Schriften mischen

24.07.2014 09:00:00
Welche Schriftarten zusammen passen, wird in der Typografie häufig diskutiert. Aber sollte man Fonts überhaupt mischen?

Es ist eine Frage, mit der sich Typografen und Gestalter regelmäßig beschäftigen müssen: Welche Schriftarten passen zusammen? Einige Regeln helfen dabei, Kombinationen zu finden, die miteinander harmonieren. Aber ist das überhaupt nötig? Nicht immer sind Schriftkombinationen das Mittel der Wahl.

Gründe für Fontmischungen

Zwei wesentliche Gründe sprechen dafür, Schriften miteinander zu kombinieren. Zum einen lässt sich Text so für den optimalen Lesefluss leichter strukturieren, zum anderen dienen gelungene Fontmischungen gestalterischen Zwecken. Sie können Textblöcke auflockern, Gegensätze schaffen und Layouts spannungsreicher gestalten. Beides funktioniert jedoch auch mit unterschiedlichen Schriftschnitten. Es ist daher nicht immer erforderlich, verschiedene Fonts miteinander zu nutzen. Vielmehr kann es eleganter und harmonischer wirken, auf die gleiche Schriftfamilie zurückzugreifen und beispielsweise mit mehreren Schriftgrößen zu operieren. Die meisten Layouter bleiben jedoch bei den klassischen Fontkombinationen, da sie mehr Gestaltungsfreiheiten bieten.

Gängige Kombinationen

Wenig falsch machen kann man, wenn man Serifenschriften und serifenlose Fonts miteinander kombiniert am besten, sie weisen zusätzlich noch gleiche Merkmale auf und lassen sich mit ähnlichen Begriffen wie weich oder dynamisch beschreiben. Auch Schriften aus einer Schriftfamilie gehen in der Regel gut zusammen. Gleiches gilt für Fonts von ein- und demselben Schriftgestalter. Meistens ist dort die Handschrift des Typografen erkennbar, so dass diese Fonts im Gleichklang harmonisch wirken.

Wichtige Anhaltspunkte

Wer Schriften unabhängig von diesen Regeln mischen möchte, kann andere Anhaltspunkte heranziehen. Einer davon ist die x-Höhe der Buchstaben: Ist sie bei den verwendeten Schriften ähnlich bis gleich hoch, entsteht ein gutes Zusammenspiel. Generell sollten die Proportionen der gemischten Fonts einander gleichen, damit der Text aus einem Guss wirkt.

Ungeeignete Mischungen

Es gibt auch Fonts, die sich nicht miteinander vertragen. Zu ähnliche Schriftarten sollten nicht miteinander kombiniert werden, da sie sich zu wenig voneinander unterscheiden und so den Lesefluss eher stören. Auch Frakturschriften harmonieren untereinander nicht oder zumindest schlecht genauso wie Schreibschriften. Zudem empfiehlt es sich, höchstens drei, besser nur zwei unterschiedliche Fonts einzusetzen, um das Gesamtbild nicht zu unruhig werden zu lassen.

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