Richtig sitzen, richtig denken

25.07.2013 09:00:00
In einer optimalen Büroumgebung arbeitet es sich besser und kreativer. Ergonomische Grundsätze zählen.

Oft merken wir es nicht einmal bewusst, aber die Arbeitsumgebung hat großen Einfluss darauf, wie angenehm uns die Arbeit von der Hand geht. Ergonomisch gut eingerichtete Arbeitsplätze sorgen dafür, dass Kreative nicht so schnell ermüden und ihre Energie ganz auf das Finden und Ausarbeiten neuer Ideen legen können.  

Der Bürostuhl

Viele Stühle mögen trendy aussehen, ein guter Bürostuhl bietet aber in erster Linie zahlreiche Möglichkeiten, um ihn individuell auf den Benutzer einzustellen. Die Sitzhöhe sollte in etwa der Position der Kniekehle entsprechen, so dass die Oberschenkel waagrecht oder maximal nach vorne geneigt sind. Dir Rückenlehne muss so eingestellt sein, dass sie die Wölbung der Wirbelsäue optimal abbildet. Die Stützfunktion der Rückenlehne sollte aktiviert sein. Bei Bürostühlen mit Armlehnen liegen die Arme beim Sitzen locker auf, ohne dass die Schultern hochgezogen werden müssen.

 

Der Schreibtisch

Quelle: Günther Schad / Pixelio.de

Quelle: Günther Schad /
Pixelio.de Bürostuhl und Schreibtisch bilden eine Einheit. Gute Schreibtische lassen sich ebenfalls in der Höhe verstellen. Um den richtigen Wert zu finden, legt man die Hände auf die Computertastatur: Sie sollte sich auf Höhe der Ellenbogen oder leicht darunter befinden. Gleichzeitig muss zwischen den Oberschenkeln und der Tischplatte noch ausreichend Platz sein. Der Bildschirm sollte mindestens 60 Zentimeter entfernt stehen Schreibtische mit einer Tiefe von wenigstens 80 Zentimetern sind daher zu empfehlen.

 

Das Licht

Die richtige Beleuchtung ist der dritte entscheidende Punkt: Reflexionen auf dem Bildschirm und Blendungen müssen unbedingt vermieden werden. Schreibtischlampen sollten so ausfallen, dass sie einen möglichst großen Bereich ausleuchten kleine Leselampen sind hierfür ungeeignet. Am besten steht der Schreibtisch in einem Winkel von 90 Grad zu einer Fensterfläche. Denn das beugt Reflexionen vor. Zu viel Sonne ist aber auch nicht gut: Im Sommer verhindern Jalousien und Rollos, dass die Temperaturen am Arbeitsplatz zu sehr steigen.

 

Die Umgebung

Quelle: Carsten Jünger / Pixelio.de

Quelle: Carsten Jünger /
Pixelio.de Regelmäßiges Lüften ist Pflicht: Nur mit ausreichend frischem Sauerstoff hat das Gehirn Treibstoff zum Denken. Die Raumtemperatur bewegt sich im Idealfall zwischen 21 und 22 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50 und 55 Prozent liegen. Ist sie zu niedrig, können Pflanzen helfen. Laserdrucker sind am besten ein Stück vom Arbeitsplatz entfernt aufgehoben. Denn sie machen Lärm und strahlen Wärme sowie Ozon ab. Generell sollte die Lautstärke in Büros 55 dB(A) auf Dauer nicht überschreiten, denn auch der Lärmpegel trägt zum Wohlbefinden und damit zur Kreativität bei.

 

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