Richtig Werbetexten

23.11.2006 09:00:00
Setzen Sie die Macht der affirmativen Worte in Ihre Texten ein und überzeugen Sie mittels sich selbst verstärkender Aussagen Kunden von Ihrem Produkt ...

******Kennen Sie die Theorien Dr. Joseph Murphys zur Macht unseres Unterbewusstseins? Es geht dabei um sich selbst erfüllende Prophezeiungen und um Autosuggestion, also die Möglichkeiten, auf unser Unterbewusstsein Einfluss zu nehmen. Jeder kann demnach durch positives Denken seine innere Haltung verändern und "Berge versetzen". Dies gelingt vor allem über positiv gehaltene, sich selbst verstärkende Aussagen - sogenannte Affirmationen. Auch Werbetexter können sich Murphys Theorien bedienen und potentiellen Kunden mit Affirmationen das Positive eines Produkts präsentieren.**

Die Theorien des Dr. Joseph Murphy

Es mag esoterisch klingen - und doch erhalten wir beinahe tagtäglich den Beweis dafür: Wenn wir uns etwas nur fest genug einreden - sei es bewusst oder unbewusst -, dann tritt dies auch ein. Anders und mit den Worten des Philosophen Dr. Joseph Murphy gesprochen: "Was man seinem Unterbewusstsein als wahr vermittelt, das wird auch wahr". Murphy schrieb dazu eine eigene Theorie in seinem Buch "Die Macht des Unterbewusstseins", das bis heute ein Bestseller ist. Sein Kredo lautet dabei, dass der Mensch die Möglichkeit besitzt, bewusst auf das Unterbewusste einzuwirken. Dies gelingt mittels Autosuggestion, also sich selbst und immer wiederholende ****Gedanken und Sätze vorzusagen, bis unser Geist diese akzeptiert. Wir trainieren damit quasi unser Unterbewusstsein.

Affirmationen

Die sich wiederholenden Sätze nennt man auch Affirmationen. Sie besitzen meist eine sehr große und oft unterschätzte Wirkung, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen kann. Beispiele dafür sind "Das schaffe ich eh nicht", "Das schmeckt bestimmt nicht" aber auch "Das wird toll heute Abend", "Ich werde wieder gesund" oder "Ich sehe gut aus". Durch die Wiederholung dieser Affirmationen können wir sie wahr werden lassen - zumindest in unserem Innern. Sagen wir uns allerdings immer wieder, wie gut wir aussehen, verändert sich dadurch natürlich nicht tatsächlich unser Aussehen - unsere Ausstrahlung hingegen schon. Wir laufen plötzlich gerader, selbstbewusster, zeigen uns. Und die Welt reagiert darauf. So gelingt es uns, dank Affirmationen unser Inneres zu beeinflussen. Dr. Murphy glaubte sogar daran, dass man damit Krankheiten besiegen, ja ganze "Berge versetzen" könne. Und tatsächlich erleben wir in vielen alltäglichen Situationen, dass an dieser Theorie etwas stimmen könnte. Sagen Sie beispielsweise einem Kind, dass es etwas gut gemacht hat, strengt es sich gleich noch mehr an. Kritisieren Sie hingegen seine Leistung wird es immer schlechter werden.

Affirmationen in der Werbung

Auch in Werbetexten lassen sich diese Affirmationen einsetzen. Ein sehr bekanntes Beispiel für eine erfolgreich genutzte Affirmation ist wohl "Geiz ist geil". Plötzlich wurde Geiz zum positiven Element. Affirmative Sätze bewirken aber nicht nur in Form von Autosuggestion etwas im Unterbewusstsein des Menschen, sondern auch durch die ständige Wiederholung. "Otto find ich gut...", "McDonalds - ich liebe es", "Adler - das gefällt mir" oder "Agfa - Bilder, die glücklich machen" sind Affirmationen, die hängen bleiben - und wirken. Otto muss man plötzlich tatsächlich gut finden und Agfa-Bilder machen glücklich, oder? Der Wirkung von Affirmationen kann sich der Kunde kaum entziehen, denn sie laufen unterbewusst ab. Deshalb sollte man diese ganz bewusst einsetzen, will man in der Werbung eine Wirkung erreichen.

Affirmationen in Werbetexten einsetzen können

Die erste Frage hierzu ist, was man mit der Affirmation erreichen will: Möchten Sie die Kunden von einem Aspekt des Produkts überzeugen oder ihn einfach nur dazu bringen, es gesamt zu mögen? Überlegen Sie sich also zunächst den Ausgangspunkt und dann die dazu passenden, bejahenden also affirmativen Worte. Entscheidende Begriffe können sein: Liebe, mögen, gut finden, glücklich sein, gelingen etc. Vermeiden Sie jedoch Verneinungen, denn das Unterbewusstsein erkennt diese nicht, sondern nur den Begriff dahinter. Ein klassisches Beispiel ist: "Denken Sie NICHT an einen rosaroten Elefanten auf Ihrem Dach". Woran denken Sie gerade? Besser ist: "Denken Sie daran, wie gut Ihnen das tut". Die Kunden werden ebenso daran denken, wie bei "Alete: Alles Gute für Ihr Kind!". Nutzen Sie also die positiven Gedanken und Worte für Ihre Werbetexte, bekräftigen Sie damit einen Aspekt des Produkts oder dessen Möglichkeiten. Und wiederholen Sie dies möglichst oft, denn nur durch Wiederholung beginnt das Unterbewusstsein die Botschaft umzusetzen.

Warum allerdings die Theorien des Dr. Joseph Murphy über die Macht unseres Unterbewusstseins nichts mit dem ebenfalls sehr bekannten "Murphys Gesetz" (engl. Murphys Law) zu tun hat, verraten wir Ihnen im zweiten Teil dieses Artikels in 14 Tagen!

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