Schriften fürs Surfen

02.05.2013 09:00:00
Fonts im Internet sind ein kniffliges Thema: Welche Schrift passt fürs Web und wie wird sie eingebettet?

Internetsurfer sind mit unterschiedlichen Browsern und Endgeräten im Web unterwegs. Das stellt Webdesigner vor eine Herausforderung: Wie lassen sich Schriften im Internet einheitlich darstellen und welche Fonts eignen sich überhaupt für das Lesen am Bildschirm? Mit einigen Tricks lässt sich fast jeder Font zumindest technisch nutzen.

Wenig Auswahl?

Quelle: Denis Boehme / Pixelio.de

So vielfältig das Internet ist, so vielfältig sind auch die Endgeräte, Betriebssysteme und Browser, mit denen Anwender im Web surfen. Laptops, Smartphones, Tablet-PCs, Windows, Mac, Linux, Internet Explorer, Firefox, Safari um nur einige zu nennen. Für Webdesigner bedeutete das lange Zeit, dass sie sich auf wenige Schriftarten konzentrieren mussten, um eine einheitliche Darstellung zu gewährleisten langsam öffnet sich das. Vor allem Verdana und Arial sind Fonts, die häufig genutzt werden. Das liegt daran, dass die im Internet verwendeten Schriften auch auf dem Endgerät installiert sein müssen, um korrekt dargestellt zu werden sonst weicht das System auf eine Ersatzschrift aus.

Fonts einbetten

Wer keine Standardschrift verwenden möchte, hat die Möglichkeit, die Schriften in die Webseite einzubetten. Das funktioniert über Cascading Style Sheets (CSS), birgt derzeit aber noch einige Probleme. Da die Schrift dabei auf das Endgerät des Nutzers heruntergeladen wird, können nur lizenzfreie Fonts verwendet werden und auch hier ergeben sich Darstellungsunterschiede. Derzeit arbeitet das World Wide Web Consortium daran, dieses Verfahren in späteren HTML-Versionen zu verbessern der flächendeckende Einsatz empfiehlt sich derzeit noch nicht. Nach wie vor können Schriften jedoch auch als Grafik in die Webseite eingebettet werden.

Der Dienst typeface.js

Über typeface.js kann jede beliebige Schriftart in eine Webseite eingebunden werden. Zunächst muss man die Fonts dabei hochladen, konvertieren und wieder auf der Festplatte speichern. Über die typeface library ist es dann möglich, den konvertierten Font in die Homepage einzubetten. Allerdings funktioniert das Konvertieren derzeit nur unter Windows. Unterstützt werden beispielsweise die Browser Firefox, Safari und der Internet Explorer. Auf der englischsprachigen Webseite wird erklärt, wie das Verfahren abläuft.

Welche Fonts fürs Web?

Im Internet lassen sich serifenlose Schriften besser entziffern. Serifenschriften sind bei kleinen Punktgrößen schlecht lesbar gerade bei Smartphones ein wichtiges Argument. Schriftkombinationen sind oft kritisch, weil sie die Lesbarkeit beeinträchtigen und für Verwirrung auf der Webseite sorgen können. Aufgrund der guten Lesbarkeit auch in kleinen Größen wird häufig die Schriftart Verdana der Arial vorgezogen. Soll doch eine Serifenschrift zum Einsatz kommen, wird meist die modernere Georgia gegenüber der Times New Roman bevorzugt.

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