dem Kopf ständig bei der Arbeit sein und dennoch abschalten, das kann nicht funktionieren.

"Urlaub" im Alltag

Leider ist jedoch nicht immer ein Urlaub möglich, wenn dem Berufstätigen der Sinn danach steht. Um die Motivation dennoch zu steigern und die Leistungsfähigkeit zu erhalten, helfen dann auch kleine "Urlaubsinseln" im Alltag. Tägliche Rituale, beispielsweise das Spazierengehen mit dem Hund oder das Lesen eines Buchs vor dem Zubettgehen bauen Stress ab. Auch bei knappem Zeitbudget können sich Berufstätige selbst belohnen: Beispielsweise mit einem warmem Bad oder mit einem Theaterbesuch - erlaubt ist, was gut tut.

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