Schnell statt schleppend

19.01.2012 09:00:00
Kaum etwas nervt im Web mehr als ein langsamer Seitenaufbau. Ladezeiten lassen sich verkürzen, wenn man die Bremser kennt

Wer kennt das Phänomen im Web nicht: Bei manchen Seiten kann man sich fast einen Kaffee holen, bis sie sich endlich aufgebaut haben - vor allem bei weniger schnellen Internetverbindungen. Langsame Ladezeiten gehören damit zu den größten Nervfaktoren im Netz. Doch sie lassen sich verhindern, wenn man beim Programmieren einer Webseite ein paar Grundsätze berücksichtigt.

Den Turbo zünden

Quelle: berlin-pics Pixelio.de

Der schleichende Aufbau einer Webseite ist nicht nur für Nutzer ärgerlich, auch beim Suchmaschinenranking wirkt er sich negativ aus: Google berücksichtigt mittlerweile die Ladezeit einer Webseite und lässt sie in die Bewertung einfließen. Je schneller eine Seite lädt, desto eher steht sie bei den Suchergebnissen oben. Zwar ist dieses Kriterium nur eines von vielen, besonders langsame Seiten haben dennoch schlechte Karten, es beim Ranking ganz nach oben zu schaffen. Ein weiteres Argument: Manche Webhoster rechnen nach Datenvolumen ab. Schlankere Seiten kosten dann schlicht weniger.

Inhalte sind das entscheidende Kriterium

Wie lange eine Webseite zum Laden braucht, hängt von ihren Inhalten ab. Texte laden flott, bei Bildern kann das schon anders aussehen. Deshalb kommt es auch auf das jeweilige Grafikformat an. Reichen bei einer Grafik 256 Farben aus, empfiehlt sich eine kompakte GIF-Datei. Die ist jedoch auf Grund der geringen Farbtiefe für Fotos meist nicht geeignet. PNG-Dateien machen zwar bei älteren Browserversionen Probleme, erlauben dagegen bis zu 48 bit Farbtiefe und lassen sich zudem verlustfrei speichern. Letzteres unterscheidet PNG-Dateien von dem zweiten für Fotos eingesetzten Format JPEG. Dabei sollte man besonders auf den Grad der Komprimierung achten. Zu gering komprimierte Bilder brauchen zu lange zum Laden, zu stark komprimierte verlieren in den Details.

Was nicht benötigt wird, fliegt raus

Jedes Element auf der Webseite kostet Ladezeit - jede Grafik, jeder Button, jede Navigationsleiste. Daher sollte sorgfältig geprüft werden, welche Objekte überhaupt nötig sind. Tipp: Mehrere Grafiken in einer Datei zusammenzufassen spart ebenfalls Ladezeit. Sollen viele Bilder auf einer Webseite untergebracht werden, empfehlen sich Thumbnails. Denn diese Vorschaubilder benötigen viel weniger Zeit zum Aufbau als große Fotos. Haben die Nutzer Interesse an einem Bild, lässt es sich durch einfaches Anklicken vergrößern.

Die Balance finden

Welche Ladezeiten als zu lang empfunden werden, kommt immer auf das Interesse der Nutzer an. Wer viele und spezielle Informationen sucht, akzeptiert eher, dass der Seitenaufbau länger dauert. Wer sich dagegen nur kurz umsehen und sich allgemein informieren will, klickt schneller weg, wenn sich Pages nicht rasch genug aufbauen. Eine Lösung besteht darin, die Startseite kompakt zu halten und tiefergehende Inhalte auf Unterseiten zu platzieren, die dann größer sein dürfen. Als Faustregel kann gelten, dass sich 100 Kilobyte noch recht schnell laden lassen, bei umfangreichen Inhalten dürfen es auch mal 200 Kilobyte sein. Werte, die deutlich darüber liegen, können für den Ladevorgang jedoch problematisch sein.

Übersicht Druckprodukte
  • zahlreiche Produkte im Digital- und Offsetdruck

  • umfangreiches Sortiment in der Werbetechnik

  • Rollenoffset Produkte für große Auflagen
  • 100% klimaneutral
Produkte finden
Wir helfen Ihnen weiter!
SIE BENÖTIGEN HILFE BEI DER DRUCKDATENERSTELLUNG?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Erstellung Ihrer Druckvorlagen.
Auf unserer Serviceseite haben wir viele nützliche Hinweise dazu zusammengefasst.
SIE HABEN IHR WUNSCHPRODUKT NICHT GEFUNDEN?
Sollten Sie spezielle Anforderungen an ein Produkt haben, richten Sie bitte eine Anfrage an unser Service-Team. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Sie!