Richtig Korrekturlesen

07.05.2009 09:00:00
Text hat seine Tücken: Oft sind Kreative die letzte Instanz, die mögliche Fehler in Drucksachen aufspüren können. Diese Tipps helfen dabei, die Texte richtig zu korrigieren.

Nichts ist unangenehmer, als Rechtschreibfehler erst nach dem Druck von Broschüren, Katalogen oder Flyern zu finden. Je nach Schwere des Fehlers muss dann die Auflage vernichtet und neu gedruckt werden. So weit muss es nicht kommen: Durch richtiges Korrekturlesen lassen sich Problemstellen auffinden und verbessern.

Konzentriert arbeiten


Quelle: Florian L.
(Pixelio) Kreatives Chaos ist beim Korrekturlesen eher hinderlich. Stattdessen sollte man auf eine ruhige Atmosphäre achten und sich ganz auf den Text konzentrieren. Unterbrechungen sind sehr störend und sollten von vorneherein vermieden werden: Wer Korrektur liest, sollte die Tür schließen und nach Möglichkeit das Telefon auf leise schalten. Sonst werden Fehler leicht überlesen oder beim Wiedereinstieg in den Text übersehen. Am besten ist es sogar, das Büro zum Korrekturlesen zu verlassen und einen ruhigen Ort aufzusuchen, an dem man nicht gestört werden kann.

Den Text einteilen

Irgendwann lässt die Konzentration auch beim ungestörten Arbeiten nach. Pausen sorgen dafür, dass sich das Gehirn erholen kann. Am besten wird der zu korrigierende Text in kleinere Teile aufgespalten. Es ist auch möglich, diese Texthäppchen mehrfach zu lesen, um auf Nummer sicher zu gehen. Dann kann bei jedem Durchgang auf einen anderen Aspekt geachtet werden – beispielsweise auf Kommafehler, Rechtschreibung oder logische Zusammenhänge.


Quelle: Bibliographisches
Institut GmbH

Hilfe annehmen

  Vier Augen sehen mehr als zwei: Gerade bei besonders sensiblen oder komplexen Texten sollte eine zweite Person das Geschriebene querlesen. Das gilt vor allem, wenn der Text vom Verfasser selbst korrigiert wird. Wer das Geschriebene selbst verfasst hat, überliest Fehler leichter als eine fremde Person. Hilfe anzunehmen bedeutet aber auch, bei Unsicherheiten in einem Lexikon nachzuschlagen.

Auf beliebte Fehler achten

Es gibt Rechtschreibfehler und Buchstabendreher, die besonders häufig auftreten. Dazu zählt das Verwechseln von „dass“ und „das“ oder „Sie“ und „sie“. Ebenso können Fehler bei gleich lautenden Wörtern passieren – wie bei „Wände“ und „Wende“, „tot“ und „Tod“, oder „seit“ und „seid“. Gerade bei diesen Wörtern muss neben der Rechtschreibung auch der Sinnzusammenhang beachtet werden.


Quelle: Claudia
Hautumm (Pixelio)

Laut lesen

Bei schwierigen Texten hilft es, laut zu lesen. So ist die Konzentration auf das Geschriebene größer. Eine weitere Technik ist es, den Text rückwärts zu lesen. Dadurch fallen vor allem Rechtschreibfehler auf, da die Wörter nicht im Zusammenhang wahrgenommen werden. Des Weiteren sollten Texte nicht am Bildschirm Korrektur gelesen werden. Stattdessen sollte man das Schriftstück ausdrucken – so fallen auch Formatierungsfehler auf. Für die Korrektur werden dann die einheitlichen Korrekturzeichen verwendet.

Auf Einheitlichkeit achten

Zum Korrekturlesen gehört auch, die Formatierungen zu beachten. Überschriften sollten beispielsweise stets in der gleichen Schriftgröße gestaltet werden. Auch Satzzeichen müssen einheitlich erscheinen, ebenso Aufzählungen, Seitenzahlen und andere Elemente.

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