Schriftschnitte im Überblick

28.01.2010 09:00:00
Fonts liegen in mehreren Schriftschnitten vor. Variiert werden die Schriftlage, die -stärke und die -breite. So entstehen Schnitte wie Bold, Condensed, Italic und viele mehr.

Eine Schrift kann viele Schriftschnitte aufweisen. Sie entstehen durch die Variation der Schriftlage, der Schriftstärke und der Schriftbreite. Auf diese Weise entstehen Alternativen, die in der Fachsprache beispielsweise „Bold“, „Condensed“ oder „Italic“ heißen – doch es gibt noch viele weitere Bezeichnungen.

Schriftstärke


Quelle:
Linotype GmbH Variiert man die Schriftstärke, erhält man Schriftschnitte, die unterschiedlich leicht oder schwer wirken. Die Abstufungen können sehr nuancenreich sein. Gängige Bezeichnungen sind: Ultraleicht, Extraleicht, Leicht, Halbleicht, Normal, Halbfett, Fett, Extrafett und Ultrafett. Im Englischen tragen diese Schnitte die Bezeichnungen Ultra Light, Extra Light, Light, Semi Light, Regular, Semi Bold, Bold, Extra Bold und Ultra Bold. Für fette Schriftschnitte gibt es zudem den Namen „Black“, auch die Bezeichnungen „Fein“, „Mager“ und Kräftig“ sind für extraleichte, halbleichte und halbfette Schriftstärken gängig.

Schriftbreite


Quelle:
Linotype GmbH Auch die Schriftbreite, Dickte genannt, kann variiert werden. Hier gibt es die Abstufungen Ultraschmal, Extraschmal, Schmal, Halbschmal, Normal, Halbbreit, Breit, Extrabreit und Ultrabreit. Sie entsprechen den englischen Begriffen Ultra Condensed, Extra Condensed, Condensed, Semi Condensed, Regular, Semi Expanded, Expanded, Extra Expanded und Ultra Expanded. Für Expanded kann auch der Begriff Extended stehen.

Schriftlage

Quelle: Linotype GmbH

Quelle: Linotype GmbH Die Neigung der Schrift bietet ebenfalls Variationsmöglichkeiten. Echte Kursive nennt man auch Italic, während Begriffe wie Slanted, Oblique oder Sloped Roman auf lediglich schräg gestellte Normalschnitte hindeuten. Aufrechte Schriften werden auch als Normal oder Upright bezeichnet.

Weitere Varianten


Quelle:
Linotype GmbH Schriften können auch konturierte, schattierte oder verzerrte Schnitte aufweisen. Sie werden im Englischen Outlined, Shaded und Distorted genannt. Hinzu kommen Ligaturen, Kapitälchen – auch Small Caps genannt – und spezielle Schriftschnitte für Ziffern. Schriften für den täglichen Gebrauch werden auch als „Brotschriften“ bezeichnet. Basierend auf den vielen Variationsmöglichkeiten ergeben sich zwar theoretisch sehr viele potentielle Schriftschnitte, in der Regel umfassen Schriften aber nicht mehr als zehn.

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